- Leben mit Diabetes
50 Jahre und mehr leben mit Typ-1-Diabetes: Jetzt bewerben für die Mehnert-Medaille 2025
2 Minuten

Seit über 50 Jahren mit Typ-1-Diabetes leben – das ist eine ganz besondere Leistung. Die jährlich verliehene Mehnert-Medaille würdigt diese Lebenswege und ruft Menschen mit Typ-1-Diabetes auf, ihre Geschichte bis zum 30. September 2025 einzureichen.
Rund 370.000 Menschen in Deutschland leben mit Typ-1-Diabetes – viele davon schon seit der Kindheit. Dank moderner Therapieformen ist ein langes, erfülltes Leben mit der chronischen Erkrankung heute möglich. Doch einfach ist es nicht: Wer mit Typ-1-Diabetes lebt, muss seinen Körper täglich im Blick haben. Blutzucker messen, Insulin anpassen, auf Ernährung, Bewegung und Stress achten – das alles gehört zum Alltag.
Trotz dieser Herausforderungen zeigen viele Betroffene beeindruckende Stärke und Disziplin. Um genau diese Lebensleistungen zu würdigen, vergibt die Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe seit 2013 jedes Jahr im November, zum Weltdiabetestag, die Mehnert-Medaille. Ausgezeichnet wird eine Person, die seit über 50 Jahren mit Typ-1-Diabetes lebt.
Vorbilder für jüngere Menschen mit Diabetes und Neudiagnostizierte
Die Auszeichnung trägt den Namen des 2023 verstorbenen Diabetes-Experten Professor Dr. Hellmut Mehnert, der sich zeitlebens für aktives Selbstmanagement und Aufklärung eingesetzt hat. Unterstützt wird die Initiative auch in diesem Jahr von der Thieme Gruppe.
„Wir freuen uns jedes Jahr von Neuem darauf, den Preisträger oder die Preisträgerin der Mehnert-Medaille auszuwählen. Denn jedes Jahr erhalten wir zahlreiche interessante und emotionale Geschichten von Menschen mit Diabetes. Seit Beginn der Verleihung haben wir viele starke Persönlichkeiten mit Typ-1-Diabetes kennenlernen dürfen, die – oftmals unter widrigen Umständen – ihr Leben trotz und mit der chronischen Erkrankung meistern“, sagt Nicole Mattig-Fabian, diabetesDE-Geschäftsführerin. Und weiter: „Die Preisträgerinnen und Preisträger der Mehnert-Medaille sind mit ihrem aktiven Diabetesmanagement auch Vorbilder für jüngere Menschen mit Diabetes und Neudiagnostizierte.“
Bewerbung bis zum 30. September – Verleihung zum Weltdiabetestag
Noch bis zum 30. September 2025 können sich Betroffene über die Website bewerben. Wer seine Geschichte einreicht, erhält als Zeichen der Anerkennung eine persönliche Urkunde. Die Jury wählt aus allen Einsendungen die Preisträgerin oder den Preisträger für 2025 aus. Die feierliche Verleihung der Mehnert-Medaille findet dieses Jahr im Rahmen der neuen Veranstaltung „Meilensteine der modernen Diabetologie/Weltdiabetestag“ am 16. November 2025 in Berlin statt.
„Wir freuen uns auf viele spannende neue Geschichten, auch wenn jede großartige Geschichte die Arbeit der Jury, sich auf einen Preisträgerin festzulegen, natürlich ein klein bisschen schwieriger macht“, so Mattig-Fabian.
Alle Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Interessierte unter: www.mehnert-medaille.de
mit Materialien von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
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