Podcast zu „K1DS ARE HEROES“ – Bastian Niemeier: „Der Umgang mit Diabetes hat mich stärker gemacht“

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Podcast zu „K1DS ARE HEROES“ – Bastian Niemeier „Der Umgang mit Diabetes hat mich stärker gemacht“
Foto: Shanti Joan Tan
Podcast zu „K1DS ARE HEROES“ – Bastian Niemeier: „Der Umgang mit Diabetes hat mich stärker gemacht“

Seit seiner Jugend produziert Bastian Niemeier reichweitenstarke Videos, die über Diabetes und das Leben mit der Erkrankung aufklären. Damit gibt er vielen Halt. Und auch im Rahmen der Kampagne K1DS ARE HEROES engagiert sich der YouTuber und Student, um anderen Mut zu machen, wie er in der letzten Folge unserer begleitenden Podcast-Reihe berichtet.

Bastian Niemeier ist ein bekanntes Gesicht in der Diabetes-Community. Bereits als Jugendlicher hat der heute 22-Jährige mit seinem YouTube-Kanal „Diabetes ohne Grenzen“ für Aufsehen gesorgt. In professionell produzierten und unterhaltsamen Videos klärt er über Diabetes und das Leben mit der Erkrankung auf, gibt anderen Betroffenen damit Halt. Mittlerweile hat sein Kanal 17.000 Abonnenten und seine insgesamt 180 Videos z.T. über 100.000 Aufrufe. Kein Wunder also, dass er sein Hobby zum Beruf machen möchte und dafür gerade mit einem Mediengestalter-Studium die Weichen dazu stellt.

Bastian Niemeier im Podcast: Der Umgang mit Diabetes hat ihm Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen gegeben

Die Diagnose Typ-1-Diabetes hat Bastian Niemeier mit 12 Jahren erhalten. Er beschreibt es als eine sehr aufreibende und herausfordernde Zeit für sich und seine Eltern. Am Anfang sei es sehr schwer gewesen, mit dem Diabetes und dessen Management umzugehen. Als er dann aber gemerkt hat „okay, ja doch, ich krieg das hin und muss mich irgendwie nicht großartig einschränken, hat mich das in dem Sinne echt viel, viel stärker gemacht. Im Nachhinein kann ich sagen, dass mir diese Erkrankung auch unglaublich viel Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen gegeben hat.“

Starke Worte, die er nun auch als Mitglied der „Superhero Squad“ an andere weitergeben möchte. Dabei handelt es sich um eine Gruppe von Influencerinnen und Influencern sowie Sportlerinnen und Sportlern, die selbst Typ-1-Diabetes haben und öffentlich im Rahmen der Kampagne K1DS ARE HEROES (siehe unten) auf die Autoimmunerkrankung aufmerksam machen. In der letzten Folge unserer begleitenden Podcast-Reihe haben wir mit Bastian Niemeier einen Gesprächsgast zu diesem Thema, der mit seiner offenen, mutmachenden Art idealer nicht sein könnte – aber hört doch einfach selbst rein!

Hier kannst Du Dir den Podcast mit Bastian Niemeier zur Kampagne K1DS ARE HEROES anhören:

Über die K1DS ARE HEROES und die Podcast-Reihe zur Kampagne

K1DS ARE HEROES ist eine Kampagne der europäischen Forschungsplattform GPPAD (Globale Plattform zur Prävention des Autoimmunen Diabetes) und des Instituts für Diabetesforschung von Helmholtz Munich. GPPAD identifiziert Kinder mit einem erhöhten genetischen Risiko für Typ-1-Diabetes und führt Studien durch. Das Ziel der Studien ist es, das Auftreten von Inselautoimmunität und Typ-1-Diabetes bei Kindern zu verringern.

Teil der Superhero Squad von K1DS ARE HEROES sind: Fußballerin Sandra Starke, Basketballer Fabian Bleck, YouTuber und Filmemacher Bastian Niemeier, Influencerin Lyn Künstner, Bloggerin Lea Raak und Tiktokerin Fiorella Eickhoff (die Links führen auf deren Instagram-Profile). In dieser Podcast-Sonderreihe des Diabetes-Audio-Anker sprechen wir mit vier der Mitglieder über die K1DS ARE HEROES Kampagne.

Aufklärung auf Plakaten, in öffentlichen Verkehrsmitteln und auf Social Media

Im März 2023 werden die Kampagnen-Motive übrigens auf über 2.000 Plakatflächen in München, Hannover und Dresden zu sehen sein sowie bundesweit auf bis zu 750 Infoscreens in Bahnhöfen! Und auch auf Social-Media-Kanälen wird dazu ordentlich Dampf gemacht per Hashtags (u.a. #herok1ds | #k1dsareheroes | #gppad | #aworldwithout1 | #aww1) und Sharepics wie diesen:

Im Mittelpunkt der Kampagne stehen all jene Kinder und Jugendlichen, die tagtäglich Heldenhaftes leisten. Sei es als Kind mit bereits manifestem Typ-1-Diabetes oder als Kind, das an einer der klinischen Studien der GPPAD teilnimmt und damit beiträgt zur Erforschung der Krankheitsursachen und Präventionsmöglichkeiten. Zudem richtet sich die Kampagne auch an gesellschaftliche Heldinnen und Helden aus Politik und Gesundheitssystem. Für eine Welt, in der kein Kind mehr an Typ-1-Diabetes erkranken muss, sind wir auf ihre Entscheidungen und Taten angewiesen.

Ein Making-of der Diabetes-Awareness-Kampagne kannst Du Dir hier ansehen:

Weiterführende Informationen und Links



von Günter Nuber, Nicole Finkenauer und Gregor Hess

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    • Hallo!
      Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
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  • mr postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?