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Weiterentwicklung – warum es sich lohnt, sich ständig weiterzuentwickeln
2 Minuten
Mein Berufsalltag als Diabetikerin hat mich im letzten Jahr an eine Schule gebracht. Als Schulassistentin unterstütze ich seit letztem Herbst einen Jungen mit Migrationshintergrund und einer deutlichen Schwäche beim Rechnen und Lesen. Als ausgebildete Pädagogin und SI-Mototherapeutin (Trainerin für Bewegung und Wahrnehmung) macht mir diese Arbeit viel Spaß. Mein Diabetes hat mir da bis jetzt schon viele Vorteile gebracht. Denn genau in meinem schulischen Arbeitsalltag erlebe ich jene Herausforderungen, die ich auch bei meinem Diabetes täglich erlebe.

Ich bin sehr neugierig und mag es am liebsten, Dinge zu hinterfragen, um schwierige Sachverhalte besser verstehen zu können. Genauso, wenn es um meinen Diabetes geht. Auch auf der psychologischen Ebene versuche ich, mein eigenes Verhalten zu hinterfragen, um den Umgang mit meinem Diabetes besser erklären zu können. Und genauso arbeite ich auch mit meinen Schülern.
Raus aus der Komfortzone!
Als Diabetiker muss man fast täglich die eigene Komfortzone verlassen und weiterdenken. Und auch bei meinem Jungen in der Schule muss ich täglich motivieren und ihm klarmachen, wie wichtig es für seine Zukunft ist, die eigene Komfortzone zu verlassen. Motivation, Lernen und eben auch Diabetes hängen eng zusammen.
Meinen Diabetes habe ich während des Unterrichts gut im Griff. Aber auch hier ist meine eigene Offenheit gegenüber dem Diabetes wichtig. Von Beginn an habe ich meinem Schüler den Diabetes kurz erklärt und ihm schrittweise gezeigt, wie ich meinen Blutzucker teste. Gibt es mal einen niedrigen Blutzuckerspiegel, trinke ich einen Smoothie oder Saft. Diese Dinge liegen genau wie mein Blutzuckermessgerät immer in meiner Schultasche parat. Auch die mitwirkenden Lehrer sind bezüglich des Diabetes eingeweiht. Ich muss dabei gestehen, dass ich zu Beginn meiner Tätigkeit immer wieder eine Hemmschwelle hatte, über meinen Diabetes aufzuklären. Hintergrund war wohl der, dass in meinem familiären Umfeld der Diabetes oft totgeschwiegen wurde oder eine Unterzuckerung als etwas extrem Furchtbares ablehnend behandelt.
Diabetes als Gesprächsthema
Diabetes hat auch Gestaltungspotential. Seit knapp einer Woche besitze ich nun einen Sensor. Meinen Schülern fiel das ungewöhnliche Piepen des Sensors (wenn beispielsweise dringend kalibriert werden musste) sofort auf. Und gleich gab es wieder ein neues Gesprächsthema.

Man lernt nie aus
Diabetes ist für mich ständige Weiterentwicklung. Wir als Diabetiker müssen uns ständig fortbilden, können neue Techniken ausprobieren oder auch bei Altbewährtem bleiben. Das ist unsere Entscheidung. Aber immer kommt es beim Diabetes zu einer Weiterentwicklung. Und genau das macht diese Erkrankung so spannend.
Was meint ihr dazu? Ich freue mich über eure Kommetare!
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kasch postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 3 Tagen, 11 Stunden
Hey, ich habe die Omnipod 5 und zurzeit noch den Dexcom g6.
Die App läuft auf dem iPhone 12. wie kann ich das iPhone auf die Version 26.1 updaten? Automatische Updates würden ja gleich auf 26.2 gehen. Wie kann ich das manuell machen? -
thomas55 postete ein Update vor 3 Tagen, 18 Stunden
Ich komme gerne zum T1day. Sicher treffe ich einige von euch aus der online community.
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moira antwortete vor 3 Tagen, 9 Stunden
Ich würde auch gerne kommen – geht aber beruflich nicht. Gibt es noch einen anderen Termin um mal andere live zu treffen?
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lena-schmidt antwortete vor 3 Tagen, 7 Stunden
Hallo Thomas, super, dann sehen wir uns dort. Kommst du auch zum Vorabend-Event? Liebe Grüße Lena
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lena-schmidt antwortete vor 3 Tagen, 7 Stunden
@moira: Schau gerne mal in den Veranstaltungskalender hier beim Diabetes-Anker, vielleicht findest du etwas in deiner Region. 🙂
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