Zucker und seine Alternativen: Süßen – wie und womit?

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Zucker und seine Alternativen: Süßen – wie und womit) | Foto: olga_demina – stock.adobe.com
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Zucker und seine Alternativen: Süßen – wie und womit?

Kuchen, Eis, Joghurts, heiße und ­kalte Getränke – ohne Süßstoff oder andere Zucker-Alternativen würden sie fad schmecken. Bekannt ist, dass Zucker als alleiniges Süßungsmittel bei Diabetes wenig sinnvoll ist. Doch wie sieht es bei besagten Alternativen aus? Wir klären auf und geben Ihnen praktische Tipps für Ihren süßen Alltag.

Zucker, Honig oder andere Zucker sind für Menschen mit Diabetes heute nicht mehr komplett verboten. Verbieten lässt sich beim Essen und Trinken ohnehin nichts. Praktisch ist es aber so, dass Zuckermengen so gering wie möglich gehalten werden sollten. Deshalb haben sich seit Jahrzehnten Süßstoffe und auch Zucker-Austauschstoffe bewährt.

Maximal 25 Gramm Zucker täglich

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt eine tägliche Menge von maximal 25 Gramm Zucker. Das ist ganz schön sportlich, denn in drei von vier Fertiglebensmitteln ist Zucker enthalten. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sowie die amerikanischen und kanadischen Diabetes-Gesellschaften empfehlen Menschen mit Diabetes eine tägliche Zuckermenge von maximal zehn Prozent der täglichen Energiemenge. Dabei sollte die Energiemenge bei Normalgewicht Grundlage der Berechnung sein.

Es geht aber nicht nur darum, einem Soll möglichst zu entsprechen. Vielmehr ist es sinnvoll, durch einen bewusst moderaten Konsum von Zucker den individuellen Geschmackssinn zu schärfen. Denn dieser lässt sich trainieren, sodass das Empfinden für süß stärker sensibilisiert wird. Wer eine sehr niedrige Süß-Schwelle hat, empfindet zudem sämtliche süßen Produkte als sehr süß und geschmacklich nicht besonders attraktiv.

Es geht aber nicht nur darum, einem Soll möglichst zu entsprechen. Vielmehr ist es sinnvoll, durch einen bewusst moderaten Konsum von Zucker den individuellen Geschmackssinn zu schärfen. Denn dieser lässt sich trainieren, sodass das Empfinden für süß stärker sensibilisiert wird. Wer eine sehr niedrige Süß-Schwelle hat, empfindet zudem sämtliche süßen Produkte als sehr süß und geschmacklich nicht besonders attraktiv.

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  • cina_polada postete ein Update vor 2 Tagen, 9 Stunden

    Hi, ich bin Julija und komme aus Frankfurt. Vor ein paar Wochen wurde bei mir Diabetes Typ 2 mit gerade mal 33 Jahren diagnostiziert.. Kämpfe im Moment noch sehr mit der Diagnose und würde mich über etwas Austausch sehr freuen 🙂

  • lauf-chris postete ein Update vor 2 Tagen, 11 Stunden

    Ich habe jetzt seit ca 1 Jahr die YpsoPump. Bin gut damit zufrieden. Ist aber auch kein Selbstläufer!

  • Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!

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