- Psyche
Diabetes-Stress, Erschöpfung, Depression: Wenn der Diabetes und alles zu viel werden
5 Minuten

Diabetes kann belasten: Dauerhafter Stress im Alltag mit der Erkrankung führt bei vielen zu Erschöpfung. Menschen mit Diabetes entwickeln deutlich häufiger eine Depression als Menschen ohne. Was dahintersteckt und welche Hilfe es gibt.
Alex geht es nicht gut: Im letzten halben Jahr war er oft niedergeschlagen und erschöpft und es mangelt ihm an positiven Gefühlen. Dem Diabetes schenkt er weniger Aufmerksamkeit. Die Behandlung überfordert ihn gerade. Das Gepiepse seines Sensors nervt ihn. Angefangen hat alles mit seinen neuen Aufgaben im Geschäft. Irgendwann hatte er das Gefühl, nicht mehr hinterherzukommen. Und dann lief auch noch der Diabetes aus dem Ruder. Alex fragt sich, wie er da herauskommt …
Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Störungen: Etwa 7 bis 8 Prozent der Erwachsenen sind pro Jahr betroffen. Dabei sind Menschen mit Diabetes eineinhalb- bis zweimal häufiger betroffen als Menschen ohne Diabetes. Zusätzlich erleben viele Menschen depressive Symptome unterhalb des Niveaus einer Depression. Auch diese „subklinische Depressivität“ ist belastend und betrifft schätzungsweise 10 bis 20 Prozent der Menschen mit Diabetes.
Was eine Depression ist
Eine Depression ist eine Zeitphase, in der man die meiste Zeit niedergeschlagen oder traurig ist, weniger Interesse und Freude empfindet und sich oft müde und antriebslos fühlt. Menschen in einer Depression haben meist ein reduziertes Selbstwertgefühl oder Schuldgefühle. Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Veränderungen des Appetits sind typisch.
Die Betroffenen leiden unter ihren Beschwerden und haben meist Schwierigkeiten, ihren normalen Lebensalltag mit Arbeit, Familie und anderen Aufgaben gut zu bewältigen. Diese Auswirkungen charakterisieren die Depression als „psychische Störung“, also einen krankheitswertigen Zustand.
Häufiger erleben Betroffene in ihrem Leben aber wiederkehrende Episoden („rezidivierende Depression“). Nach Abklingen der Depression können die Symptome ganz verschwinden oder teilweise bestehen bleiben, was eine gewisse „Verletzlichkeit“ bedeutet: Aus der Restsymptomatik entwickelt sich leichter eine neue Depression, wenn es neue auslösende Umstände gibt.
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multi postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Doppel-Diabetes vor 1 Tag, 6 Stunden
Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.
olivers postete ein Update vor 6 Tagen, 9 Stunden
Hallo Zusammen!
Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
Liebe Grüße
Oliverzojou96 postete ein Update vor 1 Woche
Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂


