- Behandlung
Wie kommen Menschen mit Typ-2-Diabetes an FFP2-Masken?
2 Minuten
Menschen mit einem höheren Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Infektion bekommen gegen einen geringen Eigenanteil 2×6 FFP2-Masken oder vergleichbare Masken. Dazu gehören auch Menschen mit Typ-2-Diabetes. Aber wie genau kommen Sie als Betroffene/als Betroffener an diese Masken?
Bis zum 6. Januar 2021 war es für Menschen aus den Risikogruppen möglich, sich in der Apotheke drei kostenlose FFP2-Masken abzuholen. Dafür musste nur der Personalausweis vorgelegt oder erklärt werden, dass eine chronische Erkrankung besteht. Nun hat sich das Verfahren geändert:
- Im Laufe des Januars sollen Menschen, die einen Anspruch darauf haben, per Post zwei Gutscheine für jeweils sechs FFP2- oder vergleichbare Masken zugeschickt bekommen.
- Für je sechs Schutzmasken muss eine Eigenbeteiligung von zwei Euro gezahlt werden.
- Verschickt werden die Gutscheine durch die Krankenkassen. Nach Angaben des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen wurden die Coupons durch die Bundesdruckerei an die Krankenkassen und die privaten Krankenversicherungen geliefert. Einige Kassen haben schon Gutscheine versandt.
- Der erste Coupon kann bis zum 28. Februar 2021, der zweite Coupon vom 16. Februar bis zum 15. April 2021 in der Apotheke eingelöst werden.
Wer bekommt die Gutscheine in welcher Reihenfolge?
Zur Risikogruppe gehören bundesweit 27 Millionen Menschen, die in einer bestimmten Reihenfolge die Gutscheine zugeschickt bekommen:
- Personen ab 75 Jahren
- Personen ab 70 Jahren und Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen
- Personen ab 60 Jahren
Wichtig: Alle, die zu einer dieser Gruppen gehören, müssen zunächst selbst nichts unternehmen – sie werden automatisch angeschrieben!
- Wer zur Risikogruppe gehört, können Sie hier noch einmal nachlesen.
- Bisher rechnet das Bundesgesundheitsministerium nur Menschen mit Typ-2-Diabetes zu jenen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben. Menschen mit Typ-1-Diabetes gehören bisher nicht zur Risikogruppe und haben deshalb auch keinen Anspruch, Gutscheine für FFP2-Schutzmasken zu erhalten. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft setzt sich dafür ein, dass die Verteilung von FFP2-Masken über Gutscheine auch Menschen mit Typ-1-Diabetes mit einbezieht.
- Unsere Redaktion hat beim Bundesgesundheitsministerium nachgefragt, warum nur Menschen mit Typ-2-Diabetes, nicht aber jene mit Typ-1-Diabetes FFP2-Schutzmasken erhalten sollen. Die Antwort des Ministeriums lesen Sie hier.
- Und hier geht es zur Corona-Schutzmasken-Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums, in der die Risikofaktoren für einen schweren Verlauf aufgezählt und die Verteilung der Gutscheine beschrieben wird.
von Nicole Finkenauer
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
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anseaticids postete ein Update vor 3 Tagen
Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.
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Wer mehr über unsere Arbeit erfahren oder Unterstützung anfragen möchte, kann sich jederzeit melden:
📧 moin@hanseatic-kids.de
📞 040 851 59 747 -
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Ostern steht vor der Tür und im Gepäck sind viele süße Versuchungen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie zu starke Blutzucker-Anstiege bei Diabetes durch süßes Gebäck vermieden werden können. Selbst zu backen – erst recht gemeinsam mit den … Read more
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Viele Menschen mit Typ-1-Diabetes berichten, dass sich ihr Insulinbedarf im Verlauf des Menstruationszyklus verändert – oft deutlich spürbar, aber bisher kaum systematisch erfasst.
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