- Leben mit Diabetes
Planung ist alles: So klappt der Urlaub mit Diabetes
2 Minuten
Wie Diabetesmedikamente auf Flugreisen transportiert werden dürfen, welche Regeln im Urlaubsland zu befolgen sind und wo Patienten im Ernstfall Hilfe finden, erklärt Diabetesberaterin Aline Didas im Expertenchat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe am Donnerstag, dem 14. Juni.
Darf der Insulinpen ins Handgepäck? Wie reagiert der Stoffwechsel auf Reisestress und Jetlag? Wie passt man die Medikamenteneinnahme an die Zeitverschiebung an? Wer kann helfen, wenn es im Urlaub zu unerwarteten Beschwerden kommt?
Solche Fragen beschäftigen Menschen mit Diabetes beim Gedanken an eine Fernreise. Viele von ihnen sind dadurch so verunsichert, dass sie lieber auf den Urlaub verzichten: Zu Unrecht, wie Aline Didas, Diabetesberaterin aus Sankt Wendel betont. „Mit der richtigen Planung können Betroffene genauso problemlos verreisen wie Menschen mit einem gesunden Stoffwechsel.“ Eine gute Vorbereitung sei hier der entscheidende Punkt.
Im Urlaub sollte der Blutzuckerwerte häufiger kontrolliert werden
Zeitverschiebung und die ungewohnte Umgebung können vor allem bei Langstreckenflügen Stress verursachen. „Deshalb sollten Reisende ihren Blutzucker alle zwei Stunden kontrollieren, um einer Stoffwechselentgleisung rechtzeitig vorzubeugen“, so Didas. Wer im Urlaub viel wandern oder gar bergsteigen möchte, braucht oft nur halb so viel Insulin wie sonst oder sogar noch weniger. Wer im Urlaub ist, sollte seine Blutzuckerwerte deshalb häufiger messen als zu Hause.
„Deshalb sollten Reisende mit Diabetes Teststreifen in doppelter Menge mitnehmen“, sagt Didas. Dasselbe gilt für Medikamente. Didas rät den Betroffenen mit ihrem Arzt über die Klimabedingungen am Urlaubsort zu sprechen und – falls nötig – ihre Behandlung daran anzupassen. Spritzen, Pens, Ampullen und Insulin dürfen auf Flugreisen auch im Handgepäck mitgeführt werden, wenn der Patient eine entsprechende ärztliche Bescheinigung vorlegt.
Welche Vorkehrungen man für Notfälle treffen sollte
Für den Notfall empfiehlt es sich, stets einen internationalen Diabetes-Pass oder ein Dokument in der Landessprache des Urlaubslandes, das über die bestehende Diabetes-Erkrankung Auskunft gibt, bei sich zu tragen. Mit dem Diabetes-Dolmetscher können sich Reisende im Vorfeld über die Fachsprache im Reiseland schlau machen (siehe Kasten).
Welche Reisevorbereitungen Menschen mit Diabetes darüber hinaus treffen sollten und was es im Ausland zu beachten gilt, erklärt Aline Didas im nächsten Expertenchat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe:
Experten-Chat von diabetesDE zum Thema „Reisen mit Diabetes“ mit Diabetesberaterin Aline Didas:
Donnerstag, 14. Juni 2017, von 17 bis 19 Uhr
Fragen können schon ab sofort auf www.diabetesde.org eingesendet werden.
Weitere Informationen:
Ärztliche Bescheinigung für Flugreisen und Grenzkontrollen
Diabetes-Dolmetscher
Reise-Checkliste
Quelle: Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
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moira postete ein Update vor 1 Tag, 4 Stunden
Meine Tochter ist ein großer Fan der Buchreihe Woodwalkers. In einem Band kommt wohl ein Woodwalker mit Diabetes typ 1 vor. Fand ich cool. Es wird Blutzucker gemessen und ein Unterzucker behandelt.
(Wen es interessiert Band 2.3) -
moira postete ein Update vor 3 Wochen
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 4 Wochen
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 3 Wochen, 5 Tagen
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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