- Aus der Community
Sehnsüchte, Wünsche, gute Vorsätze … los geht’s, greift zu!
2 Minuten
Der Jahresanfang ist für viele Menschen die Zeit, sich neue Ziele zu setzen. Neben den Klassikern wie mehr bewegen und gesünder essen bietet der Alltag mit Diabetes auch eine Menge Potenzial, den ein oder anderen guten Vorsatz auf die Liste zu nehmen.
Wie ist es bei euch? Habt ihr gute Vorsätze, die etwas mit eurem Diabetes zu tun haben?
Ich gehöre auch zu der Fraktion, die mit guten Vorsätzen ins neue Jahr startet. Am Ende eines Jahres Bilanz zu ziehen und mit neuen Zielen zu starten bzw. auch an vorhandenen Zielen weiterzumachen, ist eine gute Möglichkeit, etwas für sich zu erreichen und sich weiterzuentwickeln.
Meine Ziele auf meinem Vision-Board
Eine schöne Methode, die guten Vorsätze zu verbildlichen, ist das Vision-Board – eine Collage, um die Ziele sichtbar zu machen und auch immer wieder vor Augen zu haben. Anfang 2020 kann ich nun endlich den letzten Haken an mein Vision-Board von 2018 machen. Wahnsinn, ihr seht, es geht nicht unbedingt immer so schnell, wie wir es uns wünschen, oder gleich mit vollem Erfolg.
Ich habe nämlich Anfang Januar von meiner Krankenkasse die Bewilligung für eine Insulinpumpe bekommen. Den ersten Antrag hatte ich tatsächlich 2018 gestellt – mein guter Vorsatz für das Jahr, da ich mir davon eine weitere Verbesserung meines Diabetes-Managements versprach. Es gab allerdings viele Nachforderungen zur Dokumentation und es zog sich wie Kaugummi. Zu der Zeit hatte ich dann plötzlich auch privat ziemlich viel um die Ohren und ich habe es schlicht und ergreifend nicht geschafft, dranzubleiben und alles zu liefern. Also habe ich keine Pumpe bekommen. Doch den Wunsch nach einer Insulinpumpe habe ich nicht aufgegeben.

2019 habe ich einen zweiten Anlauf genommen und mit der Unterstützung meiner Diabetologin einen neuen Antrag gestellt. Auch dieses Mal gab es Nachforderungen zur Dokumentation, die ich alle nachreichen konnte, und nun ist es endlich so weit – Antrag genehmigt und Vorsatz umgesetzt.
Wünschen – Warten – Erwarten – Fordern – Ergreifen
Aber wie ist es denn nun mit den guten Vorsätzen? Im Prinzip sind es Wünsche oder Ziele, die wir uns stecken. Wir wollen etwas erreichen. Da gibt es nun verschiedene Möglichkeiten. Wir können zum Beispiel einen Wunsch äußern und abwarten, was passiert. In meinen Augen wenig erfolgsversprechend. Wir können erwarten oder auffordern, dass uns andere Menschen unterstützen, unser Ziel zu erreichen. Das ist schon mal etwas aktiver, aber da geht noch weitaus mehr, denke ich. Wir können selber die Initiative zur Verwirklichung unserer Wünsche ergreifen. Hört sich jetzt vielleicht banal an, steckt aber unter Umständen viel Arbeit und Energie drin. Doch ich finde, es lohnt sich! Auch mit Rückschlägen sollten wir rechnen. Das ist völlig normal. Wichtig ist doch, dass wir nicht aufgeben und weitermachen.
Für 2020 habe ich tatsächlich die zwei Klassiker mehr Bewegung und gesündere Ernährung als gute Vorsätze ausgewählt. Und das Gute ist, die zwei unterstützen auch meinen Alltag mit Diabetes. Ich wünsche euch ein tolles 2020 und natürlich, dass ihr es schafft, eure guten Vorsätze umzusetzen.
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Tagen, 20 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Tagen, 22 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 20 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
