Wonnemonat Mai – Diabetes und Frühlingsgefühle

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Wonnemonat Mai – Diabetes und Frühlingsgefühle

Was uns im Moment also bleibt, ist die Fantasie. Und das ist nicht wenig, denn bekanntlich ist “Fantasie der höchste Drachen, den man fliegen kann”. Sagte die wundervolle Lauren Bacall und wer würde ihr nicht glauben wollen?

Im Mai bekommen viele traditionell ihren ersten Sonnenbrand des Jahres, man ist viel draußen und genießt es, nach dem Sport im T-Shirt auf der Wiese zu sitzen, mit einem Kaltgetränk in der Hand. Herrlich! Der Sport draußen macht sowieso wieder mehr Spaß und die Menschen (!) – wo waren die denn alle im Winter? Plötzlich wuselt es draußen wie im Bienenstock; jeder saugt die ersten Sonnenstrahlen in sich auf.

Die Mai-Lights im Wonnemonat

Spargel und Erdbeeren sind echte Highlights im Mai (also Mai-Lights!), zumindest aus kulinarischer Sicht. Und auch die Grillsaison beginnt spätestens jetzt (manche sind natürlich das ganze Jahr über am Rost aktiv). Freut euch also auf viele tolle saisonale Rezepte in der #BSLounge. Außerdem ist der Mai der Hochzeitsmonat schlechthin (falls ihr mal einen schönen Bericht über das Heiraten lesen wollt, Antje hat da einen schönen). Oder vielleicht seht ihr den Diabetes als Partner fürs Leben? Dann lege ich euch Ollis Beitrag ans Herz.

Auch noch toll werden in diesem Monat die Feiertage: Muttertag (ich hoffe, ihr habt für eurer Mutter schon eine Kleinigkeit besorgt/gebastelt/vorbereitet) und natürlich Christi Himmelfahrt (also die Rückkehr Jesu Christi zu Gottvater in den Himmel, wird immer 40 Tage nach Ostern gefeiert), auch Vatertag genannt. Traditionell mit Bollerwagen und einem (Achtung, Wortwitz!) Fußpils durch die Berge, prima!

In jedem Fall wünschen wir euch einen tollen Monat und viel Spaß mit dem Monatsthema “Wonnemonat Mai – Diabetes und Frühlingsgefühle”.

Hosts im Mai sind die fabelhafte Katharina (von Nerven aus Zuckerwatte) und Lea (von Insulea).

Host_Katharina

Katharina ist eine katzen-, käsekuchen- und konzerteliebende Person mit Nerven aus Zuckerwatte. Und Katharina ist auch eine Denkerin: Katharina kaut so lange auf ihren Gefühlen und Gedanken herum, bis alles zu zäh ist, um es unausgesprochen wieder loswerden zu können. Über Themen, über die sich wenige trauen zu sprechen, schreibt Katharina mit einer spannenden Euphorie. Seit kurzem ist sie im Besitz einer Insulinpumpe und schreibt gerne über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme.

Host_Lea

Lea hat seit 2011 Diabetes und ist schon lange Autorin in der Blood Sugar Lounge. Die Typ-1-Diabetikerin fotografiert, näht und reist gerne und ist zudem noch ein Diabetes-Held. Unserer Heldin liegt viel daran, andere Diabetiker zu motivieren, sie zu begleiten und gemeinsam mit ihnen Hindernisse zu überwinden: „Wir können alles schaffen, wenn wir nur wollen“, schreibt sie auf ihrem Blog und hat damit zu 100 Prozent recht. Lea schreibt in der #BSLounge über ihr WG-Leben und ihr Leben mit Diabetes und Studium.

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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