Was bedeutet Musik für mich und den Diabetesalltag?

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Was bedeutet Musik für mich und den Diabetesalltag?

Musik begleitet mich schon mein ganzes Leben. Als ich klein war, habe ich immer in der Schallplattensammlung meiner Mutter gewühlt. Später hatte ich ’ne Menge Kassetten, dann CDs. Es folgten irgendwann die MP3-Dateien, dann ein Abo bei einem Streaming-Dienst. Heute höre ich Musik aber am allerliebsten wieder mit Schallplatten, der CD-Player hat auch schon wieder ausgesorgt. Witzig, oder?

Fühlen, spüren, wiegen

Musik bedeutet für mich Spaß, Entspannung, aber auch Neues kennen lernen, in Altbekanntem wiegen, den eigenen Horizont erweitern, mich an bestimmte Momente erinnern können, Kraft schöpfen, Gefühle fühlen, Melodien spüren. Neue Musik zu entdecken, bringt mir Freude, und Lieblingslieder von alten Schallplatten zu hören, beschert mir eine wohlige Gänsehaut und lässt mich eine warme Vertrautheit spüren.

Das Bild zeigt die geriffelte Oberfläche einer schwarzen Schallplatte in Großaufnahme.
Quelle: Martina Trommer

Der Beat bleibt im Kopf, der Diabetes an meiner Seite

Der Diabetes ist seit nunmehr sechs Jahren an meiner Seite und wie es aktuell aussieht, davon auch nicht mehr wegzudenken. Heilung ist nämlich in naher Zukunft noch keine in Sicht. Das bedeutet für mich, dass ich täglich mit dieser chronischen Krankheit konfrontiert bin und dass mein ganzes Leben lang vermutlich, wie so viele von uns. Und das zieht manchmal, oder öfter, ganz schön Energie. Denn da ist ja nicht „nur“ der Diabetes. Da ist Arbeit, Studium, Verpflichtungen, Beziehungen, Stress, vielleicht auch Depression. Und dann noch den Diabetes mitzuschleppen und dem auch noch Aufmerksamkeit geben zu müssen, nervt mich zugegeben wirklich manchmal extrem. Euch nicht auch?

Das Bild zeigt viele verschiedene Schallplattenhüllen von oben.
Quelle: Martina Trommer

So, und wenn ihr nun eins und eins zusammenzählt, kommt ihr vielleicht schon auf das, worauf ich heute hinausmöchte. Musik hilft mir im Diabetesalltag, meine Energielevel wieder aufzuladen. Sie stärkt mich. Musik ist fast immer ein Teil meines Alltags, genau wie der Diabetes es eben auch ist.

Man muss es finden

Ich glaube ganz fest daran, dass jede Person etwas hat, was sie berührt, mitnimmt und die persönlichen Energielevel auftanken kann, so wie es bei mir zum Beispiel mit der Musik der Fall ist. Wer weiß: Vielleicht sind es bei euch auch die Musik und eure liebsten Songs, die euch Kraft geben, sobald ihr die ersten Töne altbekannter Lieder hört. Gönnt euch diese Momente im Alltag. Schöpft Energie daraus, wo ihr nur könnt. Damit ihr gestärkter durch den Alltag mit Diabetes gehen könnt, egal was kommt.

Und wenn ihr es nur jeden Tag im Feierabendstau kurz schafft, euren absoluten Lieblingssong im Auto mal so richtig aufzudrehen und dazu zu singen: Wir brauchen solche kleinen Momente im Alltag, damit wir uns nicht selbst verlieren. Ich hoffe, ihr findet eure!


Zum Monatsthema „Diabetes Sound Machine“ geht es hier entlang: Diabetes Sound Machine – SO klingt mein Diabetes

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  • Hallo Zusammen!
    Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
    Liebe Grüße
    Oliver

  • zojou96 postete ein Update vor 1 Tag, 8 Stunden

    Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂

  • darktear postete ein Update vor 2 Tagen

    Hallo,

    hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
    Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
    Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
    Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
    Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
    Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁

    LG Sandra

    • Nun, ich weiß nicht, was ihr alles probiert habt. Aber Handyneustart, Bluetooth neu aktivieren, Akku muss genug Kapazität haben. Vielleicht ist der Sensor auch locker, Schweiss hat auch immer bei mir Schwierigkeiten gemacht (wird beim Kind nicht sein).
      Gruß Oliver