- Psyche
Ausgiebig schlafen für einen gesunden Blutdruck
2 Minuten
Jeder kennt es, wenn nach einer kurzen Nacht der nächste Tag so anstrengend wird, dass man das Zubettgehen kaum noch erwarten kann. Hin und wieder lässt sich das aushalten, doch auf Dauer kann Schlafmangel Körper und Geist ganz schön schwächen.
Für viele Menschen hat der Tag zu wenige Stunden für alles, was auf ihrer To-do-Liste steht. Andere bleiben zu lange vor dem Fernseher, PC oder am Smartphone hängen und gehen deshalb täglich zu spät ins Bett. Es sind also nicht die Partynächte, die dem Körper auf Dauer zu schaffen machen – vorausgesetzt, sie gehören nicht zum regelmäßigen Wochenprogramm. Viel kritischer sind die oft zu kurzen Schlafphasen im Alltag. Laut Experten liegt die Schlafdauer bei 12 Prozent der Bevölkerung bei knappen fünf Stunden oder sogar noch weniger.
Ein Drittel leidet regelmäßig unter Ein- und Durchschlafstörungen. Für viele wird zur Dauerbelastung, wenn die wachen Minuten Nacht für Nacht einfach nicht vorbeigehen wollen – wodurch sich nächtlicher Stress entwickelt und man sich tagsüber zunehmend müde, antriebslos und erschöpft fühlt. Auf Dauer kann zu wenig Schlaf sogar negative Folgen fürs Körpergewicht und den Blutdruck haben.
Schlecht für Herz und Blutzucker
“Menschen, die regelmäßig weniger als sechs Stunden schlafen, haben ein um 60 Prozent erhöhtes Risiko, einen Bluthochdruck zu entwickeln. Kommen gleichzeitig noch Einschlaf- oder Durchschlafstörungen hinzu, steigt das Risiko sogar um das Vierfache”, sagt Prof. Bernd Sanner, Ärztlicher Direktor am Agaplesion Bethesda Krankenhaus in Wuppertal und Vorstandsmitglied der Deutschen Hochdruckliga. Während schlafloser Nächte werden im Körper vermehrt Stresshormone ausgeschüttet.
Neuere Untersuchungen zeigen, so der Experte, dass bei Schlafmangel zudem die Entzündungsaktivität im Körper steigt. Praktisch kann dies zur Störung des Zuckerstoffwechsels und zur beschleunigten Gefäßverkalkung beitragen. “Eine Reihe von Beobachtungsstudien der letzten Jahre zeigten, dass Schlafstörungen und Schlafmangel so langfristig das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Infarkte oder chronisches Herzversagen fördern”, erläutert der Professor.
Natürliche Müdemacher oder Tabletten?
Schäfchen zu zählen und Schlafmittel einzunehmen, sind auf Dauer keine sinnvolle Lösung, um die Schlafqualität zu verbessern. Sinnvoller ist es, den Ursachen auf den Grund zu gehen, möglichst regelmäßige Schlafenszeiten einzuhalten und Fernsehen, PC, Tablet etc. vor dem Zubettgehen zu vermeiden. Besser sind auch Atemübungen oder autogenes Training, um sanft und natürlich in den Schlaf zu gleiten.
Ebenso hilfreich ist regelmäßige Bewegung, die außerdem hilft, Alltagsstress abzubauen. Und auch das Glas Wein oder Bier am Abend kann dazu führen, schlechter ein- und durchzuschlafen. Medizinisch gesehen kann Schlafapnoe, die mit lautem Schnarchen und Atemaussetzern im Schlaf einhergeht, ein Grund sein. Hier lohnt sich die Rücksprache mit dem Arzt. Auf dass Sie wieder gut ein- und auch durchschlafen.
von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (8) Seite 67
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thomas55 postete ein Update vor 2 Tagen, 14 Stunden
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55 -
sayuri postete ein Update vor 3 Tagen, 13 Stunden
Hi, ich bin zum ersten Mal hier, um mich für meinen Freund mit Diabetes Typ 1 mit anderen auszutauschen zu können. Er versteht nicht alles auf Deutsch, daher schreibe ich hier. Etwa vor einem Jahr wurde ihm der Diabetes diagnostiziert und macht noch viele neue Erfahrungen, hat aber auch Schwierigkeiten, z.B. die Menge von Insulin besser abzuschätzen. Er überlegt sich, mal die Patch-Pad am Arm auszuprobieren. Kann jemand uns etwas über eingene Erfahrungen damit erzählen? Ich wäre sehr dankbar!🤗🙏
Liebe Grüße
Sayuri -
cina_polada postete ein Update vor 1 Woche
Hi, ich bin Julija und komme aus Frankfurt. Vor ein paar Wochen wurde bei mir Diabetes Typ 2 mit gerade mal 33 Jahren diagnostiziert.. Kämpfe im Moment noch sehr mit der Diagnose und würde mich über etwas Austausch sehr freuen 🙂
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lena-schmidt antwortete vor 5 Tagen, 1 Stunde
Hallo Cina,
wir vom Diabetes-Anker treffen uns am 25.2 virtuell per Teams falls das für dich relevant ist 🙂
Schau gerne mal in den Veranstaltungen
Liebe Grüße
Lena
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