„Initia­tive Tierwohl“: Milch und Fleisch – eine Frage der Haltung

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© Per Tillmann - Fotolia
„Initia­tive Tierwohl“: Milch und Fleisch – eine Frage der Haltung

Haben Sie schon einmal etwas von der „Initia­tive Tierwohl“ gehört? Produkte mit dem Siegel dieser Initiative zeigen an, aus welcher Haltungsform die Tiere stammen. Verbraucher haben es also auch selbst in der Hand, tierische Lebensmittel aus besseren Haltungsformen auszuwählen, und das nicht nur bei Fleisch, sondern nun auch bei Milch und Milchprodukten.

Tierische Lebensmittel zu essen, ist Geschmackssache und auch eine Frage der richtigen Auswahl. So spielt es für den Körper eine Rolle, ob und wie häufig rotes Fleisch, Wurst und Milchprodukte mit hohem beziehungsweise moderatem bis niedrigem Fettgehalt und ohne Zuckerzusatz gegessen werden. Für viele wird auch die Art der Tierhaltung bei der Auswahl dieser Lebensmittel zunehmend wichtig. Wie das Zuchtvieh gelebt hat, lässt sich auf dem Produktsiegel der – nicht unumstrittenen – Initiative Tierwohl ablesen, das gut sichtbar auf der Packungs-Vorderseite abgebildet ist.

Vor knapp drei Jahren wurden die vier Einstufungen der Haltungsformen eingeführt. Die Haltungsform 1 erfüllt dabei den niedrigsten Standard, die Stufe 4 ist die höchstmögliche Wertung. Auch Bio-Fleisch ist mit der Stufe 4 gekennzeichnet, aber auch konventionelle Erzeugnisse sind es, sofern die Tierhaltung die Anforderungen erfüllt. Weitere Informationen rund um die Anforderungen für die jeweilige Haltungsform und welche Hersteller sich verpflichtet haben, das Siegel anzubringen, finden Sie im Internet unter www.haltungsform.de.

Nun auch für Milchprodukte

Das Siegel, für das man sich freiwillig verpflichtet und das für unverarbeitetes, gewürztes oder mariniertes Fleisch von Schwein, Rind und Geflügel gilt, gibt es seit Januar 2022 auch für Milch und Milchprodukte. Werden Milch, Joghurt oder Käse mit Haltungsform 1 bis 4 gekennzeichnet, ist auch hier jetzt klar zu erkennen, wie es um das Tierwohl-Niveau bei der Haltung von Milchkühen aussieht – ein guter Ansatz, der allerdings noch ausbaufähig ist.


von Kirsten Metternich von Wolff

Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungs­medizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2022; 71 (3) Seite 9

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  • Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.

  • olivers postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Hallo Zusammen!
    Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
    Liebe Grüße
    Oliver

  • zojou96 postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂