Diabetes-Anker-Podcast: Was ist Doppel-Diabetes und wie bekommt man ihn in den Griff, Herr Prof. Haak?

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Diabetes-Anker-Podcast: Was ist Doppel-Diabetes und wie bekommt man ihn in den Griff, Herr Prof. Haak? | Foto: zVg/MedTriX
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Diabetes-Anker-Podcast: Was ist Doppel-Diabetes und wie bekommt man ihn in den Griff, Herr Prof. Haak?

In dieser Podcast-Folge spricht Diabetes-Anker-Redakteurin Nicole Finkenauer mit Prof. Dr. Thomas Haak über Doppel-Diabetes – also das gemeinsame Auftreten von Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Zu diesem Zusammentreffen der beiden Diabetes-Typen gibt es nur wenige Informationen. Es wird aber zunehmend relevant und betrifft immer mehr Menschen.

Doppel-Diabetes entsteht in der Regel, wenn Menschen mit einem bestehenden Typ-1-Diabetes im Laufe der Jahre auch eine Insulin-Resistenz entwickeln. Diese ist typisch für den Typ-2-Diabetes ist. Dies kann zu einer immer schlechteren Stoffwechsel-Einstellung führen, was sich u.a. in einer schlechten Blutzucker-Regulierung und einer unerwünschten Gewichtszunahme äußert.

Aktuelle Folge von Diabetes-Anker-Podcast mit Prof. Dr. Thomas Haak anhören

Prof. Haak, ist Chefarzt der Diabetes-Klinik am Diabetes Zentrum Mergentheim, langjähriger Chefredakteur des Diabetes-Ankers und ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet. Er erklärt, was genau unter Doppel-Diabetes zu verstehen ist, welche Ursachen und Symptome mit dieser Doppel-Belastung von Typ-1- und Typ-2-Diabetes einhergehen und wie die Therapie angepasst werden muss – z.B. durch die Gabe von Medikamenten oder sogar eine bariatrische Operation.

Prof. Haak geht zudem auf die Frage ein, ob der Typ-2-Diabetes im Fall eines Doppel-Diabetes in Remission gehen kann – also die typischen Symptome eines Typ-2-Diabetes dauerhaft in Schach gehalten werden können. Und er gibt wertvolle Tipps, wie Menschen mit Typ-1-Diabetes das Risiko eines Doppel-Diabetes minimieren können.

Weiterführende Informationen 

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von Nicole Finkenauer und Redaktion Diabetes-Anker

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße