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Das rtCGM-System Dexcom G6 ist nun auch kompatibel mit dem AID-System Omnipod 5
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Das System zur kontinuierlichen Glukosemessung in Echtzeit, das Dexcom G6, ist das erste und bislang einzige rtCGM-System in Deutschland, das mit dem Omnipod 5, ein System zur automatisierten Insulinabgabe (AID-System), verknüpfbar ist.
Das Unternehmen Dexcom hat bekanntgegeben, dass sein System zur kontinuierlichen Glukosemessung in Echtzeit (real-time Continuous Glucose Monitoring – rtCGM) Dexcom G6 ab sofort mit dem Omnipod 5, ein System zur automatisierten Insulinabgabe (Automated Insulin Delivery – AID), verbunden werden kann. Insulinpflichtige Anwenderinnen und Anwender sollen mit den beiden verknüpften Systemen dabei unterstützt werden, zu hohe und niedrige Glukosewerte zu vermeiden.
Studien zeigen Wirksamkeit und Sicherheit der Kombination aus Dexcom G6 und Omnipod 5 als integriertes AID-System
In den klinischen Studien, die zur Zulassung des Omnipod 5 in Europa und den USA führten und bei denen ausschließlich das Dexcom G6 als rtCGM-Komponente verwendet wurde, zeigte sich die gute Wirksamkeit und Sicherheit des kombinierten AID-Systems. Beispielsweise belegten die Ergebnisse einer in der Fachzeitschrift Diabetes Care veröffentlichten Studie, dass das Dexcom G6 in Verbindung mit dem Omnipod 5 bei kleinen Kindern (2 bis 5 sowie 9 Jahre) mit Typ-1-Diabetes signifikant die Zeit im Zielbereich (TIR) und den HbA1C-Wert verbesserte sowie die Zeit im Bereich von Unterzuckerungen (unter 70 mg/dl bzw. 3,9 mmol/l) verringerte. Und auch in einer prospektiven multizentrischen Beobachtungsstudie mit 235 Teilnehmenden mit Typ-1-Diabetes (darunter 124 erwachsene und 111 Kinder und Jugendliche) bewies sich die Sicherheit und Wirksamkeit des Systems.
„Seit über einem Jahrzehnt ist Dexcom der Sensor der Wahl für die Entwicklung von AID-Systemen. Dexcom hat mehr als 50 Studien auf der ganzen Welt unterstützt, von frühen akademischen Projekten bis hin zu immer anspruchsvolleren Studien in Zusammenarbeit mit Industriepartnern, und dabei AID-Systeme für über 1 Million Patientenjahre kumulativer Nutzung sicher betrieben. Unsere rtCGM-Systeme waren die ersten, die eine branchenführende Konnektivität ermöglicht haben, und wir arbeiten heute mit über 60 angeschlossenen Partnern weltweit zusammen“, wird Alex Moussa, Senior Vice President and General Manager bei Dexcom für die Bereiche Europa, Naher Osten und Afrika sowie Lateinamerika, in einer Presse-Informatiin von Dexcom zitiert.
Dexcom G6: Vernetzung mit diversen weiteren Systemen, Apps und anderen Gesundheitslösungen
„Diese Markteinführung gibt Dexcom Nutzerinnen und Nutzern in Deutschland eine weitere Auswahlmöglichkeit an automatisierten Insulinabgabesystemen und ergänzt die bestehenden Kooperationen des Unternehmens mit Tandem, Ypsomed und CamDiab“, ergänzt Alexander Fröhlich, Vice President für Deutschland, Österreich, die Schweiz und Slowenien bei Dexcom. Laut eigenen Angaben ist Dexcom damit Anbieter des weltweit am meisten vernetzten rtCGM-Systems. Das Dexcom G6 ist auch mit den Insulinpumpen Tandem t:slim X2 und YpsoMed mylife YpsoPump, mit digitalen Gesundheits-Apps wie Glooko, Happy Bob und Sugarmate sowie seit kurzem auch mit Lifestyle-Geräten von Garmin kompatibel.
von Redaktion Diabetes-Anker
mit Materialien von Dexcom
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lena-schmidt postete ein Update vor 6 Tagen, 5 Stunden
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
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Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße