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Neue Studie untersucht erstmals systematisch die Rolle der Ernährung bei Typ-2-Diabetes
2 Minuten

Eine bedeutende neue Studie des DDZ hat den Einfluss der Ernährung auf das Management von Typ-2-Diabetes und die Prävention von Komplikationen beleuchtet. Die Übersichtsarbeit zeigt die positiven Auswirkungen verschiedener Ernährungsweisen – pflanzlich, mediterran, kohlenhydratarm, proteinreich – auf die kardiometabolische Gesundheit bei Typ-2-Diabetes.
Ein Team um die Forscherinnen Edyta Szczerba und Dr. Sabrina Schlesinger vom Institut für Biometrie und Epidemiologie des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ), führten erstmals eine umfassende Übersichtsarbeit in Form eines Umbrella-Reviews durch und analysierten 312 Meta-Analysen randomisierter kontrollierter Studien (RCTs) systematisch, um den Einfluss von unterschiedlichen Ernährungsweisen und -faktoren auf das Management von Typ-2-Diabetes und die Prävention von Komplikationen zu untersuchen.
Erstautorin Szczerba hebt hervor, dass Ernährung eine multifaktorielle Rolle im Management von Typ-2-Diabetes spielt. „Es geht nicht nur um Energieregulierung; vielmehr zeigen verschiedene Ernährungsansätze, wie beispielsweise pflanzenbasierte, mediterrane, proteinreiche und kohlenhydratarme Ernährungsweisen positive Auswirkungen auf die kardiometabolische Gesundheit bei Menschen mit Typ-2-Diabetes“, so ihr Fazit.
Das sind die Schlüsselergebnisse der Studie zur Ernährung bei Typ-2-Diabetes
- Vielfältige Ernährungsansätze: Die Untersuchung identifiziert, dass unterschiedliche Ernährungsansätze über die reine Energieregulierung hinausgehen und gezielte Vorteile für Menschen mit Typ-2-Diabetes bieten können.
- Positive Auswirkungen: Neben der Blutzuckerkontrolle weisen verschiedene Ernährungsweisen auch positive Auswirkungen auf die kardiometabolische Gesundheit auf, einschließlich des Risikos von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen diabetesbedingten Komplikationen.
- Holistischer Ansatz: Die Studie unterstreicht den Stellenwert eines ganzheitlichen Ansatzes bei der Ernährungsberatung für Menschen mit Typ-2-Diabetes, der nicht nur auf Gewichtsmanagement, sondern auch auf die Förderung einer langfristig gesunden Lebensweise abzielt.
„Zuverlässige Ergebnisse zur Reduktion des Körpergewichtes wurden sowohl für die Energiereduktion, beispielsweise durch flüssige Mahlzeitenersatzprodukte, als auch für pflanzliche und kohlenhydratarme Ernährungsweisen gefunden. Eine kohlenhydratarme Ernährung hatte ebenfalls einen positiven Einfluss auf Hämoglobin-A1c-Spiegel und Triglyceride“, hebt Dr. Sabrina Schlesinger hervor.
Positive Effekte konnten auch für pflanzliche, mediterrane, kohlenhydratarme oder proteinreiche Ernährungsansätze sowie für eine höhere Aufnahme von Omega-3 Fettsäuren auf zahlreiche kardiovaskuläre Risikomarker nachgewiesen werden. Andere Ernährungsweisen wie z. B. eine ketogene Ernährung oder Intervallfasten reduzierten das Körpergewicht ebenfalls, allerdings war die Vertrauenswürdigkeit in diese Ergebnisse geringer.
Weitere Studien sollen zeigen, welche Ernährungsformen für wen am besten geeignet ist
„Durch die eingehende Untersuchung von über 300 Metaanalysen konnten wir zum ersten Mal systematische Erkenntnisse über den Einfluss der Ernährung bei Menschen mit Typ-2 Diabetes gewinnen“, sagt die Expertin. Diese Erkenntnisse haben auch Auswirkungen auf die klinische Praxis.
„Diese Analysen zeigen, dass eine breite Palette von Ernährungsformen beim Diabetes-Management erfolgreich sein kann. Zukünftige Studien sind nun notwendig, um herauszufinden, wer von welcher Ernährung am meisten langfristig profitiert, um gezielte Empfehlung geben zu können – angepasst an die jeweiligen Bedürfnisse und Vorlieben des Betroffenen“, betont auch Prof. Michael Roden, Direktor der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Düsseldorf und Direktor des DDZ abschließend.
von Redaktion Diabetes-Anker
mit Materialien des Deutschen Diabetes-Zentrums
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße