Kochkurs „Körnerküche“: Gemeinsam kochen, lernen und genießen in Triesdorf

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Kochkurs „Körnerküche“: Gemeinsam kochen, lernen und genießen in Triesdorf | Foto: Diabetikerbund Bayern
Foto: Diabetikerbund Bayern
Kochkurs „Körnerküche“: Gemeinsam kochen, lernen und genießen in Triesdorf

Genussreich, informativ und vergnügt zugleich: So war der Kochkurs „Körnerküche“ der Typ-1er-Selbsthilfegruppe Mittelfranken in den Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf Mitte Januar.

Mit 18 Personen (Diabetes Typ 1 und Typ 2) war der Kurs bis zum letzten Platz ausgebucht. Die Teilnehmenden erwartete eine perfekt organisierte Veranstaltung. Eröffnet wurde sie von Elke Popp und Verena Hädrich, Leiterinnen der Selbsthilfegruppe. Anschließend führte Anke Bimmer, Diätassistentin und Diabetesberaterin DDG an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, durch den Kochkurs. Ehe es ans Schnippeln und Köcheln ging, gab es für jeden eine Kochschürze des Diabetikerbund Bayern, eine kleine Erfrischung und etwas Theorie.

Jasmin Gündüz vom Unternehmen Abbott erläuterte die Vorteile eines Systems zum kontinuierlichen Glukose-Messen (CGM). Sie bot den Teilnehmenden an, den Glukose-Sensor FreeStyle Libre 3 Plus Probe zu tragen.

Danach stellte Anke Bimmer Interessantes und Wissenswertes rund um alte und neue (Pseudo-)Getreide-Arten wie Gerste, Buchweizen und Quinoa vor, erläuterte deren Kohlenhydrat- und Ballaststoffgehalt und ihre Vorteile bei Diabetes. Außerdem gab die Ernährungsexpertin Tipps für Einkauf und Zubereitung der verschiedenen Körner. Viele der Teilnehmenden lernten z. B. die eiweißreiche Hülsenfrucht Lupine neu kennen, die sich hervorragend für die vegetarische Küche eignet.

Von der Theorie zur Praxis

Danach ging es in die Praxis, um selbst zu erfahren, welche schmackhaften und abwechslungsreichen Gerichte sich aus den Körner-Kraftpaketen zaubern lassen. Der Schwerpunkt lag dabei auf Blutzucker-freundlichen Gerichten aus regionalen Getreide-Arten und Pflanzen. Schnell fanden sich die Teilnehmenden zu kleinen Gruppen zusammen.

In der Lehrküche wurden gemeinsam und mit viel Spaß diese Gerichte und Speisen – von herzhaft bis süß – zubereitet: Karotten-Rotkraut-Salat mit Zitronen-Cashew-Dressing, Kichererbsen-Gersten-Risotto, Grünkern-Risotto, Lupinen-Bolognese, Kartoffel-Kichererbsen-Plätzchen, Apfel-Crumble, Quinoa-Taler, Buchweizen-Apfelkekse, Quinoa-Brot mit Leinsamen, Erbsen-Aufstrich und Vanille-Hummus. Einige Rezepte finden Sie auf unserer Homepage.

Der Tisch war reichhaltig gedeckt. | Foto: Diabetikerbund Bayern
Wir waren dabei! Anke Bimmer (im weißen Kittel linke Tischseite) erklärte uns die Rezepte. | Foto: Diabetikerbund Bayern

Jede Gruppe erhielt eine Rezept-Beschreibung. Selbstständig ging es ans Umsetzen. Anke Bimmer war immer zur Stelle bei Fragen sowie Unsicherheiten zu Menge und Geschmack, teilte ihr Wissen und unterstützte, wo nötig.

Nach rund anderthalb Stunden waren alle Gerichte fertig. Beim gemeinsamen Essen konnten alle Teilnehmenden jedes Gericht probieren.

Schon beim Zubereiten der Gerichte lernte sich die Gruppe näher kennen. Anschließend bot das gemeinsame Essen noch mehr Gelegenheit zum Austausch – auch zum ständigen Begleiter unseres Lebens, dem Diabetes. Es war jedoch schwer, sich über ein gemeinsames Lieblingsrezept einig zu werden, denn jedes Gericht kam gut an und traf den Geschmack der Teilnehmenden. Mit vielen neuen Anregungen und Kenntnissen verabschiedeten sich die Hobbyköche des Abends voneinander – mit im Gepäck kleine Kostproben sowie die Rezepte für zu Hause.

Wir hatten Spaß beim gemeinsamen Kochen!

von Ute Mikolajczak und Lisa Hensler


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (7) Seite 76-77

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Tagen, 16 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen

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