Herzlich Willkommen in der Gruppe „Diabetes und Psyche“! Nutzt diesen Ort gerne zum Austausch. Bitte bedenkt aber, dass diese Gruppe keinen Besuch bei eurem Praxisteam ersetzen kann.
Hinweis der Redaktion:
Wenn ihr selbst von psychischen Problemen in Verbindung mit eurem Diabetes betroffen seid, sucht euch bitte Hilfe und kümmert euch gut um euch! Psychodiabetologen in eurer Nähe findet ihr hier: https://diabetes-psychologie.de/Psychotherapeutensuche
Bei akuten Sorgen und Krisen – egal um was es dabei geht – ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter den Nummern: 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 und 116 123
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marilena postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes und Psyche vor 2 Monaten, 3 Wochen
Hallo Zusammen,
Ich möchte gerne die Schwarmintelligenz nutzen, um hier Tipps und Erfahrungen zum Thema Akzeptanz zu sammeln.
Ich leb seit 8,5 Jahren mit Typ 1 und erlebe immer wieder Höhen und Tiefen im Akzeptanzprozess. War aber noch nie an dem Punkt, dass ich meinen Frieden damit gefunden hatte.
Aktuell kämpfe ich mit dem Thema Energiehaushalt. Ich bin da so wütend und enttäuscht, dass mein Körper nicht so kann, wie ich das will bzw. auch wie andere können. Und es fällt mir ganz arg schwer, anzunehmen, dass es nunmal so ist und es nur besser werden kann, wenn ich meinem Körper nicht mehr so viel abverlange (obwohl ich in meinen Augen nur so viel Energie von meinem Körper erwarte, wie scheinbar alle anderen ja auch zur Verfügung haben).Freue mich über Tipps und Erfahrungen zu euren Akzeptanzprozessen!
Liebe Grüße 😊
Hallo marilena,
Akzeptanz, einen Moment oder Situation zu akzeptieren, wie er ist kann oft schon mal schwer fallen, – allgemein bei chronischen Krankheiten, die einen immer begleiten werden, – und gerade mit diesem Wissen, einen schon mal verzweifeln und aus der Bahn werfen können. Da finde ich es schon hilfreich, Menschen, Freunde … ansprechen zu können, ein offenes Gespräch führen zu können, Hilfe annehmen zu können, bzw. vllt. auch darum Bitten zu können. Ein Gespräch kann erleichtern, Verständnis zu bekommen, etc… Doch letztendlich kann nur der Betroffene selber den ersten Schritt in die Akzeptanz oder Genesung machen. Der Beginn mag vielleicht die Akzeptanz sein, dass es einen gerade jetzt so geht, – wie ich es vllt. nicht möchte, – doch ich glaube die Zeit der Kraft kommt zurück, wenn ich es möchte und zu lasse.
Ein weiterer Weg kann das Gespräch mit dem Arzt sein, oder eine Therapie (VT), um zu lernen besser mit den nicht gewünschten Situationen, Umständen, Gefühlen … um zu gehen! Hier solltes du keinen Scham haben, Fachleute in Anspruch zu nehmen.
Auch wenn nun Dein Beitrag schon älter ist, wünsche ich mir für Dich,
dass Du einen Weg für Dich findest, damit es Dir besser geht!
Gruß Wolfgang