50 Jahre oder mehr Leben mit Diabetes: Jetzt bewerben für die Mehnert-Medaille 2026

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50 Jahre oder mehr Leben mit Diabetes: Jetzt bewerben für die Mehnert-Medaille 2026 | Foto: diabetesDE / Deckbar
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50 Jahre oder mehr Leben mit Diabetes: Jetzt bewerben für die Mehnert-Medaille 2026

Menschen, die 50 Jahre und länger mit Diabetes leben, können sich jetzt für die Mehnert-Medaille bewerben. Die Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe verleiht die Auszeichnung im Rahmen einer Veranstaltung am 7. November 2026 in Berlin anlässlich des Weltdiabetestags.

Wie kein anderer stand der im Frühjahr 2023 verstorbene „Diabetes-Papst“ Prof. Dr. Hellmut Mehnert dafür, Menschen mit Diabetes zum aktiven Selbstmanagement zu motivieren. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe vergibt daher seit 2013 zum Weltdiabetestag im November die „Mehnert-Medaille“ an einen Menschen, der 50 Jahre und länger mit Diabetes lebt. Bewerbungen sind ab sofort über Website www.mehnert-medaille.de möglich.

Vorbilder für jüngere Menschen mit Diabetes und Neudiagnostizierte

„Jedes Jahr freuen wir uns darauf, den Preisträger oder die Preisträgerin der Mehnert-Medaille auszuwählen. Denn wir erhalten immer zahlreiche spannende und anrührende Geschichten von Menschen mit Diabetes. Seit Beginn der Verleihung haben wir viele starke Persönlichkeiten mit Typ-1-Diabetes kennenlernen dürfen, die – oftmals unter widrigen Umständen – ihr Leben trotz und mit der chronischen Erkrankung meistern“, erklärt diabetesDE-Geschäftsführerin Nicole Mattig-Fabian.

Sie ergänzt: „Die Preisträgerinnen der Mehnert-Medaille sind mit ihrem aktiven Diabetes-Management auch Vorbilder für jüngere Menschen mit Diabetes und Neudiagnostizierte.“ Die vielen emotionalen und mutmachenden Geschichten von Menschen, die mehr als 50 Jahre mit Diabetes mellitus leben, sind auf der Website einsehbar. „Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder auf viele interessante neue Geschichten, auch wenn jede großartige Geschichte die Arbeit der Jury, sich auf eine Preisträgerin bzw. einen Preisträger festzulegen, natürlich ein klein bisschen schwieriger macht“, so Mattig-Fabian.

Bewerbung via Webformular bis zum 30. September 2026

Via Formular auf der diabetesDE-Website können alle, die 50 Jahre und länger mit Diabetes leben, ihre Geschichten hinterlegen. Jeder Einsenderin und jeder Einsender erhält als Anerkennung für seine Lebensleistung eine Urkunde von diabetesDE per Post zugesandt. Außerdem wird aus allen Geschichten, die bis zum 30. September 2026 hochgeladen werden, die Preisträgerin bzw. der Preisträger der Mehnert-Medaille von einer Jury ausgewählt.

Traditionell wird die Medaille zum Weltdiabetestag verliehen. In diesem Jahr findet die Verleihung im Rahmen der neuen, gemeinsamen Veranstaltung „Meilensteine der modernen Diabetologie / Weltdiabetestag“ am Samstag, 7. November 2026 in Berlin statt. Partner der Mehnert-Medaille ist die Thieme Gruppe, ein Verbund aus Wissenschaftsverlagen, Medien- und Dienstleistungsunternehmen.


von Redaktion Diabetes-Anker

Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.

mit Materialien von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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