#dedoc Trend – Die Diskussion: #ALSIceBucketChallenge

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Community-Beitrag
#dedoc Trend – Die Diskussion: #ALSIceBucketChallenge

 

dedoc trendJeden Mittwoch um 21 Uhr trifft sich die Deutsche Diabetes Online Community (www.dedoc.de) zu einem einstündigen TweetChat. Die Kolumne #dedoc Trend bringt aktuelle Themen aus der Community ins DiabetesJournal – und hier in der Blood Sugar Lounge könnt ihr sie diskutieren!

In der Oktober-Ausgabe des DiabetesJournals ging es um das Thema #ALSIceBucketChallenge. Seit Wochen stellt die ALS Ice Bucket Challenge die Social Media Welt auf den Kopf – insbesondere auf Youtube und Facebook. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis es auch die Diabetes-Community, und sogar die Chefredaktion des Diabetes-Journals (siehe hier: http://on.fb.me/1pZcscK ), traf.

Dass eine Fundraising-Kampagne für eine chronische, nicht heilbare Krankheit in der Diabetes-Community auf offene Ohren trifft, ist klar. Dass sie hier einige Umdeutungen und Ergänzungen erfahren würde, wie Spendenaufrufe für Diabetes und die Kombination mit der #showmeyourpump-Kampagne (Bericht dazu im DiabetesJournal 9/2012), war zu erwarten. Hier ein besonders kreatives Beispiel:

www.sugartweaks.de/no-ice-bucket-needed-spendenaktion-mal-anders/

Fest steht schon jetzt: Noch nie hat eine Fundraising-Kampagne – gerade im Gesundheitssektor – die Viralität von Social Media so effektiv für sich nutzen können wie die Ice Bucket Challenge. Die ALS-Kampagne kombiniert Selbstdarstellung mit Sinnhaftigkeit, verleiht einer chronischen Erkrankung Sexappeal und generiert Spendengelder in so bisher nicht gekannter Höhe und Geschwindigkeit. Hätten wir als Diabetes-Community das nicht auch gern?

Ein sehr differenzierter Blog-Beitrag zum Umgang der Diabetes-Community mit der ALS Challenge kommt von Moira McCarthy aus den USA. Sie schreibt (verkürzt, aus dem Englischen):

„Angesichts der enormen Aufmerksamkeit, die die ALS Ice Bucket Challenge bekommt, ist es verständlich, dass wir aus der Diabetes Community begeistert, inspiriert und, ok, ein wenig neidisch sind. Aber ich glaube nicht, dass die Diabetes Community jetzt auch eine Ice Bucket Challenge braucht, oder irgendeinen Ableger davon. Warum können wir nicht einfach dankbar dafür sein, dass unsere ALS-Nachbar-Community Erfolg hat? Im November ist wieder Welt-Diabetes-Tag, und ich bin sicher: Als guter Nachbar wird die ALS-Community für uns da sein.“

 Den kompletten Beitrag im Original findet Ihr unter www.asweetlife.org/feature/does-diabetes-need-an-ice-bucket-challenge

Was denkt Ihr? Brauchen wir eine Diabetes-Challenge – und wenn ja, wie könnte sie aussehen? Teilt Eure Ideen und Meinungen mit uns – gleich hier in der Blood Sugar Lounge, im #dedoc TweetChat (jeden Mittwoch um 21 Uhr auf www.dedoc.de), auf Eurem Blog oder auf unserer Facebook-Seite – oder schreibt uns an mail@dedoc.de

Bastian

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  • kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?

    • Hallo!
      Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
      Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
      Vielleicht hilft das etwas – viel Glück

  • katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen, 2 Tagen

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  • mr postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?