- Soziales und Recht
Fahrerlaubnis in Gefahr: Nützliche Tipps, um den Führerschein zu behalten
4 Minuten

Menschen mit Diabetes müssen immer damit rechnen, dass die Fahreignung plötzlich auf dem Prüfstand steht und der Führerschein in Gefahr ist. Es muss nicht unbedingt zu einem Unfall oder einer Auffälligkeit kommen. Manchmal reicht es schon, dass die Polizei bei einer Verkehrskontrolle auf den Diabetes aufmerksam wird. In diesem Beitrag geben wir nützliche Tipps, um die Fahrerlaubnis möglichst zu behalten.
Wenn die Straßenverkehrsbehörde von bestimmten Erkrankungen eines Führerschein-Inhabers erfährt, muss sie prüfen, ob dies Auswirkungen auf die Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr hat. In der Regel wird die Behörde dann verlangen, dass man auf eigene Kosten ein verkehrsärztliches Gutachten vorlegt, welches die Fahreignung bestätigt.
Die Rechtsgrundlage hierfür ist § 11 Absatz 2 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV):
„Werden Tatsachen bekannt, die Bedenken gegen die körperliche oder geistige Eignung (…) begründen, kann die Fahrerlaubnisbehörde zur Vorbereitung von Entscheidungen über die Erteilung oder Verlängerung der Fahrerlaubnis oder über die Anordnung von Beschränkungen oder Auflagen die Beibringung eines ärztlichen Gutachtens (…) anordnen.“
Mehr Online
➤ Straßenverkehrsgesetz (StVG), § 2
Dies bedeutet: Sobald die Behörde erfährt, dass jemand Diabetes haben könnte, darf sie ein Gutachten verlangen. Dabei kann sie auch bestimmen, ob das Gutachten von einem verkehrsmedizinisch erfahrenen Facharzt (Facharzt für Innere Medizin, Diabetologe), von einem Amtsarzt oder von einem Betriebsmediziner erstellt werden soll. Ein Attest vom eigenen Arzt reicht regelmäßig nicht aus.
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multi postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Doppel-Diabetes vor 23 Stunden, 29 Minuten
Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.
olivers postete ein Update vor 6 Tagen, 2 Stunden
Hallo Zusammen!
Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
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Oliverzojou96 postete ein Update vor 1 Woche
Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂


