- Ernährung
Blutzucker im Griff behalten trotz Naschereien
3 Minuten
Was Menschen mit Diabetes und alle, die sich nicht zu viele Kalorien zumuten möchten, beachten sollten, um mit möglichst viel Genuss und ohne Reue durch die Weihnachtszeit zu kommen, berichten Expertinnen des Verbands der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD).
Für Menschen mit Diabetes mellitus kann das Überangebot an leckeren, aber eher ungesunden Nahrungsmitteln in den Tagen vor dem Weihnachtsfest eine große Herausforderung sein. Was Menschen mit Diabetes und diejenigen, die sich nicht zu viele Kalorien zumuten möchten, tun können, um mit möglichst viel Genuss und ohne Reue durch die Weihnachtszeit zu kommen, berichten Expertinnen des Verbands der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) in einer Mitteilung an die Presse.
Wer nicht jeder Verlockung nachgebe, entlaste damit seinen Blutzuckerspiegel. Dennoch sei ein vollständiger Verzicht auf Süßes nicht erforderlich. Hilfreich sei auch die neue KE-Tabelle des VDBD, die in Zusammenarbeit mit dem nationalen Diabetesinformationsportal diabinfo.de entstanden ist: Sie erleichtert es Personen mit Diabetes, Kohlenhydrate in Nahrungsmitteln zu ermitteln. Auch beliebte Süßigkeiten seien dort aufgeführt.
„Auch Menschen mit Diabetes dürfen in der Weihnachtszeit ohne schlechtes Gewissen zu Leckereien greifen“, betonen VDBD-Vorsitzende Dr. rer. medic. Nicola Haller und VDBD-Vorstandsmitglied Theresia Schoppe. Die Expertinnen geben Tipps, wie sich die Feiertage auch mit Diabetes versüßen lassen. Menschen mit einem gesunden Stoffwechsel können ebenfalls von diesen Ratschlägen profitieren. Dies gilt insbesondere für diejenigen, die ihr Körpergewicht im Auge behalten und sich während der Feiertage nicht zu viele Kalorien zumuten möchten.
Selbstbacken und Zutaten kontrollieren
In den Fertig-Knabbereien ist laut VDBD-Expertinnen unnötig viel Zucker enthalten, zudem seien sie meist mit Weizenmehl hergestellt. „Das sind Stellschrauben, an denen man drehen kann, um das Weihnachtsgebäck etwas gesünder zu machen“, erklärt Haller. Die Diabetesberaterin DDG und promovierte Medizinpädagogin rät, Plätzchen lieber selbst zu machen: „Das hat nicht nur den Vorteil, dass ich mir meine Zutaten selbst aussuchen kann.
Selbst Backen macht zudem auch deutlich mehr Spaß.“ So kann man die Zuckermenge einfach reduzieren oder durch Süßungsmittel wie Erythrit ersetzen. Verwendet man statt des Weizenmehls Vollkorn- oder Dinkelmehl, tut dies dem Blutzucker ebenfalls gut, da die Kohlenhydrate langsamer ins Blut gehen. Bei den Fetten sollten – sofern dies die Backeigenschaften nicht beeinträchtigt – pflanzliche Öle bevorzugt werden, um den Konsum von tierischen Fetten zu reduzieren und damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu mindern.
Maßvoll Süßes und Alkohol konsumieren
„Wichtig ist, alles in Maßen und nicht in Massen zu genießen“, gibt Schoppe zu Bedenken. „Was die Weihnachtszeit so ‚gefährlich‘ für alle macht, ist, dass man überall einem Überangebot ausgesetzt ist. Man geht gern über den Weihnachtsmarkt, trinkt und isst dort und anschließend werden zu Hause noch die Plätzchen ausgepackt.“ Die Diabetesberaterin DDG und Diplom-Oecotrophologin B.Sc. warnt daher davor, sich jeder Versuchung hinzugeben. “Die herumstehende Plätzchendose verlockt zum ständigen Hineingreifen“, ergänzt Haller. Besonders vorsichtig sollten Menschen Diabetes mit ihrem Alkoholkonsum umgehen. Der Alkoholverzehr ist immer mit verschiedenen Risiken verbunden, wie zum Beispiel dem Hypoglykämierisiko bei Insulinbehandlung, und sollte daher immer mit der Diabetesfachkraft abgesprochen werden.
Viel bewegen, Stress reduzieren und Routinen bewahren
Nach üppigen Mahlzeiten bietet sich ein Verdauungsspaziergang an. Aber generell sollte ausreichend Bewegung in den Adventsalltag integriert werden. Es ist darüber hinaus empfehlenswert, den üblichen vorweihnachtlichen Stress zu vermeiden – nicht nur zugunsten der Besinnlichkeit. Denn: „Stress kann hohe Blutzuckerwerte verursachen, die sich dann im Dauerstress schlechter senken lassen“, erklärt Haller. Da viele Menschen an Feiertagen ihre Routinen verlassen und übermäßig sitzen, schlafen und essen, ist es nicht ungewöhnlich, dass zu Weihnachten erhöhte Blutzuckerwerte auftreten können. „Routinen sollten daher so gut wie möglich eingehalten und der Glukosespiegel regelmäßig überprüft werden“, rät Schoppe.
Generell gelte: Besser einmal sündigen als mehrfach täglich. Auf diese Weise verhindert man übermäßig viele Glukosespitzen über den Tag.
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marina26 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Für alle Höhen und Tiefen vor 1 Tag, 7 Stunden
Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!
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wolfgang65 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 2 Tagen, 2 Stunden
Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!
Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.
Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.
LG Wolfgang
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laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 2 Tagen, 21 Stunden
Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!
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suzana antwortete vor 2 Tagen, 19 Stunden
Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter! -
laila antwortete vor 2 Tagen, 17 Stunden
@suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊
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wolfgang65 antwortete vor 2 Tagen, 3 Stunden
Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.
Gruss Wolfgang
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michatype3 antwortete vor 2 Tagen, 2 Stunden
Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.
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