Neuer Vorsitzender: Wechsel an der Spitze der DiabetesHilfe Nord e.V.

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Neuer Vorsitzender: Wechsel an der Spitze der DiabetesHilfe Nord e.V. | Fotos: privat
Fotos: privat
Neuer Vorsitzender: Wechsel an der Spitze der DiabetesHilfe Nord e.V.

Nach mehreren Jahren an der Spitze übergibt Michael Wirtz sein Amt: Neuer Vorsitzender der DiabetesHilfe Nord e.V. wird Reiner Sommer. Wirtz blickt auf gemeinsame Projekte zurück und erklärt, warum er dem Verein trotz Rückzugs weiterhin verbunden bleiben möchte.

Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer, als sich zu Beginn des Jahres 2023 abzeichnete, dass die langjährige Vorsitzende aus gesundheitlichen Gründen das Amt des Vorsitzenden der DiabetesHilfe Nord nicht mehr begleiten kann, wurde ich gefragt, ob ich übergangsweise diese Position übernehmen könnte.

Für mich war klar, dass der Diabetiker Bund Hamburg – wie er damals noch hieß – ein wichtiges Element der Selbsthilfen Hamburg ist, und entschied mich, für einen befristeten Zeitraum zu unterstützen. Gefunden habe ich ein motiviertes Team und Helfer, die etwas bewegen wollten.

Gemeinsam haben wir auch einiges bewegt. Am meisten freut mich dabei, dass die meisten Ideen aus dem Team selbst kamen. Dafür bin ich dankbar. Doch nun ist meine Zeit gekommen. Mir fehlen die zeitlichen Ressourcen, um dem Amt die Aufmerksamkeit zu geben, die es benötigt und auch verdient.

Mit Reiner „Richy“ Sommer haben wir nun einen Menschen gefunden, der selbst seit vielen Jahren mit Diabetes lebt, offen und kommunikativ ist und viele tolle Ideen hat. Somit habe ich mich entschieden, mein Amt als 1. Vorsitzender zum 30. Juni 2026 zur Verfügung zu stellen, und freue mich, dass Reiner Sommer bis zu den Neuwahlen im kommenden Jahr und hoffentlich auch darüber hinaus die Position übernimmt. Natürlich werde ich dem Verein nicht den Rücken kehren und nach einer Pause wieder im Hintergrund unterstützen.

Achtet immer schön auf Eure Gesundheit!

Michael Wirtz


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (7) Seite 66

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    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?