- Ernährung
Grillen mit Diabetes: Kulinarisches Sommervergnügen
3 Minuten

Ob auf dem heimischen Balkon, im Garten als großes Barbecue oder auf einem Grillplatz: 96 Prozent der Menschen hierzulande lieben es in der warmen Jahreszeit öfter den Grill anzuzünden. Gewusst wie ist Grillen auch bei Diabetes möglich – Ernährungs-Expertin Kirsten Metternich von Wolff erklärt, worauf es ankommt.
Es liegt was in der Luft: In geselliger Runde draußen leckere Gerichte zu brutzeln, macht Jung und Alt Spaß. Gegrillt wird in vielen Ländern rund um den Erdball – ob als Barbecue, Grillade, Barbacoa, Griglia, Mangal oder Grillata. Aufs Feuer kommen meistens Fleisch, Fisch, Geflügel, aber auch Gemüse, Früchte oder Brotteig. Je nach Produktauswahl und verwendeten Marinaden und Soßen ist Grillen fettarm und damit auch kalorienbewusst möglich.
Kein gepökeltes Fleisch grillen
Damit das Grillvergnügen lecker und gesund wird, empfiehlt es sich, auf ein paar grundlegende Dinge zu achten. Gepökeltes Fleisch und Wurst sollte man nie auf den Grill legen. Dabei können sich krebserregende Stoffe (Nitrosamine) bilden. Gepökelte Produkte sind zum Beispiel gekochter und roher Schinken, Salami, Mettwurst, Kasseler, Fleisch und Fisch geräuchert.
Gesund grillen – so geht es
- Grillrost nicht zu tief über der Flamme und Grillkohle seitlich im Grill platzieren
- mittlere Temperaturen einhalten, damit nichts verkohlt
- Grillgut mehrfach wenden
- Fleisch und Fisch immer vollständig durchgaren
- keinen Spiritus oder chemische Anzünder für den Grill verwenden
- der Grill sollte standfest im Freien stehen, damit Rauch abziehen kann
Weder Gemüse, Fisch noch Fleisch sollten mit einer stark tropfenden und öligen Marinade gewürzt werden. Denn das Fett kann in die Glut tropfen und es können krebserregende Stoffe, genannt PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), entstehen. Außerdem besteht die Gefahr, dass das Grillgut leichter und schneller verkohlt und ungenießbar wird.
Apropos dunkle, verkohlte Stellen: Sie müssen vor dem Genuss unbedingt abgeschnitten werden, denn auch sie schaden der Gesundheit. Empfehlenswert zum Grillen sind zum Beispiel Geflügel sowie Fleisch ohne Fettrand oder starke Marmorierung. Vor allem saftig und sehr lecker ist Gemüse, welches auf dem Grill ein besonderes Aroma entwickelt. Alles, was auf den Grill kommt, lässt sich in wiederverwendbaren Grillschalen oder Grillkörben aus Edelstahl oder Keramik garen.
Grillen bei Diabetes – die zehn besten Tipps
- weißes Fleisch wie Hähnchen und Pute statt Rind, Schwein und Lamm bevorzugen
- Fisch wie Lachs, Thunfisch, Forelle, Makrele, Schwertfisch oder Dorade statt lediglich Grillfleisch wählen
- Garnelen und Krabben bieten sich als fettarmes Grillgut an
- Fisch und Fleisch als Spieße mit Gemüse grillen, siehe Rezepttipp auf Seite XX
- Gemüse wie Paprika, Zwiebeln oder Zucchini mitgrillen und zu jeder Fleisch-/Fisch-Portion essen
- mindestens die Hälfte des Gegrillten auf dem Teller sollte aus Gemüse und/oder Gemüsesalaten bestehen
- anstelle von Fladen- und Weißbrot besser selbst gemachten Kartoffel- oder Nudelsalat oder gekochte Kartoffeln essen
- Soßen ohne Zuckerzusatz oder zuckerreduzierte Versionen bevorzugen
- Senf und Tomatenmark bieten sich als ideale Saucengrundlagen
- frische Früchte ohne Zuckerzusatz wie Aprikosen, Pfirsiche, Melonen oder Ananas sind als Grill- Dessert möglich
Feste Sorten wie Möhren, Kohlrabi, Kürbis, Maiskolben, Süßkartoffeln und Kartoffeln sind am besten vorzukochen und anschließend zu grillen. Sorten wie Zwiebeln oder Paprika, Möhren und Kürbis sind von Natur aus sehr geschmacksintensiv. Deshalb haben sie keine oder nur wenige Gewürze nötig, damit sie gegrillt schmecken. Außerdem sind sie alle reich an Ballaststoffen, kalorienarm und optimal für Menschen mit Diabetes geeignet.
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mr postete ein Update vor 2 Tagen, 9 Stunden
Hallo,
Ich bin neu hier.
Seit gut zwei Jahren Typ 1 Diabetikerin.
Ich würde mich gerne austauschenmulti postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Doppel-Diabetes vor 1 Woche, 4 Tagen
Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.
olivers postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hallo Zusammen!
Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
Liebe Grüße
Oliver- gunnar83 antwortete vor 5 Tagen, 16 Stunden
Hey Oliver, kannst mich gerne mal anschreiben. Viele Grüße
Gunnar - olivers antwortete vor 5 Tagen, 12 Stunden
@gunnar83: hallo, aktuell im Frankfurter Raum. Wir können aber gerne mal ein Treffen organisieren, zwecks Austausch.
Viele Grüße
Oliver - brandt antwortete vor 3 Tagen, 10 Stunden
Hallo Oliver, auch ich bin Typ 3c und würde mich gern mit dir ein wenig per Mail mit dir austauschen, wenn du magst. Bin vor 15 Jahren mit Kausch-Whipple auf “Verdacht” operiert worden – war aber kein Krebs, sondern “nur” eine Pankreatitis (AIP), also eine Fehldiagnose (hätte keiner OP bedurft, also kein Diabetes als Folge).



