Landesdiabetestag Baden-Württemberg: Gesundheitsminister und Kassen-Vorsitzender stehen Rede und Antwort

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Landesdiabetestag Baden-Württemberg: Gesundheitsminister und Kassen-Vorsitzender stehen Rede und Antwort
Im Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg im Zentrum Stuttgarts Stuttgarts findet der Landesdiabetestag statt.Foto (Auszug): Vdh1975/Wikimedia Commons. Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International
Landesdiabetestag Baden-Württemberg: Gesundheitsminister und Kassen-Vorsitzender stehen Rede und Antwort

Auf dem Landesdiabetestag Baden-Württemberg werden sich der baden-württembergische Gesundheitsminister und ein Kassen-Chef der Diskussion mit den Patienten und deren Vertretern stellen. Die Veranstaltung beginnt am 14. November 2023 ab 14 Uhr im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Veranstalter sind der Diabetes-Selbsthilfe-Verband DBW Diabetiker Baden-Württemberg und die diabetologische Arbeitsgemeinschaft des Bundeslandes.

Die Arbeitsgemeinschaft Diabetologie Baden-Württemberg e.V. (ADBW) und der Diabetes-Selbsthilfe-Verband DBW Diabetiker Baden-Württemberg e.V. (DBW) laden alle Menschen mit Diabetes, deren Angehörige und Interessierte aus dem ganzen Bundesland und insbesondere aus dem Großraum Stuttgart ein, am 14. November zum Landesdiabetestag Baden-Württemberg ins dortige Haus der Wirtschaft zu kommen.

Los geht’s ab 14 Uhr mit Industrie-Ausstellung und Patienten-Seminaren

Der Landesdiabetestag Baden-Württemberg startet um 14 Uhr, dann können auch bereits die Info-Stände der Verbände und die Industrie-Ausstellung besucht werden. Anschließend finden zudem in zwei Blöcken Patienten-Seminare statt: von 14:30 bis 15 Uhr sowie von 15:15 bis 15:45 Uhr – jeweils drei parallel zu den Themen „Gesunde Ernährung“, „Kontinuierlichen Glukosemessung mit Sensoren“ und „Motivation zu Bewegung“. Geleitet werden die Seminare von erfahrenen Expertinnen und Experten.

Gesundheitsminister Lucha und Kassen-Vertreter Bauernfeind ab 16 Uhr auf dem Landesdiabetestag Baden-Württemberg

Höhepunkt des Landesdiabetestag Baden-Württemberg ist dann ab 16 Uhr hochkarätiger Besuch aus der Politik und von Kassen-Vertretern des Bundeslandes: Gesundheitsminister Manfred Lucha und Johannes Bauernfeind, Vorsitzende der AOK-Baden-Württemberg, werden dann ihre Gedanken zur Versorgung von Menschen mit Diabetes vorstellen. Anschließend stehen sie den Patienten, deren Vertretern und Behandlern Rede und Antwort.

Anliegen, Sorgen und Forderungen an Politik- und Kassen-Vertreter schon jetzt einreichen!

Gemeinsam werden die Diabetologen, Selbsthilfe-Vertreter und Patienten mit Lucha und Bauernfeind über notwendige Schritte zur Begegnung der Volkskrankheit Diabetes – auch unter dem Gesichtspunkt der anstehenden Veränderungen in der medizinischen Versorgung – sprechen. Dazu sind Menschen mit Diabetes aufgerufen, vorab ihre aktuellen Anliegen, Sorgen und Nöte im Alltag und Leben mit Diabetes einzureichen, um sie dann diese gesammelt und gebündelt den Politik- und Kassen-Vertretern vorzutragen.

Mehr zum Thema
➤ Podcast mit Helene Klein zum Landesdiabetestag Baden-Württemberg: „Sagen, was uns stört, was uns fehlt, was wir brauchen!“

Dazu kann auf der DBW-Website ein Formular im DOC-Format für diese Anliegen heruntergeladen. Die ausgefüllten Formulare können entweder gesendet werden per E-Mail-Anhang an die DBW-Geschäftsstelle oder ausgedruckt per Post an Diabetiker Baden-Württemberg e.V., Karlstraße 49a, 76133 Karlsruhe.

Weitere Informationen zum Landesdiabetestag Baden-Württemberg 2023 in Stuttgart gibt’s online unter: diabetiker-bw.de/weltdiabetestag

Mehr über die Veranstalter

Der DBW Diabetiker Baden-Württemberg e.V. ist seit fast 50 Jahren in der Selbsthilfe tätig. Er unterstützt mit ehrenamtlich Engagierten unabhängig und gemeinnützig an Diabetes erkrankte Menschen und setzt sich für ihre Interessen in Politik und in Gesundheitswirtschaft ein.

Die Arbeitsgemeinschaft Diabetologie Baden-Württemberg e.V. (ADBW) ist die regionale Gliederung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Baden-Württemberg. Sie setzt sich u.a. ein für diabetesgerechte Behandlungs- und Versorgungsstrukturen sowie bessere Qualitätsstandards in der Diabetes-Betreuung.



von Redaktion Diabetes-Anker

mit Materialien von DBW Diabetiker Baden-Württemberg e.V.

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  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße