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Abo zum Hören: das Diabetes-Journal als DAISY(MP3)-CD
3 Minuten
Nicht jeder kann das Diabetes-Journal lesen – und hört es deshalb. Die Westdeutsche Bibliothek der Hörmedien für blinde, seh- und lesebehinderte Menschen (WBH e. V.) bietet die Zeitschrift, neben vielen weiteren Medien, zum Hören an. Abonnieren kann dieses Angebot jeder, der das Diabetes-Journal nicht lesen kann.
Das Seh-Vermögen von Menschen mit Diabetes kann durch eine diabetische Retinopathie und ein Makula-Ödem eingeschränkt sein. Bei einer diabetischen Retinopathie sind Teile der Netzhaut durch Blutungen und Störungen der Durchblutung geschädigt, was in fortgeschrittenen Stadien das Sehen beeinträchtigen kann. Beim Makula-Ödem lagert sich in die Stelle des schärfsten Sehens, die Makula, Wasser ein, was ebenfalls das Seh-Vermögen reduzieren kann.
Eine Retinopathie besteht bei 24 bis 27 Prozent der Menschen mit Typ-1-Diabetes und, oft schon bei Diabetes-Diagnose, bei 9 bis 16 Prozent der Menschen mit Typ-2-Diabetes. Ein klinisch relevantes Makula-Ödem wird bei bis zu 10 Prozent mit Typ-1-Diabetes und 6 Prozent mit Typ-2-Diabetes festgestellt.
Wer eingeschränkt sieht, braucht Hilfe und Hilfsmittel
Was bedeutet es, wenn man nicht mehr richtig sehen kann? In keiner Weise vergleichbar, aber vielleicht doch einen Eindruck vermittelnd, ist das ziemlich unscharfe Sehen, das entsteht, wenn bei der Kontrolle beim Augenarzt die Pupillen weitgetropft werden. Wie gesagt: Es ist wirklich nur ein Empfinden, das man so bekommt, wohlwissend, dass das unscharfe Sehen bald wieder vorüber ist.
Wer aber ein dauerhaft eingeschränktes Seh-Vermögen hat oder blind ist, benötigt oft Unterstützung in alltäglichen Dingen. Auch das Lesen von gedruckten Texten kann schwierig oder unmöglich werden – das Diabetes-Journal ist dann zum Beispiel nicht mehr lesbar. Entsprechende Alternativen sind nötig – wie sie die Westdeutsche Bibliothek der Hörmedien für blinde, seh- und lesebehinderte Menschen (WBH e. V.) anbietet. In der Palette der Zeitschriften der WBH gibt es das Diabetes-Journal als DAISY(MP3)-CD und online.
Angebot gibt es seit 1977
Begonnen hat das Ganze vor 45 Jahren. Damals, im Jahr 1977, erschienen vierteljährlich Kassetten mit ausgewählten Beiträgen aus dem Heft. Inzwischen sind es nicht mehr nur ausgewählte Artikel. Heute werden alle Beiträge aus dem Diabetes-Journal professionell eingelesen – und jedes Heft ist dann komplett auf einer DAISY(MP3)-CD erhältlich, die die Abonnenten behalten können und nicht zurückschicken müssen. Auch online als Download oder als Link in einer E-Mail sind die Ausgaben des Diabetes-Journals zu abonnieren. 22 Euro kostet das Jahres-Abonnement.
Zu wenige Menschen abonnieren das Diabetes-Journal zum Hören
Nun steht das Angebot auf der Kippe – immer weniger Menschen abonnieren die gelesene Version des Diabetes-Journals. Verschwindet dieses Angebot, bedeutet das für Menschen mit eingeschränktem Seh-Vermögen oder Blindheit, dass sie keine Möglichkeit mehr haben, zu erfahren, was im Diabetes-Journal steht. Rückmeldungen zeigen uns im Verlag aber, dass die Menschen, die den Wert erkannt haben, das Hör-Angebot gern nutzen – aber es sind zu wenige. Dabei ist gar nicht viel nötig, damit die WBH die elektronische Version weiter anbieten kann: Die Zahl der Abonnenten muss im zweistelligen Bereich steigen – dann wäre es wirtschaftlich wieder tragbar. So wäre wieder ein kleiner Schritt Richtung Inklusion und Teilhabe getan. Inklusion funktioniert aber nur, wenn Menschen mit Inklusions-Bedarf entsprechende Angebote annehmen. Dazu kann eben auch ein solches Abonnement gehören.
Auch andere Zeitschriften und Bücher
Die WBH bietet neben dem Diabetes-Journal noch einiges mehr an Hör-Stoff an. Die Liste der regelmäßig erscheinenden Zeitungen und Zeitschriften umfasst “Die ZEIT”, “G/Geschichte – Menschen, Ereignisse, Epochen”, “natur und heilen”, “BRIGITTE woman” und “Reader’s Digest”. Daneben gibt es mehr als 50 000 Hörbücher kostenlos zur Auswahl.
Angebot kennen und auch weitersagen
Das Angebot ist aber nicht ausreichend bekannt. Werner Kahle, Geschäftsführer der WBH, stellte bereits vor einigen Jahren fest: “Das ist unser ganz großes Problem, dass die Leute gar nicht wissen, dass es uns gibt.” Im Diabetes-Journal wird seitdem immer auf den ersten Seiten darauf hingewiesen. Aber es muss noch bekannter werden, damit die Menschen davon wissen und es auch weitersagen können. Berechtigt, den Service der WBH zu nutzen, sind alle Menschen mit einer Lesebehinderung. Das sind nicht nur Sehbehinderte und Blinde, sondern zum Beispiel auch Menschen, die aus anatomischen Gründen kein Buch benutzen können. Aber auch, wer nie richtig lesen gelernt hat oder Analphabet ist, ist berechtigt, das Diabetes-Journal zum Hören zu abonnieren.
Einige Selbsthilfe-Verbände bieten das Diabetes-Journal im Rahmen ihrer Mitgliedschaft an. Wer das Heft über diesen Weg bezieht und zum oben genannten Personen-Kreis gehört, kann zu den Konditionen des Bezugs über die Verbands-Mitgliedschaft die DAISY(MP3)-CD erhalten. Wenden Sie sich dazu bitte an die WBH.
Internet: www.wbh-online.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2022; 71 (10) Seite 12-13
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lelolali postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Für alle Höhen und Tiefen vor 3 Tagen, 11 Stunden
Hallo, ich bin noch ganz neu hier. Ich war heute beim T1day und bin dadurch auf den DiabetesAnker aufmerksam geworden. Ich bin Ende 20 und komme aus Berlin und bin auf der Suche nach anderen Menschen mit Typ 1 Diabetes (ungefähr in meinem Alter) zum Austauschen und Quatschen. Vielleicht hat ja jemand Interesse 🙂
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jasminj postete ein Update vor 3 Tagen, 19 Stunden
Hi,
Ich bin Jasmin und gerade auf dem t1day 🙂 hab seit 23 Jahren Diabetes, aktuell mit Ypsopump und G7. Bin entweder in Hamburg oder Berlin anzutreffen und freue mich auf Kontakte und Austausch!-
lelolali antwortete vor 3 Tagen, 12 Stunden
Hey Jasmin, ich war heute auch auf dem T1day, vielleicht hast du Lust auf Austausch 🙂
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jasminj antwortete vor 3 Tagen, 11 Stunden
@lelolali: Ich würde mich über Austausch und Kontakte sehr freuen. Gerne hier oder anders online und ansonsten bin ich aktuell alle ein bis zwei Wochen in Berlin – also ggf. auch gerne persönlich?
Wie hat Dir der Tag gefallen? -
lelolali antwortete vor 3 Tagen, 10 Stunden
@jasminj: Ja sehr gerne! Ich kann dir hier leider keine private Nachricht schreiben (werde auf die Startseite weitergeleitet) , funktioniert dies bei dir? 🙂
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jasminj antwortete vor 3 Tagen, 9 Stunden
@lelolali: funktioniert bei mir leider auch nicht. Ich wollte es mir morgen nochmal über die Webabsicht anschauen, vllt geht es da 🙂
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gregor-hess antwortete vor 2 Tagen, 15 Stunden
@jasminj & @lelolali: Leider funktionieren die DM aktuell tatsächlich nicht, sorry! Wir kümmern uns schnellstmöglich darum!
LG Gregor aus der Redaktion -
gregor-hess antwortete vor 2 Tagen, 1 Stunde
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jasminj antwortete vor 2 Tagen
@gregor-hess: vielen lieben Dank! Hab es direkt ausprobiert und es sieht gut aus 🙂
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galu postete ein Update vor 1 Woche
hallo,
ich bin d«Deutsche und lebe seit ca.40jahren in Portugal… meine Tochter, deutsch portugiesin, nun 27 ist seit ihrem 11.Lebensjahr Typ1.
Nachdem ich, gleich nach der Diagnose, eine Selbsgthilfegruppe – die jungen Diabetiker der Algarve, gegruendet habe – finden wir nun so einige Beschraenkungen, was Selbsthilfe und relevante Info betrifft….meine Frage an die Gruppe:
Kann mir jemand , irgendwo in Deutschland eine gute Diabetes Kur oder Kuren mit Hauptgewicht auf Diabetes empfehlen?
Wir werden eh alles privat organsieren und bezahlen muessen – also sind eh nicht auf Krankenkassenangebote angewiesen (falls es diese ueberhaupt (wo?) geben sollte)
Irgendwo in Deutschland (vielleicht nicht zuweit weg von internationalen Flughaefen, da wir ja immer aus Portugal kommen muessen.
Hat vielleicht jemand eine Idee? vielen dank im Voraus-
connyhumboldt antwortete vor 1 Woche
Hallo! Die beste Klinik für Diabetes ist in Bad Mergentheim! Ich hoffe Euch damit geholfen zu haben! Die Gesetzlichen Krankenkassen schicken die bei ihnen versicherten Diabetiker alle dahin! Privat geht aber auch? Liebe Grüße aus dem kalten Deutschland!
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Hey, ich bin Lara und 23 Jahre alt. Ich komme zwar nicht aus Berlin, aber bin im Mai wieder dort. Freue mich trotzdem immer über Austausch, auch wenn es digital ist. Liebe Grüße
@laratyp1life: Hallo, über digitalen Austausch freue ich mich natürlich auch 🙂