18. und 19. Oktober 2025: Gruppenleiter-Seminar und Delegierten-Versammlung des DBW e.V.

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18. und 19. Oktober 2025: Gruppenleiter-Seminar und Delegierten-Versammlung der DBW | Foto: A. Kneiphoff, DBW
Foto: A. Kneiphoff, DBW
18. und 19. Oktober 2025: Gruppenleiter-Seminar und Delegierten-Versammlung des DBW e.V.

Das Wochenende mit dem Gruppenleiter-Seminar und Delegierten-Versammlung des DBW begann mit einer erweiterten Vorstandssitzung am Freitag. Am Samstagmorgen wurde das Seminar offiziell eröffnet. Unter anderem standen zwei spannende Vorträge auf dem Programm.

ADHS und Diabetes im Erwachsenenalter

Dr. Arne Schäfer, Diplom-Psychologe in der Diabetes-Klinik Bad Mergentheim, referierte zum Thema ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-/Hyperaktivitäts-Störung) in Verbindung mit Diabetes. Der Anteil an Erwachsenen mit ADHS sei bei Menschen mit Diabetes doppelt so hoch wie bei solchen ohne Diabetes. Er stellte die Unterschiede bezüglich der Symptome dar, sprach über Therapie-Barrieren und gab Hinweise zur Behandlung.

Zahlreiche Fragen zeigten das große Interesse an dem Thema. Der Referent nahm diese gern auf und ging gezielt und ausführlich auf die erwähnten Themen ein.

So kam heraus, dass Menschen mit Diabetes und ADHS sich besonders schwertun, an etwas anderes zu denken als an ihre Glukosewerte. Die heutige Technik mit Sensoren zum kontinuierlichen Glukose-Messen (CGM) und Apps auf dem Smartphone führe dann oft dazu, ständig die Werte zu beobachten und korrigierend einzugreifen, anstatt nur gelegentlich zu prüfen und gegebenenfalls einzugreifen. Das Thema „Ess-Störungen“ ist insbesondere bei Menschen mit Diabetes und ADHS eine mögliche Therapie-Barriere bzw. besondere Schwierigkeit.

Bei der Delegiertenversammlung wurde der neue Vorstand des DBW e.V. gewählt. | Foto: Michael M. Roth, MicialMedia
Der neue Vorstand des DBW e.V. (v.l.): Carsten Schlüter, Reiner Hub, Anica Towae, Helene Klein, Eric Bayerschen und Marc Otto Peters. Auf dem Foto fehlt Fatma Öztürk. | Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

Bei der Delegiertenversammlung wurde der neue Vorstand des DBW e.V. gewählt (Bild rechts, v.l.): Carsten Schlüter, Reiner Hub, Anica Towae, Helene Klein, Eric Bayerschen und Marc Otto Peters. Auf dem Foto fehlt Fatma Öztürk. | Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia

Nahrungsergänzungsmittel – notwendig oder nicht?

Diätassistentin Gisela Hogenaar-Klumpp aus Baiersbronn referierte nach der Mittagspause zum Thema Nahrungsergänzungsmittel. Sie beantwortete die Fragen, was Superfood ist, was Nahrungsergänzungsmittel sind und ob wir so etwas heutzutage brauchen. Dazu ging sie auf verschiedene Stoffe und Vitamine ein, die heute in Supermärkten, Drogerien oder Apotheken angeboten werden, zum Beispiel Kalzium, Magnesium, Zink, Vitamin D und einige mehr.

Sie erläuterte die Notwendigkeiten für Nahrungsergänzungsmittel, das natürliche Vorkommen dieser Stoffe, die Formen der zusätzlichen Einnahme und die Abhängigkeiten bzw. Wechselwirkungen untereinander. Dabei wurde klar: Ganz so einfach ist das alles nicht! Erfreut griff sie daher auch die vielen Nachfragen auf und konnte von umfangreichen Erfahrungen berichten. Augenzwinkernd schloss sie ihren Vortrag mit dem Spruch: „Friss die Hälfte, sauf die Hälfte, dann bist Du ein ganzer Mensch.“

Auf unserer Homepage gibt es einen ausführlichen Bericht, und wir berichten dort auch über die Delegiertenversammlung und Vorstandswahlen.


von Andreas Kneiphoff, Marketing/Öffentlichkeitsarbeit

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (1/2) Seite 64-65


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  • Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂

  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat

    Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/

  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 4 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas