Diabetes Typ 3c

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  • Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!

    Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.

    Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.

    LG Wolfgang

  • Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • suzana antwortete vor 2 Tagen

      Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

    • Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
      Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
      Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
      auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.

      Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.

      Gruss Wolfgang

    • Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.

  • nina33 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 4 Monaten

    Hallo guten Abend ☺️

    Ich heiße Nina, bin 33j jung und Mama von drei zauberhaften Mädels.
    Und vor kurzem bekam ich die Diagnose Diabetes Typ 3c. Nach 5 Jahren – 11 Bauchspeicheldrüsen Entzündungen und schwangerschaftsdiabetes 2024, hat meine Drüse nun fast aufgegeben.. Ich bin irgendwie froh diese Schmerzen nicht mehr zu haben, aber merke wie schwer der Alltag wird. denn hinzukommt noch dass ich alleinerziehend bin.
    Aktuell komme ich überhaupt nicht klar mit der ganzen Situation, täglich habe ich hunderte Fragen die niemand beantworten kann. Dass ist mehr als verrückt.
    Wie habt ihr euch gefühlt in dem Moment als es diagnostiziert wurde?

    Ich freue mich sehr auf einen netten Austausch und eure Erfahrung.

    Liebe Grüße, schönen Abend
    Nina 🙂

    • Willkommen Nina, …
      da hast du ja sich schon einiges hinter Dir. Wie schaut es bei Dir mit Mutterkindkur aus, auch in hinblick einer Diabetesschulung. Hast du guten Diabetologen, Teilnahme DMP, Spritzt du selber oder Pumpe, auch hier gibt es viele Fragen. Wie sieht es mit Selbsthilfegruppen bei Euch aus. …
      Oder Forum? Gerade am Anfang, wo noch alles neu ist, – ist es schon eine tägliche Herausforderung, – da kann es hilfreich sein kleine Ziele sich zu setzen. Dabei finde ich die Aktzeptanz am wichtigsten, oder auch sich selber spritzen zu müssen, oder das Weg
      lassen bzw. bändigen des Naschen … etc. Kleine Schritte …

      Viele Fragen bekommst du auch in eine Diabetes-Schulung beantwortet,
      falls noch nicht gemacht, spreche das bei Deinem Diabetologen an!

      Über weiteren Austausch bin ich auch erfreut, schildere ruhig deine Bausstellen, … doch letztendlich sollte Dein Arzt das beurteilen.

      LG

      Wolfgang

    • Hallo Nina! Auch von mir herzlich willkommen. Der Antwort von Wolfgang kann ich mich nur anschließen.
      Auf jeden Fall eine Mutter Kind Kur beantragen mit Diabetes-Abteilung, dann kannst du dich auf dich Louis’s die Kinder sind versorgt und mit dir. Ich hoffe dass es sowas gibt.
      Viel Kraft und Durchhaltevermögen!

  • Hallo Ihr Lieben,
    ich bin Heinrich, ich bin 64 Jahre alt. Im Oktober 2023 wurde meine Bauchspeicheldrüse vollständig entfernt (totale Pankreatektomie). Ich hatte seit vielen Jahre Zysten auf der Pankreas und diese hatten plötzlich begonnen, recht schnell zu wachsen und die Struktur zu ändern. Eigentlich war eine Pankreas Teilsektion geplant, aber als ich aufwachte, eröffnete man mir, dass das gesamte Bauchspeicheldrüschen, die Milz und der 12-Fingerdarm raus sind. Die Gallenblase war vorher bereits entfernt worden. Dieses Ergebnis kam für mich recht unvorbereitet und änderte natürlich mein Leben von Grund auf. Vorher hatte ich mit Diabetes nichts zu tun, und nun hatte ich von einem Tag auf den Anderen 3c. Und das sei, so erklärte man mir in der Klinik, eine ganz seltene, aber auch eine ganz besonders schwierige Art. Glücklicherweise wurden überhaupt keine bösartigen Zellen gefunden. Irgendwann werde ich sterben. Aber nicht an Pankreas CA. Das ist ja schon einmal etwas positives 😊.
    Ich freue mich sehr, hier auf diese Gruppe gestoßen zu sein, denn es gibt ja wirklich nicht viele Menschen mit dieser Diagnose. Mich beschäftigen natürlich viele Themen, seitdem ich keine Bauchspeicheldrüse mehr habe. Es würde mich sehr freuen, wenn wir uns dazu hier austauschen könnten. Wie erlebt Ihr das? Was für Tipps habt Ihr? Sich gegenseitig ermutigen. Oder einfach sich einmal ausheulen. Auch das hilft.
    Ich hatte schon sehr netten direkten Kontakt mit @Galli22. Gemeinsam haben wir u.A. das Problem mit dem Schlafen. Ich selber konnte seit meiner OP nicht ein einziges Mal mehr durchschlafen. Besonders belastend ist es, wenn sich nachts der Sensor meldet, weil die Werte nach unten rauschen. Ich benutze (bisher noch) den Free Style Libre 3 von Abbot. Ich musste immer wieder feststellen, dass der bei schnellem Auf oder Ab sehr ungenau ist. Wir haben ja gelernt, dass der Sensor logischerweise dem blutig gemessenen Wert zeitlich hinterherläuft. Wenn die Werte in den Keller gehen, müsste der Sensor daher einen etwas höheren Wert anzeigen. Aber das Gegenteil ist bei mir der Fall. Der Sensor läuft in diesen Extrem Situationen dem blutigen Wert voraus. Erstens macht das einen unnötig verrückt, und dann entscheidet man im Zweifel falsch. Hektische Zuführ von Kohlehydraten ist bei dieser Fahrt in den Keller die überzogene Reaktion. Die folge ist dann ein hemmungsloses hochschießen der Werte. Um das ein Stück weit zu vermeiden, messe ich dann in der Nacht, wenn wieder eine solche Situation entsteht, in ganz kurzen Abständen blutig. Die kurzen Abstände deshalb, weil ich ja sehen will, wann die Werte reagieren, wann der Absturz langsamer wird, wenn die Werte wieder drehen. Das in der Hoffnung, dass ich zwar reagiere (was ja absolut wichtig ist), dass ich aber auch nicht zu sehr über reagiere. Wenn ich dann am nächsten Morgen, nach einer schlaflosen Nacht über zehn benutze Teststreifen auf meinem Nachttisch zähle, dann könnt Ihr Euch vorstellen, wie meine Fingerkuppen auf die Dauer aussehen.
    Abbot hat ein Testverfahren für Sensoren. Dazu muss der Trendpfeil waagerecht sein und dann kann man eine blutige Vergleichsmessung machen. Das ist nicht gerade zielführend, denn das Problem tritt ja besonders dann auf, wenn die Achterbahn loslegt.
    Momentan trage ich 2 Sensoren. Ich Habe den Dexcom G7 parallel im Test. Sicher macht jeder die eigenen Erfahrungen, und ich werde auch nicht von Dexcom bezahlt. Aber der G7 ist für mich wesentlich besser. Über einen genauen Vergleich können wir bei Interesse getrennt mal diskutieren und uns austauschen, wenn da Interesse besteht. Seitdem ich den G7 trage, schlafe ich aber viel mehr und besser. Bei mir ist er genauer und hat ein wesentlich besseres Alarm System.
    Das sind so die Sachen, die mich am Schlafen hindern. Wie geht es Euch dabei? Und läuft bei Euch der Sensor auch dem blutigen Wert voraus, wenn die Achterbahn losgeht?
    Ich würde mich freuen, wenn diese Diskussion hilft und wenn wir das ein wenig weiterführen.
    Viele Grüße und ein schönes Wochenende.
    Heinrich

    • Hallo lieber Heinrich, ich habe Dir eine Freundschaftsanfrage gesendet. Dann sind auch private Nachrichten möglich. Und danke für Deine ausführlichen Schilderungen. zu den Sensoren. Bei mir zeigt der Libre3 immer zu niedrige Werte an. Das ist, wenn man unterwegs ist ganz schön blöd, weil man immer denkt man geht in Richtung Hypo (blutig ist der Wert aber viel höher!).

    • @galli22: Hallo lieber Herbert
      ich verstehe das richtig, dass der FSL3 beim Runtergehen zu niedrige Werte anzeit. Das ist bei mir auch so. Wie ist das, wenn die Werte raufschießen? Zeigt der FSL3 dann zu hohe oder zu niedrige Werte an? Bei mir zeigt er beim rauf zu hohe und beim runter zu niedrige Werte an. Also genau konträr zu dem, was wir lernen. Was ja auch eigentlich logisch ist.

    • Hallo Heinrich,
      auch von mir Willkommen in dieser kleinen Runde, und Danke für Deine ausführliche Vorsstellung. Ich habe ebenfalls eine Freundschaftsanfrage an Dich gestellt.

      Gruß Wolfgang

  • Hallo an alle!
    Bin jetzt wieder im Lande! Habe einen 3wöchigen Urlaub in Arizona und Californien hinter mir. Hat soweit alles trotz großer Hitze geklappt. Auch der Blutzucker war mit einigen Ausnahmen im Normbereich. Die insulinpens habe ich mit einem Kühlkissen auch unterwegs gut temperieren können.
    Essenstechnisch war es zunächst eine Herausforderung aber mit Salaten und Fisch und geteilten Portionen habe ich auch das gemeistert!
    Schönen Urlaub allen die es noch vor sich haben und liebe Grüße aus Bremen!

  • nadi postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 9 Monaten

    Hallo, ich habe Typ 3c seit 1Jahr nach einer Pankreaslinksresektion. Ich habe inzwischen eine Pumpe im Loop System, da ich extreme Schwankungen habe und schwer einzustellen war. Kreone nehme ich auch zu jeder Mahlzeit.
    Ich war immer sehr sportlich, aber seit dem Diabetes ist es mir bisher nicht möglich normalen Sport zu treiben. Ich neige sehr zu Hypos bei Bewegung, auch bei Spaziergängen. Ohne ständig was hinzuzufügen (Traubenzucker, Saft, Banane etc.) ist keine Bewegung oder auch Unternehmung möglich.
    Wie ist das bei euch so?

    • Willkommen hier.

    • Hallo,
      Ich habe schon zwei mal versucht Wolfgang zu antworten, sehe dies aber nicht hier auf der Seite. Wie schon vorgestellt bin ich Suzana und habe schon länger Typ 3c allerdings erst seit ca. 2 Jahren mit Insulinbehandlung und Sensor. Da ich auch regelmäßig Sport mache und auch bei Spaziergängen kenne ich unseren Freund Hypo sehr gut.
      Vor dem Sport halbiere ich die Insulineinheit und nehme 250 ml Traubensaft mit. Das wirkt bei mir am besten und ich kann es gut dosieren. Sobald der Wert bei 150 ist trinke ich etwas und kann meine 8 km Runde joggen.
      Datteln kann ich auch empfehlen!
      Weiterhin alles Gute!

    • @suzana: hallo Suzana, vielen Dank für Deinen Beitrag

    • Hallo @nadi,
      herzlich willkommen hier. Das, was du in Sachen Sport beschreibst, kommt mir in vielen Punkten bekannt vor. Was das angeht, verbinde ich gerade viel Hoffnung mit meiner neuen Ypsopump, deren App doch viel mehr Einstellmöglichkeiten auch im Hinblick auf Sport gibt. So richtig gut funktioniert das bisher allerdings auch nur, wenn kein Mahlzeitenbolus mehr aktiv ist (also früh vor der Arbeit gefastet oder knapp 5 Stunden nach dem letzten Bolus). Das will ich aber ändern und experimentiere gerade daran, um wieviel ich den Bolus anpassen muss und welche Nahrungsmittel mir trotz Enzymeinnahme wenig Probleme auf Radtour bereiten.

    • @michatype3: Hallo Micha, ich habe Deine Geschichte gelesen…Ich habe Diabetes 3c…Ich habe 48 Kilo…Also Untergewicht.Habe auch eine Geschichte hier geschrieben Ich nehme Meformin…Ich suche dringend Austausch.Habe Dir rine Freundschaftsanfrage geschickt.Ich würde mich über einen Austausch mit Dir sehr freuen.Ich kenne mich mit Internet nicht so gut aus und hoffe,das Dich diese Nachricht erreichen wird.Und Du meine Anfrage akzepieren wirst.😊

  • galli22 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 9 Monaten

    Hallo, habe mich gerade in dieser Gruppe angemeldet. Bei mir wurde vor einem Monat die gesamte Bauchspeicheldrüse operativ entfernt (Multiple Zysten). Seitdem brauche ich Insulin und Kreon. Da mein Körper auch kein Glucagon mehr produziert, liegt mein Hauptproblem besonders in Richtung Hypoglykaemie-Vermeidung. Ich freue mich über den Austausch!

    • Willkommen hier.

    • Liebe Galli,
      ich bin seit heute Mitglied dieser Gruppe. Ich freue mich sehr, dass ich über Dich gesrolpert bin. Bei mir wurde im Oktober 2023 die Bauchspeicheldrüse, die Milz, der 12-Fingerdarm entfernt. Und … ach ja, die Gallenblase war schon vorher raus. Die Diagnose waren multible Zysten auf der Bauchspeicheldrüse. Wie bei Dir. Man hatte die Zysten vor etwa 12 jahren diagnostiziert. Ich hatte damals eine Bauchspeicheldrüsen Entzündung. Ich war wohl dem Whiskey zu sehr zugeneigt. Bei der Gelegenheit entdeckte man die Zysten, die ja eigentlich harmlos waren. Aber die können ja auch umschlagen und Krebs verursachsen. Daher wurde ich im 6-montigem Intervall untersucht. Abwechselnd Endosonographie und MRT. Und dann begannen die lieben Zysten Anfang 2023 plötzlich rasant zu wachsen und änderten ihre Struktur. Pre-Cancer nennt man das wohl auf englisch. Eigentlich war der Plan, nur einen Teil der Pankreas zu entfernen. Mit der Gefahr (aber vielleicht auch nicht), dass ich Diebates bekomme. Der Plan war ein minimal intensiver Eingriff mit einer Teilentnahme der Pankreas. Als ich dann aufwachte, war es 10 Stunden später, der minimal imtensive Einrigff war ein großer Schnitt von oben nach unten und mein Bauchspeicheldrüschen, die Milz, der 12 Fingerdarm waren raus. Ab da war das Leben ein anderes.
      Ich kann nun sehr viel erzählen. Wie ich dennoch alleine in meinem VW Bulli nach Shetland gereist bin, wie ich die Werte im Griff behalte, dass ich mich 8-12 mal am Tag spritze, dass meine Werte eigentlich ziemlich gut sind (und warum), warum für mich Dexcom viel besser ist als Free Style Libre von Abbot, wie ich mit der psychischen Belastung umgehe, was es für mich bedeutet, dass ich jetzt schwerbehindert bin, dass ich eine Rente wegen Berufsunfähigkleit zugesprochen bekam, was es bedeutet, dass neben den Hormonen Insulin und Glucagon auch die notwendigen Enzyme fehlen, was das bedeutet, wie ich damit umgehe, und welche Probleme es macht und so weiter und so fort.
      Es gibt hier im Netz Communities von Menschen, die keine Pankreas mehr haben. Diese sind aber meist im Zusammenhang mit Krebs. Glücklicherweise gehöre ich nicht dazu. Allerdings habe ich bisher noch niemanden gefunden, der die gleiche Diagnose hat wie ich. Keine Pankreas, aber kein Krebs. Der Fokus dieser beiden Gruppen ist recht unterschiedlich. Daher würde ich mcih sehr sehr freuen, wenn ich den Kontakt aufbauen/ausbauen könnte mit einem Menschen oder mehreren Menschen, die auch wie ich eine vollständige Pankreas tektomie haben, und damit noch lange leben dürfen/müssen.
      Es gibt hier so viel zu erzählen, auszutauchschen und zu beratschlagen. Es hilft auch sehr, wenn man jemanden trifft, der/die die gleichen sehr seltenen Probleme hat.
      Ich freue mich sehr auf eine Antwort und auf einen Austausch
      Liebe Grüße
      Heinrich
      PS: ich bin fast 65 Jahre alt, bin verh., habe 4 Kinder und 3 Enkel. Ich bin nicht mehr berufstätig (Erwerbsunfähig und schwerbehindert GdB 50) und ich freue mich über jeden Tag 🙂

    • @heinrich: Hallo lieber Heinrich, danke für die ausführliche Schilderung! Unsere Krankheitsgeschichte ist wirklich sehr ähnlich. Ich selbst habe auch keine bösartigen Tumore, hatte aber eine Pankreas mit einer Unmenge von Zysten die auch schon die Funktion beeinträchtigt hatten. Ich wurde minimalinvasiv mit Robotertechnik operiert (9 Stunden) und habe deshalb nur kleine Narben. Von der Verdauung her gibt es keine Probleme. Nur mein Blut-Zucker ist schwer zu kontrollieren. Trotz genauer Berechnung der KE’s geht er mal extrem nach oben oder fällt häufig stark nach unten. Ab 7. August bin ich in der Diabetes-Klinik in Bad Mergentheim und werde dort mit meiner Insulinpumpe (Omnipod 5) vertraut gemacht. Ich freue mich auf den Austausch mit Dir. Ich selbst bin ein 71-jähriger Rentner, der sich intensiv mit dem Thema Künstliche Intelligenz beschäftigt und auch schon 2 Custom GPTs erstellt hat: 1. Umgang mit Diabetes, 2. Umgang mit der Insulin-Pumpe. Bis bald und liebe Grüße von Herbert!

    • @galli22: Hallo Herbert,
      vielen Dank für Deine nette Antwort. Wollen wir unser Gespräch im Main fortsetzen? Wir sind ja einerseits hier nicht so viele, und es wäre prima, wenn wir auch andere der Gruppe einbinden würden. Ich hätte eine Reihe von Themen, die mich beschäftigen, und die hier in der Gruppe erörtert werden können. Es gibt ja nicht so viele 3c. Sicher gibt es da viele Anregungen, Dinge zum Nachdenken usw.
      Beste Grüße
      Heinrich

    • @heinrich: Hallo lieber Heinrich, ja ich würde mich über den weiteren Austausch sehr freuen. Kannst Du Deine Wunschthemen mal auflisten. Sind bestimmt etliche dabei die mir auch sehr wichtig sind. Mein Hauptproblem z.B. ist seit der Operation, meine Schlafstörung, mit Nächten ohne jeglichen Schlaf, die ich nicht in den Griff bekomme (trotz Schlafhygiene, Medikamenten und HalloBetter-App). Bis bald und liebe Grüße von Herbert
      P.S. wir können uns auch über Email austauschen

    • @galli22: Hallo Herbert,
      ja, gute Idee, die Mail Adressen auszutauschen. Kann man das auch so, dass es dann nicht für alle einsehbar ist?
      Viele Grüße und Dir ein schönes, entspanntes Wochenende.

    • @heinrich: über die Freundschaftsfunktion können wir auch uns privat austauschen, auch die Email-Adressen oder auch einen WhatsApp- Zugang.

  • Hallo! Ich gehöre auch zu dieser Gruppe! Suzana, 64 J, vor ca. 20 Jahren eine Bauchspeicheldrüsenentzündung gehabt, deren Ursache nicht gefunden wurde. Seitdem immer höher werdende BZ Langzeitwerte. Viele Jahre mit Tabletten als Typ 2 behandelt. Vor zwei Jahren dann endlich die Diagnose Typ 3 und Einstellung auf Insulin. Nun bin ich zusammen mit meiner Diabetologien dabei die richtigen Dosen auszuprobieren.
    Ich bin sportlich ziemlich aktiv und muss dann immer auf Unterzuckerung achten.
    Freue mich hier einige Gleichgesinnte zum Austausch zu haben.
    Liebe Grüße!

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    • Suzana, herzlich willkommen hier. Gerne können wir uns hier austauschen. Mich würde z.B. interessieren, wie es dazu gekommen ist, das nach so langer Zeit geführt als Type2, die Diagnose 3 gestellt wurde,
      waren es die typischen Symthome, oder weil die Tabletten nicht den Zuckerwert senken konnten? Hast du einen Sensor? Wie klappt es jetzt mit der Einstellung, insbesondere da du beschreibst Sportlich Aktiv zu sein, bei dort auftretende ggf. Unterzuckerunge, könnte es daran liegen, das du zuviel Insulin gespritzt hast, – bei Sport o. Ä. körperlicher Belastung, -SO BEI MIR- spritze ich die Hälfte.

      Lieben Gruß
      Wolfgang

  • Ich möchte mich an dieser Stelle mit Verweis auf die Gruppe Type 3c vorstellen:

    Ich heiße Wolfgang, bin frischer Rentner (vorzeitig mit 65J.), resultierend aus der Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit / Gendefekt) vor ca. 20 Jahren, wurde vor ca. 10 Jahren auch die Diabetes 3c fest gestellt.
    Da diese Sonderform weniger bekannt ist als 1 oder 2 möchte ich mit der gegründeten Gruppe zu einem Austausch anregen.

    Mit freundlichsten Grüssen
    Wolfgang

    • Hey Wolfgang. Ich bin Micha und nach einigen Jahren zwischen Jahren zwischen verschiedenen Diagnosen seit 2020 als Typ 3c diagnostiziert. Bei mir ist die Ursache eine chronische Pankreatitis.

      Würde mich über weiteren Austausch mit anderen Betroffenen freuen.

      Liebe Grüße
      Micha

    • @michatype3: Hallo Micha, willkommen hier, habe Deine Beitrag hier gelesen. Scheinbar gibt es nicht soviele 3c Typen hier?

      LG Wolfgang

    • @wolfgang65: Hallo in die 3c Gruppe,
      mein Name ist Kurt (kw) und möchte mich und meinen Diabetes 3c Verlauf kurz vorstellen.
      Es begann Ende 2023 damit, dass zwei aufmerksame Ärzte im Krankenhaus Simmerath mir das Leben gerettet haben.

      Bei einem CT des Oberkörpers (Halsschlagader) wurde auch die Bauchspeicheldrüse untersucht und diverse Zysten festgestellt. Ein zweiter Arzt führte durch den Magen eine Pankreas Punktion durch, die Gewebeproben waren negativ.
      Dieser Arzt erklärte mir aber dass trotzdem ein erhöhtes Tumorpotential vorhanden ist und überwies mich an das Rhein-Maas-Klinikum in Würselen. Das Pankreasteam von Prof. Dr. Junge entschied sich in einer Gruppe zur OP.
      Bei der OP im Juni 2024 wurden die komplette Bauchspeicheldrüse, Zwölffingerdarm, Milz und Gallenblase entfernt,
      Magenausgang blieb erhalten. OP 6 Stunden, 5 Tage Intensivstation und drei Wochen Klinik und Reha.

      Ich bin seitdem ein Mellitus 3c mit allen Folgen. 10 KG Gewichtsverlust, schwierige Insulineinstellung, Kraftverlust (ich war der Meinung “in ca.3 Monaten bin ich wieder fit” Von wegen! Nach nun 1 1/2 Jahren höchstens 50 %.
      Das Ganze führte bei mir zu einer ausgeprägten Depression und einem Schwerbehindertenstatus.

      Hier in Düren gibt es eine ausgezeichnete Diabetespraxis mit Beratung und Psychotherapie.

      Eure Erfahrungen im 3c Forum finde ich sehr interessant und freue mich auf weiteren Erfahrungsaustausch

      Viele Grüße und viel Kraft wünscht Kurt

    • @kw: Hallo Kurt, willkommen hier in der Community.

      Meine BS ist zu Glück noch erhalten, schwächelt aber wohl in der Insulinprod., – so kann ich nur erahnen, wie dein Befinden ist. Sicher kein Zuckerschlecken.

      Ich wünsche Dir hier Gleichgesinnte zu finden und erfolgreichen Austausch.

      Gruß Wolfgang

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