- Eltern und Kind
Welche Versicherungen machen Sinn?
2 Minuten

Wenn Berufsunfähigkeit eintritt, wird vom Versicherer eine monatliche Rente bezahlt – oder je nach Vertrag auch eine Einmalzahlung geleistet. Eine solche Versicherung sollte man so früh wie möglich abschließen, denn für Kinder angebotene Berufsunfähigkeitsversicherungen beinhalten oft auch einen Schutz bei Schulunfähigkeit. Ein weiterer Vorteil ist, dass man die Versicherung später oft in eine reguläre Berufsunfähigkeitsversicherung umwandeln kann, ohne dass dann eine erneute Gesundheitsprüfung gefordert wird.
Alternativ könnte eine funktionelle Invaliditätsversicherung in Betracht kommen. Diese deckt die finanziellen Folgen ab, die durch Unfall, Krankheit, Pflegebedürftigkeit und durch den Verlust von Grundfähigkeiten auftreten. Es kommt dabei nicht darauf an, ob man seinen Beruf noch ausüben kann. Mit einer solchen Versicherung können Organschäden, Unfälle, Krebs, psychische Erkrankungen, der Verlust von Grundfähigkeiten und die Pflegebedürftigkeit über eine lebenslange monatliche Rente abgesichert werden.
Eine Unfallversicherung – nicht zu verwechseln mit der Kfz-Haftpflichtversicherung – deckt vor allem die eigenen Schäden ab, die durch einen Unfall entstehen, z. B. Krankenhaus- und Behandlungskosten, die von der Krankenkasse nicht übernommen werden, oder die Zahlung einer Invaliditätsrente. Auch der Abschluss einer Unfallversicherung ist daher grundsätzlich empfehlenswert.
Im Gegensatz zur Berufsunfähigkeitsversicherung oder Lebensversicherung werden beim Vertragsabschluss nicht immer Gesundheitsfragen gestellt. Dies liegt daran, dass die Versicherung ja nur bei einem Unfall bezahlt, daher werden vorhandene gesundheitliche Einschränkungen meist als nur weniger risikorelevant angesehen. Achten Sie aber darauf, dass keine Diabetesklausel enthalten ist: Unfälle, die mit dem Diabetes zusammenhängen, also ein Sturz infolge einer Unterzuckerung, sollten nicht vom Versicherungsschutz ausgenommen sein.
Auch sollte man keine Vertragsbedingungen akzeptieren, die Unfälle infolge einer Bewusstlosigkeit ausschließen, denn bei Unterzuckerungen könnte ja gerade dies die Hauptgefahr sein!
Nachdenken könnte man auch über eine Lebensversicherung als private Altersvorsorge; hier sollten Sie aber sehr genau nachrechnen, ob es sich unter dem Strich lohnt.
Eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt ist eine allgemeine Haftpflichtversicherung. Für den Vertragsabschluss müssen in der Regel keine Gesundheitsfragen beantwortet werden. Diese Versicherung tritt ein, wenn durch eigenes Verschulden jemand anderes zu Schaden kommt. Auch wenn dies auf den ersten Blick weit entfernt erscheinen mag – im Alltag kann man sehr schnell in eine solche Haftung kommen:
Ein Radfahrer oder Fußgänger beispielsweise, der ein Auto zum Ausweichen zwingt und hierdurch einen Unfall verursacht, wird zumindest eine Teilschuld haben und muss einen Teil des Schadens bezahlen. Wer hierfür keine Versicherung hat, muss gerade bei Personen- oder hohen Sachschäden mit möglicherweise existentiell bedrohlichen Forderungen rechnen. Auch Kinder kann unter Umständen bereits schon ab einem Alter von sieben Jahren eine Haftung treffen!
Zum Abschluss möchte ich noch auf ein häufiges Missverständnis hinweisen: Bei Invaliditäts- oder Unfallversicherungen wird ab Erreichen eines bestimmten Invaliditätsgrads die Versicherungsleistung fällig. Der Invaliditätsgrad ist aber in der Regel nicht mit dem sozialrechtlichen Grad der Behinderung (GdB) gleichzusetzen. Bei Versicherungen wird nämlich darauf abgestellt, ob bzw. welche Organe oder Körperteile nicht mehr funktionsfähig sind und inwieweit dadurch die normale körperliche und geistige Leistungsfähigkeit dauerhaft beeinträchtigt ist.
Es kommt also in erster Linie auf den tatsächlichen Ausfall von Körperfunktionen an. Jedem Bereich des Körpers wird dabei ein Invaliditätsgrad in Prozent zugeordnet, der sich aus der "Gliedertaxe" ergibt. Das ist eine Tabelle, in der aufgeführt ist, von welchem Invaliditätsgrad beim Totalverlust eines Körperbereichs auszugehen ist. Bei Verlust eines Auges wird beispielsweise in der Regel von einem Invaliditätsgrad von 50 Prozent ausgegangen, denn damit ist ein erheblicher Funktionsverlust des wesentlichen Körperbereichs "Sehvermögen" verbunden.
Der amtliche GdB soll dagegen ausdrücken, wie sehr jemand an der Teilhabe im Leben eingeschränkt wird. Für den Verlust des Sehvermögens auf einem Auge wird daher nur ein GdB von 30 festgestellt. Ein GdB von 50 bzw. ein Schwerbehindertenausweis bedeuten also nicht automatisch, dass die Versicherung dann auch einen Invaliditätsgrad von 50 anerkennen müsste.
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zojou96 postete ein Update vor 1 Tag, 1 Stunde
Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂
darktear postete ein Update vor 1 Tag, 16 Stunden
Hallo,
hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁LG Sandra
uho1 postete ein Update vor 2 Wochen
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute




Habe ich angenommen, schreibe mir gerne eine Nachricht
Liebe Grüße