10 Dinge, die nur ein Diabetiker so richtig zu schätzen weiß…

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10 Dinge, die nur ein Diabetiker so richtig zu schätzen weiß…

#1 Leeres Diabetestäschchen

Wer kennt dieses befriedigende Gefühl nicht, wenn man endlich mal wieder den ganzen Berg benutzter Teststreifen, Lanzetten und Pennadeln im Müll entsorgt hat und es plötzlich gar nicht mehr so schwer ist, eine neue Nadel in seinem Diabetes-Täschchen zu finden?

Quelle: Pixabay

#2 Aufgefüllte Vorräte

Sobald die neue Quartalsbestellung des Diabetes-Equipments eintrifft, fühle ich mich augenblicklich wohler. Es gibt kaum etwas anderes, das mir in Sachen Diabetes so ein Gefühl von Sicherheit vermittelt wie die Tatsache, dass neben Hypo-Helfern auch Unmengen Insulin, neue FreeStyle-Libre-Sensoren, Pumpenbedarf und Notfall-Teststreifen bergeweise vorhanden sind!

#3 Alles neu

Noch so ein wahnsinnig tolles Gefühl: Wenn auf der Pumpe neben dem Batteriesymbol auch die Anzeigen für die Lebensdauer des Sensors und der Insulinstand fett grün leuchten und auch der Katheter eben frisch gelegt wurde, fühle ich mich wie ein frisch gewindeltes Baby 😉

#4 Diabetes Expert Level: Pro!

Pizza, Pasta und Burger sind für mich jedes Mal Diabetes-Herausforderer. Umso größer das Glücksgefühl, wenn der Blutzucker nach einer dieser Leckereien weder Achterbahn gefahren ist noch in schwindelerregenden Höhen hängen bleibt. Herausforderung: gemeistert!

Quelle: Pixabay

#5 Wilde Diabetiker

Dieser Moment, in dem man sich mit einem wildfremden Menschen plötzlich auf einer anderen Ebene verbunden fühlt, weil man einen Sensor, eine Pumpe oder den Pen entdeckt, den der andere zückt: unbezahlbar.

#6 BE-Angaben

Danke, liebe Industrie! Vor allem in einer nächtlichen Hypoglykämie fehlt mir oft die geistige Kraft, auszurechnen, was ich da grade an Kohlenhydratmengen in mich hineingestopft habe. BE-Angaben pro Portion/Becher/Packung sind da einfach Gold wert!

#7 Anders

Im Supermarkt freue ich mich regelmäßig über neue Hypohelfer. Eine neue Sorte Traubenzucker, Müsliriegel oder eine ganz neue Art kompakt verpackter BEs sorgen bei mir für die kleinen Glücksmomente des Tages.

Quelle: Pixabay

#8 Neu und schick

Mittlerweile tragen wohl die wenigsten „nackte“ Pumpen, Messgeräte oder Sensoren mit sich herum: Dank Sticker, Hüllen und Cover wird unser Diabetesalltag immer bunter, und ich finde: Her mit den neuen Ideen! Ein bisschen Diabetes-Glück durch kreative Köpfe ist fantastisch!

#9 Typ F

An dieser Stelle: Danke an alle Typ Fler, die uns Diabetikern so selbstverständlich den Rücken frei halten. Ein Päckchen Traubenzucker, eine Reservedose Teststreifen oder eine Ampulle Insulin in der Handtasche der Mama oder Freundin hat mir so manches Mal den Hintern gerettet.

Quelle: Pixabay

#10 Insulin

Neben den vielen technischen Hilfsmitteln bin ich als Diabetikerin wahnsinnig dankbar für unser Lebenselixier: das Insulin. Mittlerweile gibt es dutzende Arten mit unterschiedlichsten Wirkkurven – sodass jeder heutzutage die Möglichkeit bekommt, ein nahezu normales Leben zu führen. Wenn die Fläschchen dann noch restlos ins Butterfach des Kühlschranks passen, kennen meine Freude und Dankbarkeit fast kein Halten mehr 😉

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  • moira postete ein Update vor 19 Stunden, 43 Minuten

    Meine Tochter ist ein großer Fan der Buchreihe Woodwalkers. In einem Band kommt wohl ein Woodwalker mit Diabetes typ 1 vor. Fand ich cool. Es wird Blutzucker gemessen und ein Unterzucker behandelt.
    (Wen es interessiert Band 2.3)

  • moira postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄

  • bloodychaos postete ein Update vor 4 Wochen

    Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.

    • Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
      Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.

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