Sommer, Sonne, Selbsthilfe in Bad Nauheim: Mit Engagement, Sachkenntnis und Herzblut

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An einem Informationsstand unter einem Pavillon berät eine Frau im weißen Kittel eine Besucherin. Auf dem Tisch liegen Broschüren und Materialien zur Blutzuckermessung.
Foto: DHE
Sommer, Sonne, Selbsthilfe in Bad Nauheim: Mit Engagement, Sachkenntnis und Herzblut

In Bad Nauheim gehört die Selbsthilfe-Meile zum festen Sommer-Programm. Die Diabetiker Hessen sind traditionell mit von der Partie in der Kurstadt.

„Entscheidend ist der Wille, sich selbst zu helfen“, lautete das Motto der diesjährigen Selbsthilfemeile im Juli in der Kurstadt Bad Nauheim nördlich von Frankfurt am Main. Ob es dieses Motto war, das zahlreiche Menschen im Juli motivierte, zu schauen, wie die Zivilgesellschaft Betroffene und Interessenten mit Engagement, Sachkenntnis und Herzblut unterstützen kann?

Dem örtlich gemessenen Höchstwert von 38,7 Grad Celsius zum Trotz konnte die Selbsthilfe-Kontaktstelle des Wetteraukreises gestiegene Besucherzahlen registrieren.

„Wieder ein voller Erfolg!“

Die Organisatoren der Veranstaltung mit 60 aktiven Selbsthilfegruppen (SHG), Beratungsstellen und Gesprächskreisen im Landkreis meldeten „eine gelungene Veranstaltung“. Sabine Smilgeit-Gurski konnte das Urteil für die Gruppe Büdingen der Diabetiker Hessen e. V. (DHE) nur bestätigen: „Dieser Tag auf der Selbsthilfemeile war wieder ein voller Erfolg!“

Informieren, beraten und beistehen: Sabine Smilgeit-Gurski von der SHG Büdingen am Stand in Bad Nauheim. | Foto: DHE

Die Gruppenleiterin war unter anderen mit Unterstützung der Apothekerin Fatos Ekiz von der Kur-Apotheke und dem Mitglied des erweiterten DHE-Vorstands Sascha Ring am Stand. „Wir hatten alle sehr viel zu tun, um die Fragen der Interessierten rund um Blutzucker, Ernährung, unsere Büdinger Diabetes-Selbsthilfegruppe und unseren Verband Diabetiker Hessen e. V. zu beantworten“, sagte sie.

Viele Menschen nutzten die Blutzucker-Messungen und Aufklärungs-Gespräche mit Apothekerin Ekiz, die auch Prädiabetes-Betroffenen wichtige Tipps geben konnte, damit Typ-2-Diabetes erst gar nicht auftritt. So viel Interesse und Bedarf überzeugte die SHG, auch am 3. Juli 2027 wieder dabei zu sein, wenn es heißt: Wir machen Selbsthilfe sichtbar!


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (8/9) Seite 72

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      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?