Parlamentarisches Kochen – diesmal vegetarisch und am Grill

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Parlamentarisches Kochen von diabetesDE – vegetarisches Grillen
Foto: Dirk Michael Deckbar
Parlamentarisches Kochen – diesmal vegetarisch und am Grill

Pesto und Pilze statt Bratwurst: Die Ernährungspolitik macht‘s beim diesmaligen „Parlamentarischen Kochen“ vor! Wir waren mit vor Ort.

Sommerzeit ist Grillzeit. Doch nicht immer müssen Steaks und Bratwürste auf dem Grill brutzeln – mindestens genauso lecker sind Paprika, Rote Beete und Co. Das zeigte sich beim „Parlamentarischen Kochen“, das die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe Ende Mai in einer Berliner Showküche als vegetarisches Grillen mit Unterstützung des Unternehmens Almased veranstaltet hat. Mit dabei: die ernährungspolitischen Sprecher*innen der Ampelkoalition und der CDU. Die Grillzange in der Hand hatte Starkoch Kolja Kleeberg, der später noch zur Gitarre griff

Ein Grillfest ohne Fleisch und/oder Fisch? Für „eingefleischte“ Grillfans kaum vorstellbar. Lassen sie sich dann aber doch auf vegetarisches Grillen ein, sind sie meist überrascht, wie lecker Gemüse, Schafskäse und andere Fleischalternativen sein können. Eine pflanzenbetonte Ernährung ist auch in der neuen Versorgungsleitlinie für Menschen mit Typ-2-Diabetes ausdrücklich empfohlen.

Pesto-Schnecken, Grillgemüse, Riesenchampignons beim Parlamentarischen Kochen ging’s vegetarisch zu

Susanne Mittag, MdB, ernährungspolitische Sprecherin der SPD, brachte ein Rezept für Pesto-Schnecken mit. Die Hauptzutaten: Zucchini, Rosmarin, Kürbiskerne und grüne Oliven – einfach lecker. „Das Wissen über regionale Lebensmittel und das Vermitteln von gesunder Ernährung durch Rezepte, die Spaß machen und schmecken, ist eine wichtige Grundlage“, sagte sie. Gefüllte Riesenchampignons – der Geheimtipp von Renate Künast, MdB, ernährungspolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen.

Die Pilze waren mit Ziegenkäse, grünen Erbsen und Walnüssen gefüllt. 100 Kochbücher hat sie zu Hause, ihre Lieblingsrezepte findet sie anhand von eingeklebten Post-its, erzählte Künast. „Wurst und Steak auf dem Grill kennen wir schon – jetzt geht es darum, die kreativen vegetarischen Ideen aus den Küchen auch auf den Grill zu bringen.“ Am Ende nutze dies auch noch dem Klima, „also mehrfache Freude“.

Mariniertes Grill-Gemüse und blutzuckerfreundlicher Buchweizen aus der Heimat – es geht auch vegetarisch

Gerd Hocker, MdB, ernährungspolitischer Sprecher der FDP, ist von mariniertem Grillgemüse begeistert. Möhren, Ingwer, Fenchelknollen, Rote Beete – diese Auswahl harmonierte auch auf dem Grillteller. „Leckere Gerichte beinhalten häufig Fleisch. Es geht aber auch anders“, weiß er.

Für die Union war Albert Stegemann, MdB, ernährungspolitischer Sprecher der CDU, dabei. Er schwärmt für Buchweizen, der in seiner Heimat, der Grafschaft Bentheim und dem Emsland, Niedersachsen, traditionell verwendet wird. So kam bei ihm Spitzpaprika, gefüllt mit Buchweizen und geriebenem Bergkäse, auf den Grill.

Buchweizen sei nicht nur glutenfrei, sondern auch eiweißreich, erklärte Moderatorin Dagmar von Cramm. In Tierversuchen habe Buchweizen sogar den Blutzucker bei Diabetes normalisieren können. Kolja Kleeberg hatte die vegetarischen Rezepte der Ernährungspolitiker*innen zubreitet. Am späten Abend tauschte er noch seine Kochschürze gegen eine akustische Gitarre und sang dazu – da fehlte nur noch das Lagerfeuer …



von Angela Monecke

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 2 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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