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Welche Impfungen sind jetzt wichtig?
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Die Reise genießen und auch gesund zurückkehren – das will wohl jeder, der in Urlaub fährt oder auch beruflich verreist. Eine Möglichkeit, sich vor Krankheiten zu schützen, sind Impfungen. Welche im Reiseland nötig sind, erfahren Sie hier.
Wer verreist, sollte auch immer daran denken, dass er dort auch auf andere Krankheitserreger treffen kann als zu Hause. Gegen viele kann man sich mit Impfungen schützen. Deshalb sollte zu den Reisevorbereitungen auch immer die Überprüfung des Impfschutzes gehören:
- Der erste Schritt ist ein Blick in den Impfass: Sind die Standard-Impfungen noch wirksam oder muss eine Impfung aufgefrischt werden? Um sicher zu gehen, können Sie sich darüber auf www.impfen-info.de informieren. Auskunft hierzu erteilt Ihnen natürlich auch Ihr Hausarzt/Ihre Hausärztin.
- Informieren Sie sich rechtzeitig über die für das Reiseland/Reisegebiet nötigen Impfungen, denn es kann je nach Impfung eine Zeit dauern, bis die Impfung wirksam schützt.
- Besonders wichtig ist die Impfung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf). Diese Impfung muss alle zehn Jahre aufgefrischt werden. Den Tetanus-Erreger gibt es weltweit. Er dringt über verunreinigte Wunden (auch kleine Kratzer oder Stiche!) in den Körper ein. Eine schnelle Behandlung nach der Verletzung kann den Ausbruch der Krankheit verhindern – aber gerade auf Reisen kann eine schnelle “Nach-Impfung” schwierig sein.
- Auch wer nicht weit verreist, sollte seinen Standard-Impfschutz überprüfen und darüber hinaus über eine Impfung gegen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis, also eine Gehirn-, Gehirnhaut- oder Rückenmarkentzündung) nachdenken. Überträger der FSME-Viren sind Zecken. In Deutschland liegen die Gebiete, in denen Zecken FSME übertragen können, vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, aber auch andere Bundesländer sind zum Teil betroffen, außerdem viele weitere europäische Länder (z. B. Österreich). Das Robert Koch-Institut veröffentlicht jedes Jahr eine Karte mit den deutschen Risikogebieten. Einen guten Überblick über das Thema FSME und weiterführenden Links finden Sie hier.
- Gegen Hepatitis A (Hauptsymptom: akute Leberentzündung, Folge: massive Leberschädigung) sind in Deutschland vor allem bestimmte Risikogruppen geimpft; eine Impfung ist aber auch bei Reisen nach Südostasien, Russland, den Vorderen Orient, den Mittelmeerraum, Afrika, Mittel- und Südamerika sinnvoll. Erkundigen Sie sich rechtzeitig, ob auch an Ihrem Reiseziel eine erhöhte Gefahr besteht, sich anzustecken.
- Auch eine Malariaprophylaxe kann für bestimmte Reiseländer sinnvoll sein.
- Bei Unsicherheiten und besonders bei Fernreisen ist eine Beratung bei einem Reisemediziner sinnvoll. Einen reisemedizinisch fortgebildeten Arzt finden Sie z. B. auf der Seite des Centrums für Reisemedizin.
Eine Liste der Tropeninstitute, die bei Reisen in ferne Länder beraten, finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts.
- Aktuelle Informationen zu den für das Reiseland wichtigen und nötigen Impfungen und zur medizinischen Versorgung allgemein gibt es beim Auswärtigen Amt.
- Gesetzliche Krankenkassen sind nur verpflichtet, die Kosten für medizinisch notwendige Impfungen zu übernehmen. Viele Kassen erstatten trotzdem auch Reiseimpfungen. Ob auch Ihre Kasse diese Zusatzleistung anbietet, können Sie in dieser Liste nachschauen.
Natürlich ist es wichtig, eine Reise besonders in ferne Länder mit einem vollständigen Impfschutz anzutreten. Die Vorfreude auf eine vielleicht schon lange geplante Reise sollte darüber aber nicht in den Hintergrund treten. Vielleicht lässt sich diese Vorfreude ja auch noch steigern? Zum Beispiel mit den Reiseberichten von Diabetes-Journal-Lesern.
Gut zu wissen für die Vorbereitungen: Welche Regeln gelten bei verschiedenen Fluglinien, wenn es um Diabetes-Utensilien geht?
Sie fahren mit einem Kind, das Diabetes hat, in den Urlaub? Damit Sie gut vorbereitet starten können, lesen Sie hier die Tipps einer erfahrenen Kinderdiabetologin.
von Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
Fax: (0 61 31) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
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diahexe postete ein Update vor 4 Tagen
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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ckmmueller postete ein Update vor 1 Woche
Ich habe ein Riesenproblem mit den Sensoren Guardian 4 von Medtronic. Es klappt nicht. Transmitter neu, aber auch das hilft nicht. Fast jeder Sensor braucht 2 Stunden, normale Wartezeit, dann beginnt er zu aktualisieren …. Nix passiert, außer das mein BZ unkontrolliert ansteigt. Vorletzte Woche über 400, letzte Woche hatte ich BZ 510 – ein Wert, den ich über 25 Jahre nicht mehr hatte. Ich bin sehr verzweifelt, weil es mit CGM von Medtronic nicht funktioniert. Gerade warte ich mal wieder darauf, dass der neue Sensor arbeitet. Heute habe ich mich über ChatGPT über andere Pumpen und Sensoren informiert. Tandem und Dexcom 7 soll gut sein und die Wartezeit des Sensors braucht nur 30 minuten. Kennt sich jemand damit aus? Hat ähnliche Probleme mit Medtronic wie ich? Dank für Antworten / Infos
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diahexe antwortete vor 4 Tagen
Hallo, ich habe ein ähnliches Problem gehabt. Samstags neuen Sensor gesetzt, hat nach 2 Stunden aktualisiert, lief dann ein paar Stunden, wieder aktualisiert und dann aufgefordert den Sensor zu wechseln. Bis Montag hatte ich dann 4!Sensoren verbraucht. Habe dann einen neuen Transmitter geben lassen und eine völlig neue Einstichstelle gewählt. Danach ging es. Mein neustes Problem ist, dass sich meine Pumpe und mein Smartphone dauernd entkoppelt und sich dann stundenlang nicht mehr koppeln lassen. Manchmal muss ich dann die App neu laden bis es wieder funktioniert.
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anseaticids postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.
Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“
Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.
Wir möchten dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund seines Diabetes auf Ausflüge, Spielzeiten oder Schulaktivitäten verzichten muss. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind speziell geschult und unterstützen
individuell: beim Blutzuckermanagement, in Notfallsituationen, im Unterricht oder auf dem Pausenhof.So können Kinder lernen, wachsen und
selbstständig werden und Eltern wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.
Unsere Mission ist einfach:✔ Kindern Sicherheit geben
✔ Familien den Alltag erleichtern
✔ Kita- und Schulteams entlasten
✔ und vor allem: jedes Kind dabei unterstützen, frei und unbeschwert aufzuwachsen, trotz Diabetes.Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.
Dieses Projekt ist für uns mehr als Arbeit, es ist eine Herzensangelegenheit. Jedes Kind hat das Recht auf Teilhabe, Freude und Freiheit. Wir möchten dazu beitragen, dass dies Wirklichkeit wird.
Wer mehr über unsere Arbeit erfahren oder Unterstützung anfragen möchte, kann sich jederzeit melden:
📧 moin@hanseatic-kids.de
📞 040 851 59 747


