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Wie kommt man auf die Idee, ein Diabetes-Barcamp zu veranstalten?
4 Minuten

Wer könnte besser erklären, wie es zum Diabetes-Barcamp kam, als die beiden Kirchheim-Mitarbeiter, die die #BSlounge hauptsächlich betreuen? Statt eines FAQ haben Hanno Schorlemmer und Lena Schmidt nicht nur die Fragen rund ums Barcamp persönlich beantwortet, sondern geben auch Einblick in ihre tägliche Arbeit bei der #BSLounge.

Lena und Hanno, Ihr arbeitet beide beim Kirchheim-Verlag, der die Blood Sugar Lounge – im Folgenden #BSLounge – gestartet hat, und seid beide auch häufig zusammen für die Lounge aktiv. Was macht Ihr da genau? Was sind Eure Aufgaben?
Hanno: Für mich steht die konzeptionelle Weiterentwicklung der #BSLounge im Vordergrund. Die #BSLounge ist damals ja als Social-Publishing-Plattform gestartet. Mit unseren legendären Berliner „Lounge-Warming-Partys“ und den „Meet-ups“ hat sich die BSL aber schnell in Richtung Community entwickelt. Und diese beiden zentralen Ebenen – Content und Community – jetzt für die Version 3.0 in ein schlüssiges Produkt weiterzuentwickeln, ist komplex und macht mir sehr viel Spaß.
Lena: Ich arbeite in der Redaktion, schreibe aber nur selten selbst etwas für die Blood Sugar Lounge. Denn die Idee der Lounge ist ja, dass Menschen, die mit Diabetes leben, ihre eigenen Texte, Videos und Podcasts über die Lounge verbreiten und so ihr Wissen und ihre Erfahrungen miteinander und mit den vielen anderen Besuchern der Lounge teilen. Ich halte täglich Kontakt zu den Autoren (mittlerweile sind es über 60!), lese jeden Artikel, bevor er erscheint, pflege manche der Beiträge ins Backend ein und mache über Facebook und Twitter auch Werbung für die Beiträge. Ich habe also jeden Tag mit der Lounge zu tun – allein schon deshalb, weil ja täglich ein neuer Beitrag erscheint. Außerdem plane ich, in welcher Reihenfolge die Artikel erscheinen, damit wir über die Wochen in der #BSLounge eine gute Mischung an Themen haben.
Wie kam die Idee auf, ein Diabetes-Barcamp auszurichten?
Hanno: Die #BSLounge ist ein innovatives Online-Community-und-Content-Format, in dem wir unsere User selbst machen lassen und unsere Leser zu Autoren werden. Bei der Suche nach einem Veranstaltungsformat fiel uns das Barcamp als innovatives Veranstaltungsformat auf, bei dem die Teilnehmer ebenfalls das Programm selbst gestalten. Und so war die Idee geboren: Im Diabetes-Barcamp könnte unsere virtuelle Community ganz real werden!
Lena: Genau, wir wollen immer wieder Neues ausprobieren und ausbauen, was sich über die Jahre in der #BSLounge gezeigt hat, nämlich dass sich aus den Begegnungen im Netz auch viele Treffen im wirklichen Leben ergeben. Das hatten wir am Anfang so nicht erwartet, finden es aber klasse und wollen es unbedingt weiter fördern. Ansonsten sind wir einfach gespannt, wie diese offene Themenfindung funktioniert, die ja der Kern eines Barcamps ist.
Was erwartet ihr vom Diabetes-Barcamp-Tag?
Lena: Ich wünsche mir einen offenen Austausch und lebendige Sessions, in denen keiner sich scheut, seine Meinung zu sagen und sich einzubringen. Ansonsten wünsche ich mir, dass die Community enger zusammenwächst und auch neue Freundschaften entstehen. Neben den Inhalten der Sessions ist das Vernetzen ein wichtiger Teil von Barcamps und für viele Teilnehmer Grund für den Besuch. Wir möchten mit dem Diabetes-Barcamp auch eine Gelegenheit bieten, die #BSLounge kennenzulernen, sich mit neuen Leuten zu vernetzen und neue Kontakte und Impulse mit nach Hause zu nehmen.
Hanno: Stimmt, beim Barcamp sind nicht nur Leute, die schon jetzt mit der Blood Sugar Lounge verbunden sind. Wir haben die Veranstaltung über alle unsere Medien, u.a. Diabetes-Journal und Diabetes-Eltern-Journal, publik gemacht. Es werden also Leute aufeinandertreffen, die sich schon gut kennen, aber auch neue Leute, die gemeinsam ein hoffentlich spannendes Barcamp gestalten. Wir möchten in diesem ersten Diabetes-Barcamp aber auch einfach lernen, wie solche offenen Veranstaltungen funktionieren und was davon wir in weitere Projekte einbringen können. Und vielleicht gibt’s ja auch ein paar gute Anregungen, die uns im #BSLounge-Alltag voranbringen.
Vielleicht noch ein Wort zum Veranstaltungsort, dem Mediacampus Frankfurt. Was können die Barcamper dort erwarten?
Hanno: Wir haben uns im Vorfeld verschiedene Locations angeschaut. Am Ende hatte der Mediacampus in Frankfurt-Seckbach die Nase vorn: Er erfüllt alle räumlichen Anforderungen, die für ein Barcamp wichtig sind. Und das kompakte Campus-Feeling dort finden wir für unser Diabetes-Barcamp genau passend. Der Stadtteil Seckbach liegt außerdem nur knapp 20 Minuten von der Frankfurter Innenstadt entfernt.
Auf was freut Ihr Euch am meisten?
Lena: Na, auf bekannte Gesichter und neue Leute. Und natürlich auf die Themen: Wird etwas dabei sein, was in der Lounge bisher noch gar nicht aufgegriffen worden ist? Spannend wird auch die Präsentation der Themen sein – das wird ja jeder, der eine Session anbieten möchte, auf seine ganz eigene Weise anpacken. Und aus welchen der vorgestellten Themen werden dann letztendlich die Sessions entstehen? Die Offenheit, die ein Barcamp bietet, finde ich faszinierend.
Hanno: Geht mir ganz genauso.
Vielen Dank!
Das Diabetes-Barcamp der Blood Sugar Lounge ist ein neuartiges Live-Forum. (Was ein Barcamp eigentlich ist, lest Ihr hier.) Eingeladen sind Diabetiker aller Typen, alle Menschen, die mit Diabetes leben, und alle, die das Thema Diabetes besonders berührt. Unterstützer des Barcamps ist Novo Nordisk im Rahmen seiner Initiative „Changing Diabetes® – Diabetes verändern“.
Ort: Mediacampus Frankfurt
Termin, 21. Oktober 2017, 9.30 Uhr – 18 Uhr
Kosten: Ein Ticket kostet 10 Euro; Mittagessen, Getränke, Kaffee und Snacks sind inklusive.
Tickets: Kirchheim-Shop
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uho1 postete ein Update vor 6 Tagen, 14 Stunden
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 1 Woche
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





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