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4 Tipps fürs Feiern(gehen)
2 Minuten


#Den Diabetes stilvoll verpacken
Ob Mann oder Frau: Beim Feierngehen sollten Messgerät und Pen immer dabei sein. Für Männer gibt es neben der Hosentasche und der Handtasche der Freundin auch praktische Bauchtaschen, die man unsichtbar unter dem T-Shirt tragen kann.
Wir Frauen haben da etwas mehr Auswahl: Seit einiger Zeit gibt es auf dem Markt nicht nur das normale Diabetestäschchen, das in der Handtasche Platz finden muss – sondern auch eine Diabetes-Handtasche. Diese Tasche ist in zwei Bereiche unterteilt, sodass auf der einen Seite bequem Handy, Schlüssel und Portemonnaie Platz finden, während auf der anderen Seite das Diabeteszubehör einzeln verstaut werden kann. Nicht nur praktisch, sondern auch stylisch!

#Achtsam mit Insulin umgehen
Gerade für frisch diagnostizierte Typ-1-Diabetiker ist das Thema Alkohol oft schwierig. Jeder muss für sich durch viel Ausprobieren herausfinden, wie er oder sie ganz individuell auf Alkoholkonsum reagiert. Prinzipiell sollte man bedenken, dass die Leber, die bei einer Unterzuckerung für die Gegenregulation verantwortlich ist, ihrer Aufgabe durch den Alkohol nicht so nachgehen kann, wie wir das gewohnt sind. Das heißt: Unterzuckerungen vorbeugen! Sowohl höhere Werte vor dem Schlafengehen als auch die Reduktion der Basalrate in der Insulinpumpe oder das Essen eines kleinen Snacks zwischendurch können helfen, drohende schwere Unterzuckerungen zu vermeiden.
#Hypohelfer
Wer feiert, der trinkt meist nicht nur, sondern tanzt auch (mehr oder weniger) exzessiv. Tanzen ist Sport – und Sport lässt den Blutzuckerspiegel über kurz oder lang bekanntlich sinken. Deshalb sorge ich immer vor. Sowohl neben meinem Bett als auch in der Handtasche und im Auto postiere ich vor dem Ausgehen immer genügend Hypohelfer. So brauche ich im dichten Gedränge des Clubs oder völlig übermüdet im Halbschlaf nicht lange nach etwas Zuckerhaltigem zu suchen, sondern kann schnell reagieren.
#Vertrauensperson
Ich persönlich gehe nie allein feiern – aus zwei Gründen.
Erstens: Zu zweit macht es mehr Spaß!
Zweitens: Ich fühle mich sicherer mit einer Vertrauensperson an meiner Seite, die weiß, was sie im Notfall tun muss. Wer würde sonst vermuten, dass der Clubgänger, der da eben zusammengesackt ist, nicht einfach völlig betrunken, sondern schlichtweg extrem unterzuckert ist? Für mich ist es immer beruhigend zu wissen, dass da jemand an meiner Seite ist, mit dem ich nicht nur Spaß haben kann, sondern der auch ein Auge auf mich hat.
Alkohol, Party, Diabetes! – Unterwegs mit Typ-1-Diabetes – Michi hat einen Selbstversuch gewagt! 😉
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße