Mein neuer (Hypo-)Snack

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Mein neuer (Hypo-)Snack

[Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Markennennung.]

Kennt ihr das Gefühl, wenn euch Traubenzucker, Gummibärchen und Co. mal wieder aus den Ohren rauskommen und ihr euch etwas Neues wünscht, mit dem ihr gegen die Hypoglykämie ankämpfen könnt? Voilà, hier ist meine Inspiration dafür – natürlich habe ich mir als Vorbild ein industrielles Produkt gesucht und hierfür dann alle „unnötigen“ Zutaten aussortiert.

Achtung: Es ist kein „Hypo“-Snack für die akute Hilfe. Aufgrund Ergänzung von viel Fett als Inhaltsstoff wirkt er eher langsam und sichert euch damit aber besonders nachts vielleicht vor einem erneuten Absinken ab. Probiert es bei euch aus, wie er bei euch wirkt.
Und wenn es gar nicht funktioniert, na, dann gibt’s halt Insulin dafür!
Die Nährwerte findet ihr unten.

Schoko-Puffreis-Täfelchen

Zutaten
100g Kakaobutter
70g Haselnussmus
30g Kakaopulver (ungezuckert)
25g Agavendicksaft
40g Vollkornreis, gepufft
1 TL Vanille
1 Prise Salz

Ich habe alle Zutaten im Bioladen meines Vertrauens gekauft, da es dort entsprechende Dinge wie Haselmus oder reine Kakaobutter gibt. Das Biosiegel ist aber natürlich keine Voraussetzung zum Gelingen des Rezepts.

Los geht’s…!

Die Kakaobutter muss vorsichtig geschmolzen werden – bestenfalls langsam und nicht mehr als bis zu 30-40° Celsius erhitzen, damit sie später wieder in ihre ursprüngliche Konsistenz zurückkehrt.

Währenddessen könnt ihr schon das Haselnussmus mit dem Agavendicksaft mischen und anschließend das Kakaopulver, die Prise Salz und die Vanille hinzufügen. Am besten lässt sich das alles mit einem kleinen Schneebesen vermischen.

Sobald die Kakaobutter geschmolzen ist, wird sie ebenfalls mit einem Schneebesen vorsichtig in die Haselnussmus-Kakao-Mischung eingerührt. Hiermit könnt ihr übrigens auch einfach Schokolade selbst herstellen – ihr müsstet sie nur noch in Tafelform bekommen 😉

-> Ein Rezept für selbstgemachte Schokolade findet ihr auch in der #BSLounge von Katharina!

Die flüssige Schokolade lasst ihr nun circa 10-15 Minuten abkühlen. Hierbei könnt ihr immer mal wieder rühren, damit die Geschmeidigkeit erhalten bleibt. Zu guter Letzt wird der Vollkornreis untergehoben und vollständig mit der Schokolade vermischt. Dann wird es in eine mit Backpapier ausgelegte Form eurer Wahl gefüllt. Bei mir sieht das dann so aus:

Quelle: Sara Brandt

Sobald die Masse in eine Form gefüllt ist, soll es eine Höhe von ungefähr 1cm haben. Wenn es mehr ist, sackt die Schokolade ab und ist ungleichmäßig verteilt – also lieber eine größere Form wählen.

Dann wird das ganze 1-2 Stunden kalt (z. B. im Kühlschrank) gestellt.

Nach quälend langer Zeit vor dem Kühlschrank ist es dann so weit. Das Ergebnis sollte irgendwie so aussehen:

Quelle: Sara Brandt

Die Nährwerte

pro 100 g
Kohlenhydrate22,15 g
Fett58,61 g
Eiweiß7,44 g
Ballaststoffe6,35 g

Diese Nährwerte habe ich selbst errechnet und sie sind ohne Gewähr.

Guten Appetit! 🙂


Ihr braucht „Hypo-Helfer“ für den schnellen Blutzuckeranstieg? Nicole hat die Favoriten der #BSLounge-Autorenschaft gesammelt: Das sind Eure liebsten „Hypo-Helfer“

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  • kety22 postete ein Update vor 6 Tagen, 11 Stunden

    Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?

    • Hallo!
      Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
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  • katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 1 Woche, 6 Tagen

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  • mr postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?