Ernährung und Bewegung mit Feedback: DiaVitalis erfolgreich gestartet

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Ernährung und Bewegung mit Feedback: DiaVitalis erfolgreich gestartet | Foto: DiabetesHilfe Nord
Foto: DiabetesHilfe Nord
Ernährung und Bewegung mit Feedback: DiaVitalis erfolgreich gestartet

Am 12. Oktober startete das Kooperationsprojekt DiaVitalis in Hamburg.

Nach der Begrüßung durch Michael Wirtz informierte Dr. Tabea Cornel vom Unternehmen Abbott über die Anwendung und Funktionsweise des FreeStyle Libre 3, eines Systems zum kontinuierlichen Glukose-Messen (CGM). Im Anschluss erfolgte die Einführung in das Thema Ernährung bei Diabetes Typ 2 durch die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Heike Niemeier aus Hamburg sowie eine Einführung zur Steigerung der Alltagsbewegung durch Meike Preußner, die sich in der Adipositas-Selbsthilfe engagiert.

Den ersten „Aha-Effekt“ hatten die Teilnehmer schon am ersten Tag, nachdem der Sensor Feedback nach dem Essen gab. Im weiteren Verlauf erhalten sie eine bioelektrische Impedanzanalyse (BIA), um die Körper-Zusammensetzung zu messen, und Ernährungs-Einzelschulungen. Während eines gemeinsamen Kochens wollen wir schmackhafte Rezepte testen, die den Insulinspiegel nicht in Wallung bringen.

Spannend bleibt, ob und wie sich das Wohlbefinden aller Beteiligten nach Abschluss des Projekts entwickelt. Hierzu haben wir nach drei Monaten ein Follow-up, um die Erfahrungen in das Konzept einfließen lassen zu können.

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 1 Tag

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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