„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ im Herzen von München

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© Kirchheim
„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ im Herzen von München

Die Initiative „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ machte am Mittwoch (14. September) Station in der Münchener Innenstadt, um die Menschen über Diabetes und seine Folgen aufzuklären.

Immer mehr Menschen in Deutschland leben mit Diabetes, inklusive einer Dunkelziffer von ungefähr zwei Millionen sind es fast 7,6 Millionen. Wie wichtig es ist, die Betroffenen nicht alleine zu lassen, zeigte die Resonanz am Stand der von Sanofi initiierten Diabetes-Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ mitten in Münchens Innenstadt. Mehr als 300 Risikocheckbogen wurden ausgefüllt, viele Menschen mit Diabetes ließen ihren Langzeitblutzuckerwert sowie ihre Cholesterinwerte messen und informierten sich über den bestmöglichen Umgang mit der Erkrankung.

Langzeitblutzuckerwert bedeutender Messwert

Die in diesem Jahr publizierten Daten der Aktion aus den Jahren 2005 bis 2014 zeigen, dass bei vielen Menschen mit Typ-2-Diabetes die Blutzuckereinstellung nicht gut ist. Fast die Hälfte (46 %) der Teilnehmer mit bekanntem Diabetes, die ihren Wert messen ließen, hatten einen Langzeitblutzuckerwert über 7 Prozent und damit ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen.

„Wir müssen unermüdlich weitermachen – sowohl hinsichtlich des Lebensstils der Patienten als auch bei der medikamentösen Therapie, damit die Menschen mit Diabetes ihre Therapie-Zielwerte erreichen“, betonte Prof. Stephan Jacob, Arzt für Endokrinologie und Diabetologie, Villingen-Schwenningen mit Blick auf diese Auswertung. Die Bedürfnisse der Menschen mit Diabetes standen zudem auf dem roten Sofa der Blood Sugar Lounge im Mittelpunkt. Die Blogger informierten sich am Stand und bei den Experten, um Informationen an ihre Community weiterzugeben.

Cholesterin persönlich nehmen

Neben dem Langzeitblutzuckerwert sollten Menschen mit Diabetes ihre Cholesterinwerte kennen. „Eine regelmäßige Kontrolle des sogenannten „schlechten“ LDL-Cholesterins empfiehlt sich vor allem für Hochrisikogruppen – dazu gehören insbesondere auch Menschen mit Diabetes“, so Prof. Jacob. Erhöhte Werte des sogenannten „schlechten“ LDL-Cholesterins (LDL-C) sind ein wesentlicher Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Grundsätzlich sollte jeder Mensch regelmäßig seine Werte kontrollieren. „Erhöhte Cholesterinwerte tun nicht weh, deshalb bleiben sie häufig längere Zeit unentdeckt“, erklärt Michaela Wolf, Vorsitzende der Patientenorganisation CholCo e.V., und betont: „Oft erfahren insbesondere junge Menschen erst von ihren hohen LDL-C-Werten, wenn sie einen Herzinfarkt erlitten haben“. Sie spricht aus Erfahrung, denn die Patientenorganisation für Patienten mit Familiärer Hypercholesterinämie oder anderen schweren genetischen Fettstoffwechselstörungen setzt sich besonders für Betroffene ein, die unter erblich bedingten Fettstoffwechselstörungen leiden.

“Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7”: Zusammen nachhaltig aufklären

“Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7” steht für bundesweite, nachhaltige Aufklärung über die Volkskrankheit Diabetes. Die Diabetes-Aktion blickt auf über ein Jahrzehnt Aufklärung zurück: Über eine halbe Million Besucher an 47 Standorten und mehr als 30.000 ausgewertete Risikochecks liefern fundierte Daten.

Die ausgewerteten Risikochecks und die Erfahrungen vor Ort zeigen, dass weiter informiert werden muss: Viele Menschen werden von ihrem Diabetes-Risiko überrascht und nur etwa die Hälfte der Menschen mit Diabetes erreichen eine zufriedenstellende Blutzuckereinstellung.

Die vom Unternehmen Sanofi initiierte Aktion kooperiert seit 2005 mit Fachgesellschaften, Patientenorganisationen, Krankenkassen und Medien:


Die Partner der Aktion (bitte anklicken)

Adipositas Stiftung, Apotheken-Depesche, Ärzte Zeitung, Bundesverband der Diabetologen in Kliniken e. V. (BVDK), DAK Gesundheit, Stiftung “Das zuckerkranke Kind”, Stiftung “Der herzkranke Diabetiker” (DHD), Deutscher Diabetiker Bund (DDB), Deutsche Liga zur Bekämpfung von Gefäßerkrankungen e. V., Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz- und Kreislauferkrankungen e. V. (DGPR), Diabetes-Journal, Diabetes Zeitung, Diabetologen eG Baden-Württemberg, DiaExpert, Deutscher Tanzsportverband e. V. (DTV), EKF Diagnostics, gesundheit.com, gesundheitswirtschaft rhein-main e. V., Health-Capital, herzmedizin, Insulinclub.de, LZ Gesundheitsreport, PTS Diagnostics, Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe e. V. (VDBD).

Weitere Informationen finden Sie unter www.gesuender-unter-7.de


Quelle: Pressemitteilung von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“

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  • uho1 postete ein Update vor 4 Tagen, 13 Stunden

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂