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Forschenden gelingt es, Diabetes-Schweregrad durch Hautscanner und KI zu bestimmen
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Mit einem Hautscanner und einer KI-basierten Anwendung ist es einem deutschen Forschungsteam, gelungen, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem sie kleine Blutgefäße untersuchen und damit den Schweregrad eines Diabetes ermitteln können.
Forscherinnen und Forscher der Technischen Universität München (TUM) und von Helmholtz Munich eröffnen mit einem neuen Diagnoseverfahren einen umfassenden Blick auf die körperweiten Auswirkungen und Details des Diabetes. Sie entwickelten eine Methode, die die Schwere von Diabetes durch die Untersuchung kleinster Blutgefäße in der Haut erfasst. Diese Technik kombiniert künstliche Intelligenz (KI) mit einem optoakustischen Bildgebungsverfahren, das detaillierte Bilder der Blutgefäße ermöglicht. Die Methode ist als RSOM (“Raster-Scan Optoakustische Mesoskopie”) bekannt. Sie nutzt Lichtimpulse, um Ultraschallwellen in Körpergewebe zu erzeugen, die dann in Bilder umgewandelt werden. Besonders effektiv bei der Darstellung von Blutgefäßen, ermöglicht RSOM tiefere Einblicke in die Auswirkungen von Diabetes.
Schweregrad eines Diabetes per Hautscanner und KI schneller und einfacher bestimmen
Vasilis Ntziachristos, Professor an der TUM und Direktor am Helmholtz Munich, hat mit seinem Team RSOM weiterentwickelt, um Diabetes-spezifische Veränderungen zu identifizieren. Aus RSOM-Aufnahmen von 75 Menschen mit Diabetes und einer Kontrollgruppe konnten die Froschenden 32 signifikante Veränderungen identifizieren. Dazu gehören Veränderungen in der Anzahl und im Durchmesser der Blutgefäßverästelungen. Ein Vorteil von RSOM ist die nicht-invasive Natur der Untersuchung. Im Gegensatz zu Biopsien, die invasive Eingriffe erfordern, liefert RSOM schnellere und genauere Ergebnisse ohne Strahlung oder Kontrastmittel. Angelos Karlas, leitender Arzt der Studie, betont die Überlegenheit von RSOM gegenüber anderen Methoden. „Andere optische Bildgebungsverfahren liefern nicht die Tiefe oder das Detail, den RSOM ermöglicht.“

Die Forschenden entdeckten, dass Diabetes die Gefäße in verschiedenen Hautschichten unterschiedlich beeinflusst. Durch Kombination der identifizierten Merkmale konnte erstmals ein direkter Zusammenhang zwischen dem Zustand der Blutgefäße und dem Schweregrad von Diabetes hergestellt werden. Ntziachristos unterstreicht das Potenzial von RSOM für die kontinuierliche Überwachung von Diabetes. Mit dem Ziel, RSOM immer mobiler und kostengünstiger zu machen, eröffnen sich neue Möglichkeiten für die Überwachung und Behandlung von Diabetes, von dem weltweit über 400 Millionen Menschen betroffen sind. Mit dieser Technologie könnte man in wenigen Minuten und schmerzfrei den Erfolg von Therapien überprüfen, sogar in häuslicher Umgebung. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden im Fachjournal Nature Biomedical Engineering veröffentlicht.
von Gregor Hess
mit Materialien der Technischen Universität München (TUM)
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Tagen, 21 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Tagen, 22 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 21 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
