Informationstag für Menschen mit Adipositas und/oder Diabetes: Gelebtes Empowerment bei der ADIBETIKA 2026

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Informationstag für Menschen mit Adipositas und/oder Diabetes: Gelebtes Empowerment bei der ADIBETIKA 2026 | Foto: DDH-M NRW
Foto: DDH-M NRW
Informationstag für Menschen mit Adipositas und/oder Diabetes: Gelebtes Empowerment bei der ADIBETIKA 2026

Beim Informationstag ADIBETIKA 2026 tauschten sich Menschen mit Adipositas, Diabetes oder beidem über Therapien, Digitalisierung und den Alltag mit den Erkrankungen aus. Susanne Thiemann vom DDH-M NRW e.V. sowie Community-Redakteurin des Diabetes-Ankers berichtet über die Veranstaltung und die starke Allianz zweier Patientenverbände. Zusätzliche Impressionen und Stimmen gibt es in einem Video.

Am Samstag, den 13. Juni 2026, fand in der Duisburger Mercatorhalle der Patiententag ADIBETIKA statt. Gemeinsam mit dem Adipositas Verband Deutschland e.V. hat unser Team des Landesverbandes NRW der Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) ein klares Zeichen gesetzt. Unser gemeinsames Ziel war und ist es, Betroffenen sowie Angehörigen verlässliches Wissen an die Hand zu geben und die Selbstbestimmung im Alltag nachhaltig zu fördern.

Wissen und Austausch auf Augenhöhe

Das Programm verband wissenschaftliche Erkenntnisse direkt mit praktischer Hilfe. In verständlichen Expertenvorträgen ging es um moderne Therapieansätze für Typ-1- und Typ-2-Diabetes sowie für Adipositas. Auch gesellschaftliche Themen wie die Digitalisierung im Gesundheitswesen und der Abbau von Vorurteilen und Stigmatisierung wurden offen diskutiert.

In der begleitenden Industrie-Ausstellung konnten sich die Besucher unkompliziert über neue Hilfsmittel, medikamentöse Optionen und regionale Angebote informieren. Besonders wichtig war an diesem Tag aber das Miteinander. Die Pausen wurden intensiv genutzt, um persönliche Erfahrungen zu teilen und neue Kontakte innerhalb der Selbsthilfe zu knüpfen.

Im Video: Stimmen und Eindrücke von der ADIBETIKA 2026

Der Diabetes-Anker war mit einem Video-Team vor Ort in Duisburg und hat Stimmen der ADIBETIKA-Veranstalter eingeholt. Im Video kommen einige Aktive der beiden Verbände zu Wort:

Video-Produktion: Christian Duda und Nils Gräff – MedTriX

Gemeinsam stark für die Zukunft

Für uns als DDH-M NRW zeigt dieser Tag ganz deutlich, dass Diabetes und Adipositas oft Hand in Hand gehen und deshalb auch zusammen gedacht werden müssen. Die Allianz mit dem Adipositas Verband ist gelebtes Empowerment. Indem wir unsere Kompetenzen bündeln, schaffen wir ein solides Fundament, um Patientinnen und Patienten auch in Zukunft mit fundierter Aufklärung und einer starken Stimme zu unterstützen.

Hansgünter Bischoff, kommissarischer Landes­vorsitzender von DDH-M NRW und Christel Moll, 1. Vorsitzende des Adipositas Verband Deutschland, auf dem Podium der ADIBETIKA. | Foto: DDH-M NRW
An einem Stand des Adipositas Verband Deutschland e.V. auf der ADIBETIKA konnten die Besucherinnen und Besucher Merchandise des Selbsthilfeverbands erwerben. | Foto: DDH-M NRW

von Susanne Thiemann

Susanne Thiemann ist Community-Autorin im Diabetes-Anker. Sie lebt seit Juli 2000 mit Diabetes Typ 1. Seit einigen Jahren engagiert sie sich aktiv in der Diabetes-Selbsthilfe (DDH-M NRW e.V.). Sie liebt Kaffee und mediterranes Essen. Im Urlaub geht es meistens ans Meer. Über den eigenen „Diabetes-Tellerrand“ zu schauen findet sie wichtig. Ihr Motto: „Etwas für Menschen mit Diabetes zu erreichen geht nur gemeinsam!“.

Der Bericht von der ADIBETIKA 2026 ist zuerst erschienen auf der Website des DDH-M NRW e.V.

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 23 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Tagen, 16 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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