Wenn Menschen mit Diabetes ungleich behandelt werden: Was Diskriminierung ist, was nicht?

2 Minuten

Wenn Menschen mit Diabetes ungleich behandelt werden: Was Diskriminierung ist, was nicht | Foto: svetazi – stock.adobe.com
Foto: svetazi – stock.adobe.com
Wenn Menschen mit Diabetes ungleich behandelt werden: Was Diskriminierung ist, was nicht?

Menschen mit Diabetes erleben oft Situationen, in denen sie sich fragen, ob sie aufgrund ihrer Erkrankung benachteiligt werden. Doch wann wird eine Ungleichbehandlung oder Belastung tatsächlich zur Diskriminierung? Dieser Beitrag soll helfen, solche Situationen besser einzuordnen.

Unhöfliche und taktlose Menschen gibt es überall. Sie nehmen oft keine Rücksicht darauf, ob jemand eine Krankheit hat oder anderweitig benachteiligt ist. Besonders Menschen, die nicht dem gängigen Schönheits-Ideal entsprechen oder übergewichtig sind, erleben häufig abwertende Kommentare oder verächtliche Blicke. Doch ist das schon Diskriminierung? Oder handelt es sich lediglich um Unhöflichkeit von Menschen, die generell rücksichtslos sind?

Unabhängig von Diabetes: Was bedeutet Diskriminierung?

Der Begriff „Diskriminierung“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ursprünglich „trennen“ oder „unterscheiden“. Heute versteht man darunter eine ungerechtfertigte Benachteiligung oder Herabsetzung bestimmter Personen oder Gruppen.

Der Staat ist durch das Grundgesetz zur Gleichbehandlung aller Menschen verpflichtet. Ungleichbehandlungen sind nur in Ausnahmefällen erlaubt, wenn sie einem legitimen Zweck dienen und keine anderen Mittel zur Verfügung stehen. Manche Formen der Ungleichbehandlung sind sogar gesetzlich vorgeschrieben und legitim, wie der erhöhte Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen oder die Förderung von Frauen.

Der Staat ist durch das Grundgesetz zur Gleichbehandlung aller Menschen verpflichtet. Ungleichbehandlungen sind nur in Ausnahmefällen erlaubt, wenn sie einem legitimen Zweck dienen und keine anderen Mittel zur Verfügung stehen. Manche Formen der Ungleichbehandlung sind sogar gesetzlich vorgeschrieben und legitim, wie der erhöhte Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen oder die Förderung von Frauen.

Dieser Text steht nur eingeloggten Community-Mitgliedern zur Verfügung.

Melde dich jetzt kostenlos an, um diesen Beitrag lesen zu können.

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Ähnliche Beiträge

Diabetes-Anker-Podcast | Extra: Wieso man bei Diabetes das Gürtelrose-Risiko ernst nehmen und vorsorgen sollten – Erfahrungsbericht von Shirin
In dieser Podcast-Sonderfolge sprechen wir mit der Moderatorin, Musikproduzentin und Autorin Shirin Valentine über ein Thema, das in der Diabetes-Community noch immer häufig unterschätzt wird: das erhöhte Risiko für Gürtelrose, die damit einhergehenden Folgen und wie wichtig daher die Vorsorge ist.
Diabetes-Anker-Podcast | Extra: Wieso man bei Diabetes das Gürtelrose-Risiko ernst nehmen und vorsorgen sollten – Erfahrungsbericht von Shirin | Foto: MedTriX/Nils Gräff

2 Minuten

Anzeige
Diabetes und Gürtelrose: Risiken kennen und sich informieren – mit Video und Podcast
Shirin lebt seit vielen Jahren mit Typ‑1‑Diabetes – und war überrascht, als sie mit 49 eine schmerzhafte Gürtelrose entwickelte. Erst danach erfuhr sie, dass Menschen mit Diabetes ein erhöhtes Risiko haben können. Heute appelliert sie daran, gut informiert zu sein, die Risiken zu kennen und die Vorsorge ernst zu nehmen.
Diabetes und Gürtelrose: Risiken kennen und sich informieren | Foto: MedTriX

3 Minuten

Anzeige
Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
Verbände