ADIBETIKA 2026: Ein Tag für Lebensqualität, starke Netzwerke und neue Perspektiven

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ADIBETIKA 2026: Ein Tag für Lebensqualität, starke Netzwerke und neue Perspektiven | Foto: DDH-M LV NRW
Foto: DDH-M LV NRW
ADIBETIKA 2026: Ein Tag für Lebensqualität, starke Netzwerke und neue Perspektiven

Am Samstag, 13. Juni, wird die Mercatorhalle in Duisburg zu einem wichtigen Treffpunkt für Menschen, die mit Diabetes und/oder Adipositas leben. Unter dem Leitgedanken der Selbstbestimmung verbindet die „ADIBETIKA“ erstklassige Patientenberatung durch Selbsthilfeverbände mit den technologischen Innovationen von morgen.

In der modernen Gesundheitsversorgung sind Betroffene längst zu Experten in eigener Sache geworden. Die ADIBETIKA 2026 trägt dem Rechnung und schafft einen Raum, in dem medizinischer Fortschritt, persönliche Erfahrung und technologische Entwicklung aufeinandertreffen – barrierefrei und ohne Vorurteile.

Starke Stimmen: Kraft der Selbsthilfe

Zwei zentrale Säulen der Patientenvertretung sind vor Ort, um Rückhalt und Orientierung zu bieten: der Adipositasverband Deutschland e. V. und DDH-M, Landesverband NRW e. V.
Ein besonderes Herzstück der Veranstaltung ist die Industrie-Ausstellung. Hier haben die Besucher die Gelegenheit, direkt mit den Unternehmen z. B. der Medizintechnik ins Gespräch zu kommen. So können die neuesten Entwicklungen aus nächster Nähe begutachtet werden.

Wissenschaft auf dem neuesten Stand

Flankiert wird die Ausstellung durch Erkenntnisse aus der aktuellen Forschung. Im Fokus stehen personalisierte Behandlungswege: Wie können neue Wirkstoffe den Stoffwechsel bei Adipositas entlasten? Welche technologischen Sprünge machen das Leben mit Diabetes noch flexibler? Die ADIBETIKA räumt mit alten Mythen auf und ersetzt sie durch fundierte Fakten.

ADIBETIKA 2026

  • Termin: Samstag, 13. Juni 2026, Programmstart um 9.30 Uhr
  • Ort: Mercatorhalle (CityPalais), Landfermannstraße 6, 47051 Duisburg
  • Inhalt: Austausch mit Selbsthilfe-Verbänden (Adipositasverband Deutschland e. V., DDH-M NRW e. V.), Industrie-Ausstellung und modernste Therapie-Einblicke

Einen Ausblick auf die ADIBETIKA gibt der Diabetologe Dr. Hansjörg Mühlen (Foto oben). Wir haben mit ihm ein kurzes Interview geführt:

DDH-M NRW: Die ADIBETIKA findet in diesem Jahr zum ersten Mal statt. Können Sie in einem Satz beschreiben, worum es sich bei dieser Veranstaltung handelt?

Dr. Hansjörg Mühlen: Bei der ADIBETIKA 2026 stehen Selbsterfahrung und fundierte Wissensvermittlung über die beiden Erkrankungen Adipositas und Diabetes im Mittelpunkt, wobei beide Diabetes-Typen zu ihrem Recht kommen. Zudem gibt es am Nachmittag eine Sitzung mit Themen für alle drei angesprochenen Gruppen.

DDH-M NRW: Für wen lohnt sich der Besuch und warum?

Dr. Hansjörg Mühlen: Der Besuch lohnt sich für alle Menschen, die mit Adipositas und/oder Diabetes leben oder grundsätzlich am Thema interessiert sind. Die Veranstaltung ist dazu gedacht, Lösungen für Probleme anzubieten, aber auch Neues und Aktuelles zu erfahren. Sie bietet den Raum für einen Austausch von Menschen mit Adipositas und/oder Diabetes, Profis und Behandlern sowie Herstellern von Diabetes-Technologie und anderen Produkten rund um Diabetes und Adipositas.

ADIBETIKA: Ihr digitales Programm

Alle Details zum Ablauf und den beteiligten Partnern finden Sie auf der Website von DDH-M LV NRW.

DDH-M NRW: Welche Highlights sollte man keinesfalls verpassen?

Dr. Hansjörg Mühlen: Die ADIBETIKA wird in vielerlei Hinsicht Highlights bieten. Daher ist es sinnvoll, direkt ab 9.30 Uhr mit dabei zu sein, um keinen der für sich persönlich interessanten Vorträge zu verpassen. Im Nachmittags-Programm wird es um den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Medizin gehen – ein Thema, das unabhängig, ob man mit Diabetes oder Adipositas lebt, immer weiter an Bedeutung gewinnt.

DDH-M NRW: Inwiefern erhalte ich in den Vorträgen Informationen, die mich konkret in meinem Alltag mit Adipositas und/oder Diabetes unterstützen?

Dr. Hansjörg Mühlen: Die Vorträge verbinden die neuesten Forschungsergebnisse mit den Erfahrungen und Lebensrealitäten von Betroffenen. Es ist keine reine Vermittlung von Daten und Fakten, sondern ein Blick auf mögliche Chancen und Perspektiven, die sehr individuell und auf Augenhöhe mit den Betroffenen betrachtet werden. Nur wer als chronisch kranker Mensch seine Möglichkeiten kennt, kann gemeinsam mit seinen Ärztinnen und Ärzten vor Ort gute Entscheidungen treffen.

DDH-M NRW: Gibt es Möglichkeiten einer aktiven Beteiligung der Besucher?

Dr. Hansjörg Mühlen: Die ADIBETIKA hat das Ziel, dass sich die Besucherinnen und Besucher aktiv in die Veranstaltung einbringen. Das kann im Rahmen der Vorträge erfolgen oder auch im Dialog an den Informationsständen.

Interview und Text: Susanne Thiemann


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (6) Seite 74-75

zur Beitragsübersicht von Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes – LV NRW e.V.

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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