Diaversary – die erste Feier in 30 Jahren

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Diaversary – die erste Feier in 30 Jahren

Ist 30 Jahre Diabetes ein Grund zum Feiern?

Bis vor kurzem wusste ich gar nicht so genau, an welchem Tag ich meine Diagnose bekommen habe. Es war mir nicht wichtig! Doch im Sommer habe ich meine alten Kalender durchgeschaut und tatsächlich den genauen Tag im September gefunden.

Gratulation!

Ich gratuliere mir an meinem Diaversary dazu, dass ich nicht aufgegeben habe. Das Datum hat mich zum Nachdenken angeregt. Ich schaue zurück auf die guten Erinnerungen und die schmerzlichen Erlebnisse. Ich sehe meine aktuelle Situation. Das Ergebnis der Arbeit aus den letzten Jahren. Und natürlich wage ich auch einen kleinen Blick in die Zukunft: was ich mir wünsche und wie mein Alltag mit Diabetes aussehen soll.

Quelle: Ina Manthey

Veränderung!

In den letzten Jahren hat sich bei mir ziemlich viel verändert, insbesondere meine Beziehung zu meinem Diabetes. Das ging nicht von heute auf morgen, aber die Anstrengung hat sich für mich gelohnt. Mein Diabetes hat endlich den Platz in meinem Leben bekommen, den er braucht, damit es uns beiden gut geht.

Alltag mit Diabetes!

Außerdem höre ich in der letzten Zeit öfter den Satz: „Nach so langer Zeit kommst du doch sicher gut damit klar.“ Vor einigen Jahren hätte ich darauf geantwortet: „Ja klar, kein Problem“, und die Realität war eine andere. Heute antworte ich darauf: „Meistens ja, aber trotzdem gibt es immer mal wieder Situationen, wo es dann nicht so gut klappt.“ Das fühlt sich gut an und ist eine Erleichterung für mich.

Ich gebe mein Bestes!

Mein Bestes habe ich die ganzen 30 Jahre gegeben, auch wenn es sich nicht immer so angefühlt hat. Manchmal hat es gereicht, um gute Werte zu haben, und manchmal hat es leider nur gereicht, um einigermaßen dranzubleiben. Heute bedeutet es, gut für mich zu sorgen und auf mich zu achten. Dafür bin ich mir dankbar!

Quelle: Ina Manthey

Ich freue mich darüber, dass ich den genauen Tag meiner Diagnose in den alten Kalendern gefunden habe. Es ist für mich ein Grund zum Feiern geworden! Das, was dieses Jahr für mich begonnen hat, wird ab jetzt ein fester Bestandteil in meinem Leben sein. Wie es konkret aussehen wird, ob ich alleine oder mit Freunden feiere, entscheide ich Jahr für Jahr. Feiert ihr euren Diaversary? Ich kann es euch empfehlen!

 


Wie andere #BSLounge-Autor/innen ihr Diaversary begehen, könnt ihr hier lesen:

Wieso feierst du den Tag deiner Diagnose?

Unhappy D-Day?! Die Sache mit dem Diabetes-Jubiläum

5 Tipps für euer Diabetes-Jubiläum

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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