- Technik
Berechnen des Bolus inklusive
2 Minuten
Direkt mit einer Messung starten kann ich beim Blutzuckermesssystem Accu-Chek Aviva Expert des Unternehmens Roche Diagnostics nicht – aus gutem Grund: Das Gerät ermöglicht nicht nur, den Blutzucker zu messen, sondern funktioniert auch als Bolusrechner.
Ein Bolusrechner unterstützt mich bei einer intensivierten Insulintherapie beim Berechnen der Insulindosis, die ich für eine Mahlzeit oder eine Blutzuckerkorrektur brauche. Um sinnvolle Dosisvorschläge machen zu können, benötigt das System zuerst einige Angaben von mir; obwohl das normalerweise mein Diabetologe oder jemand anderes aus dem Diabetesteam einstellen sollte, will ich wissen, welche Angaben erfragt werden.
Bolusrechner einstellen
Das System fragt nach allem, was ich sonst im Kopf beim Berechnen meiner Insulindosen berücksichtigen muss: die Einheit für die Kohlenhydrate, die Einheitenschritte, in denen der Rechner mir die Insulindosis berechnen soll, die Höhe des maximalen Bolus. Außerdem bietet das System mir an, mich bei gemessenen Hypo- und Hyperglykämien zu warnen, die Grenzen sind individuell einstellbar. Für unterschiedliche Zeitblöcke im Lauf des Tages sind mein Blutzuckerzielbereich, mein Kohlenhydratfaktor und mein Korrekturfaktor einzustellen.
Insulinwirkdauer berücksichtigt
Ergänzen kann ich Gesundheitsereignisse wie Sport oder Krankheit, für die der Bolusrechner prozentual die Insulindosis verändert. Außerdem möchte das System wissen, wie lange mein kurzwirkendes Insulin wirkt.
Elektronisches Tagebuch
Nachdem alles eingestellt ist, kann ich meinen Blutzucker messen und gebe außerdem die Kohlenhydratmenge ein, die ich essen möchte – mit den programmierten Einstellungen bekomme ich nun einen Vorschlag für die Höhe meiner Insulindosis. Der Vorschlag ist für mich nachvollziehbar. Und so mache ich es nun jedes Mal. Alle Daten speichert das Gerät in einem elektronischen Tagebuch, das ich direkt abrufen, aber auch in einen Computer auslesen kann.
Hier finden Sie alle technischen Details auf einen Blick.
von Dr. med. Katrin Kraatz
Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstra0e 41, 55116 Mainz, Tel.: (06131) 9 60 70 0,
Fax: (06131) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2014; 63 (5) Seite 44
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moira postete ein Update vor 3 Tagen, 15 Stunden
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 1 Woche, 1 Tag
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55
