Tiere helfen (auch bei Diabetes!)

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© Andrew S | Unsplash
Tiere helfen (auch bei Diabetes!)

In jedem zweiten deutschen Haushalt gibt es eines. Und Corona hat ihre Zahl noch einmal ansteigen lassen. Die Rede ist von den 34,9 Millionen Haustieren in Deutschland. Sie verschönern das Leben ihrer Herrchen und Frauchen und wirken sich auch positiv auf deren Gesundheit aus. Extra mit Erfahrungsberichten und vielen Tipps zum Stöbern: Manchmal werden besonders Hunde auch in der Therapie eingesetzt – auch bei Diabetes.

Wie sagte Loriot schon so schön: „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos.“ Was sich auch in Zahlen belegen lässt: 2020 gab es in Deutschland so viele Haustiere wie noch nie und eine Million mehr als im Jahr davor. Diese Entwicklung kommt für Christopher Ott, Fachdozent für Soziale Arbeit an der SRH Fernhochschule – The Mobile University wenig überraschend. Er vermutet, dass der Anstieg von tierischen Mitbewohnern auch auf Corona zurückzuführen ist. „Menschen sind im Lockdown von jetzt auf gleich ins Homeoffice gewechselt und haben einschneidende Veränderungen erlebt. Tiere sind nicht nur in solchen Momenten ein wichtiger Ausgleich für fehlende soziale Kontakte.“

Wer einen Hund hat, muss seltener zum Arzt

Darüber hinaus sieht der Fachmann weitere positive Effekte. „Hundehalter:innen müssen zum Beispiel deutlich seltener zum Arzt als andere. Das zeigen Untersuchungen aus Deutschland und Australien sehr deutlich.“ Ganz generell wirke sich das Zusammensein mit Tieren positiv auf das eigene Stresslevel aus. Was wiederum das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich reduziert. „Tierbesitzer kennen das insbesondere aus dem direkten Kontakt mit dem Tier, zum Beispiel beim Streicheln. Das führt nicht nur zu einem wohligen Gefühl, sondern lässt Blutdruck und Herzfrequenz sinken. Dadurch kommt es zu einer geringeren Belastung durch das Stresshormon Cortisol und gleichzeitig wird das Wohlfühlhormon Oxytocin in den Körper ausgeschüttet.“

Im bestimmten Fällen können Vierbeiner sogar für Therapiezwecke eingesetzt werden, wobei Christopher Ott hier zu einer differenzierten Betrachtung rät. „Nicht jedes Tier ist per se für eine therapeutische oder pädagogische Begleitung geeignet. Aber auch die Perspektive von Patient:innen sollte immer berücksichtigt werden.“ Für die fachliche Einordnung gibt es deshalb akkreditierte Weiterbildungen, die einer strengen Qualitätssicherung unterliegen, so der Experte für tiergestützte Interventionen.

Diabetiker-Warnhunde – und andere …

Hunde können auch Menschen mit Diabetes helfen – z. B., indem sie eine Unter- oder Überzuckerung anzeigen. Dafür können Hunde zu Diabetiker-Warnhunden ausgebildet werden (Ausbildung in Deutschland seit 2007). Manche Hunde zeigen auch ohne Ausbildung an, wenn sie an Herrchen oder Frauchen etwas nicht Normales oder Irritierendes wahrnehmen. Aber inwieweit können sich Menschen mit Diabetes eigentlich auf ihren Warnhund verlassen? Das wurde in dieser Studie untersucht.

Auch einige der Autorinnen der Online-Community Blood Sugar Lounge berichten von den Reaktionen ihres Hundes auf eine Unter- oder Überzuckerung. Heike Marths Daphne ist sogar ausgebildete Diabetiker-Warnhündin, ebenso Anja Renfordts Hündin Candy. Ganz allgemein berichten die Autorinnen der #BSLounge, dass das Zusammensein mit ihrem Hund ihnen einfach guttut – seelisch und körperlich:

Wirtschaftsfaktor Haustier

Die emotionale Beziehung zwischen Menschen und Tieren ist in der Krise noch intensiver geworden. „Tiere sind in vielen Fällen Familienmitglieder, für deren Wohlergehen Menschen richtig Geld ausgeben“, betont Präsident Norbert Holthenrich vom Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands (ZFF). „Insgesamt stieg der Umsatz der Heimtierbranche zuletzt auf rund 5,5 Milliarden Euro“, erklärt der ZFF in einer Aussendung.

Womit sich auch die Frage der steuerlichen Absetzbarkeit stellt. „Generell sind die Kosten für Haustiere der privaten Lebenshaltung zuzurechnen und steuerlich nicht absetzbar. Die Lohnkosten für die Betreuung im Haushalt eines Steuerpflichtigen, die an eine fremde Person unbar bezahlt werden, können aber sehr wohl steuermindernd erfasst werden“, sagt Prof. Dr. Matthias Hiller, Professor für Rechnungswesen und Steuerlehre an der SRH Fernhochschule. Absetzbar sind somit die Kosten zum Beispiel für Füttern, Fellpflege, Beschäftigung des Tieres oder Gassi gehen.

Die Frage der steuerlichen Berücksichtigung von pädagogisch eingesetzten Schulhunden wurde erst jüngst vom Bundesfinanzhof verhandelt. Ergebnis: Die Ausgaben sind absetzbar, wenn Hunde zweifelsfrei für die berufliche Tätigkeit der Lehrer:innen angeschafft worden sind. Da aber diese Investition stets auch privat mit veranlasst sei, können maximal 50 % als Werbungskosten berücksichtigt werden. Die Aufwendungen für eine spezielle Ausbildung zum Therapiehund sind dagegen zu 100 % abzugsfähig, da hierfür kein privater Zweck erkennbar ist.

Tierische Fakten
  • Der Löwenanteil unter den deutschen Haustieren entfällt auf 15,7 Millionen Katzen und 10,7 Millionen Hunde. Zusammen machen sie drei Viertel des Gesamtbestandes aus. Dahinter folgen mit Respektabstand Kleintiere wie Kaninchen, Hamster oder Meerschweinchen sowie Fische und Ziervögel. Vergleichsweise klein ist die Zahl der Mäuse, Ratten, Chinchillas, Degus oder Frettchen.
  • Im europäischen Haustiervergleich liegt Deutschland hinter Russland an der zweiten Stelle.
  • Beliebteste Hunderasse ist ein typischer Familienhund: der Labrador.
  • Liebe geht bekanntlich auch durch den Magen: Hund und Katze verschlingen im Schnitt rund 100 kg Futter pro Jahr.

Quelle: SRH – Fernhochschule | Redaktion

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  • Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

  • vio1978 postete ein Update vor 2 Tagen, 1 Stunde

    Habe wieder Freestyle Libre Sensor, weil ich damit besser zurecht kam als mit dem Dexcom G 6. ist es abzusehen, ob und wann Libre mit d. Omnipod-Pumpe kompatibel ist?🍀

  • renrew postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 1 Tag

    gibt es Tips oder Ratschläge dieser Pumpe betreffend?

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