Was Sie wissen sollten:
Warum Herz und Stoffwechsel zusammengehören

Weitere Inhalte:
- Ihre Therapie im Check: Entspricht sie den aktuellen Empfehlungen?
- Gut vorbereitet ins Arztgespräch: Die richtigen Fragen bei Diabetes stellen
- Was sind GLP-1 Rezeptoragonisten und wie wirken sie?
- Was Sie wissen sollten: Warum Herz und Stoffwechsel zusammengehören
- zurück zur Übersicht
Bei Typ 2 Diabetes geht es um mehr als den Blutzucker allein: Auch Herz und Gefäße können durch die Erkrankung und mögliche Begleitfaktoren belastet werden. Dazu zählen unter anderem Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Adipositas. Treten mehrere dieser Faktoren gemeinsam auf, spricht man auch vom metabolischen Syndrom.
Die gute Nachricht: Sie können selbst viel dafür tun, Herz, Gefäße und Stoffwechsel im Alltag zu unterstützen. Und davon profitiert nicht nur die Herzgesundheit – auch Blutzucker, Gewicht, Energielevel, Schlaf und Lebensqualität können sich positiv entwickeln.
Was Sie im Alltag tun können
- Mehr Bewegung einbauen: Schon zehn Minuten moderate Bewegung pro Tag können positive Effekte haben. Besonders Ausdauersportarten wie Radfahren, Spazierengehen oder Nordic Walking stärken das Herz-Kreislauf-System, regen den Stoffwechsel an und können helfen, Stress abzubauen.
Welche Rolle diese Zusammenhänge spielen und warum es wichtig ist, das Herzrisiko bei Typ 2 Diabetes im Blick zu behalten, erklärt Prof. Dr. Stephan Jacob, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie, im folgenden Video:
- Ausgewogen essen: Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und Nüsse liefern wichtige Nährstoffe und halten länger satt. Auch eine salzärmere Ernährung kann sinnvoll sein, um den Blutdruck zu senken.
- Ein gesundes Gewicht anstreben: Übergewicht, besonders Bauchfett, kann die Wirkung von Insulin beeinträchtigen. Schon wenige verlorene Kilos können dazu beitragen, die Insulinempfindlichkeit zu verbessern und Blutzuckerwerte zu stabilisieren.
- Auf Alkohol und Rauchen achten: Alkohol sollte möglichst nur in Maßen getrunken werden. Wer mit dem Rauchen aufhört, tut Herz, Gefäßen und Stoffwechsel etwas Gutes.
- Stress reduzieren und ausreichend schlafen: Regelmäßige Pausen, Bewegung, bewusste Ernährung und weniger Selbstkritik können helfen, Stress zu senken. Gleichzeitig unterstützen diese Gewohnheiten oft auch einen besseren Schlaf.
Ein gesunder Lebensstil kann das Risiko für Begleit- und Folgeerkrankungen senken. Trotzdem bleiben regelmäßige Check-ups für Menschen mit Typ 2 Diabetes besonders wichtig. Zentrale Werte, wie Gewicht, Blutdruck, Blutfette und Blutzucker sollten dabei stets im Auge behalten werden.
Unser Tipp für den nächsten Arzttermin: Behalten Sie nicht nur den Blutzucker, sondern auch Herz und Gefäße im Blick und sprechen Sie Ihren behandelnden Arzt oder Ärztin darauf an.
Weitere Informationen zum Thema Herzgesundheit finden Sie auf der Website www.mit-diabetes.de.
Impressum
MedTriX GmbH, Unter den Eichen 5, 65195 Wiesbaden.
Die Herausgeber übernehmen keine Verantwortung für diese Inhalte.
Mit freundlicher Unterstützung von Novo Nordisk.

