- Ernährung
Weg mit XL-Portionen!
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Wie viel auf den Teller und dann in den Bauch wandert, lässt sich trainieren. Das hat nun auch eine große Studie bestätigt. Wir geben Tipps, wie sich große Portionen verkleinern lassen.
Schon vor Jahren gab es Erhebungen, dass Franzosen weniger dick sind als Amerikaner; und das, obwohl es in der Heimat von light, zero und low carb vom Joghurt über Chips bis zu Fertiggerichten alles auch kalorienreduziert gibt. Das Problem liegt in der Portionsgröße: Die ist auf dem amerikanischen Teller schlichtweg größer als beim klassischen Essen der Franzosen.
Mengen, Verpackung und Geschirr spielen eine entscheidende Rolle beim Essverhalten und damit auch beim Entstehen von Übergewicht – das bestätigt nun eine britische Metaanalyse mit Daten von 6 700 Probanden aus 61 Studien. Demnach spielen Umwelteinflüsse eine große Rolle im Hinblick auf Entscheidungen, was und wie viel es zum Essen gibt: ob zu Hause, im Supermarkt oder Restaurant. Menschen konsumieren größere Mengen, wenn große Portionen, Lebensmittelpackungen oder Geschirrgrößen angeboten werden. Deshalb:
So klappt es mit moderaten Portionen
Vor dem Essen Wasser oder eine Tasse Bouillon trinken. Wer sich an kleine Mengen erst gewöhnen muss, nimmt kleine Teller; auch Essen mit Teelöffel, Kuchengabel, Buttermesser kann helfen; das Besteck öfter aus der Hand legen – denn im Schnitt dauert es 20 Minuten, bis ein Sättigungsgefühl einsetzt. Das lässt sich trainieren, auch wenn es zu Beginn schwerfällt. Wichtig: Keine XL-Packungen kaufen und im Restaurant den Teller nicht leerputzen. Reste vom Essen einpacken lassen für den nächsten Tag.
von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-online.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (2) Seite 30
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hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 2 Tagen, 1 Stunde
Hallo,
das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann? -
uho1 postete ein Update vor 1 Woche
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
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diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 1 Woche, 4 Tagen
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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crismo antwortete vor 2 Tagen, 16 Stunden
@gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…
Kann es nur empfehlen!!!
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