Thomas-Fuchsberger-Preis: Im Gespräch mit Gundel Fuchsberger

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Thomas-Fuchsberger-Podcast: Im Gespräch mit Gundel Fuchsberger
Foto: Michael Deckbar/diabetesDE
Thomas-Fuchsberger-Preis: Im Gespräch mit Gundel Fuchsberger

In dieser Sonderfolge von Diabetes-Audio-Anker zum Thomas-Fuchsberger-Preis sprechen wir mit Gundel Fuchsberger. Sie ist die Mutter des Namensgebers des Preises, der am 20. Oktober 2022 in Berlin zum elften Mal verliehen wird. Im Gespräch mit Diabetes-Anker-Redakteur Günter Nuber berichtet sie über ihren verstorbenen Sohn Thomas und das Engagement ihrer Familie, dem Diabetes mehr Öffentlichkeit zu verschaffen.

Gundel Fuchsberger war über 60 Jahre bis zu seinem Tod im Jahr 2014 mit der bekannten Show-Legende Joachim „Blacky“ Fuchsberger verheiratet. Seit Jahrzehnten engagiert sich die Familie Fuchsberger dafür, den Diabetes in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Vor allem auf der seit 2011 jährlich stattfindenden Diabetes-Charity-Gala, die von der großen Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe veranstaltet wird und in deren Rahmen der Thomas-Fuchsberger-Preis verliehen wird.

Benannt nach Gundel Fuchsbergers Sohn: Thomas-Fuchsberger-Preis

Benannt wurde die Ehrung nach Thomas Fuchsberger, dem gemeinsamen Sohn von Gundel und Blacky. Thomas war an Typ-1-Diabetes erkrankt und als Reisejournalist in aller Welt als Botschafter für den Kampf gegen Diabetes unterwegs. Er verstarb am 14. Oktober 2010 infolge einer Unterzuckerung. Der Thomas-Fuchsberger-Preis würdigt seine Aufklärungsarbeit. Mit der Auszeichnung werden jedes Jahr ehrenamtlich Engagierte geehrt, die sich im Bereich der Diabetes-Versorgung verdient gemacht haben. Überreicht wird der Preis als Highlight der Diabetes-Charity-Gala von Jennifer und Julien Fuchsberger, den Kindern von Thomas und Enkeln von Blacky und Gundel. Er ist mit 10.000 Euro dotiert, gesponsert von MedTriX Deutschland (u.a. diabetes zeitung, Diabetes-Anker, Medical Tribune).

Die Diabetes-Audio-Anker-Sonderfolgen zum Thomas-Fuchsberger-Preis sind ein Gemeinschaftsprojekt von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und dem Medienunternehmen MedTriX Deutschland. Neben Gundel Fuchsberger sprechen wir mit der diabetesDE-Geschäftsführerin Nicole Mattig-Fabian sowie mit Christa Mischk und Dr. Martin Holder, den beiden Preisträgern des diesjährigen Thomas-Fuchsberger-Preises.

Weiterführende Links:

Bücher und Musik von Thomas Fuchsberger:



von Redaktion Diabetes-Anker (gh)

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  • kety22 postete ein Update vor 5 Tagen, 9 Stunden

    Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?

    • Hallo!
      Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
      Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
      Vielleicht hilft das etwas – viel Glück

  • katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 1 Woche, 4 Tagen

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  • mr postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?