- Eltern und Kind
Wintersport für Kinder mit Diabetes: Schnee, Sport und Insulintherapie – das geht!
3 Minuten

Der Winter steht kurz bevor und die Vorfreude auf Aktivitäten im Schnee steigt. Wintersport bringt viel Spaß, aber auch Herausforderungen im Diabetes-Management für Kinder mit Diabetes. Bezüglich der Insulintherapie gibt ein paar Dinge zu beachten.
Bewegung bietet viele Vorteile. Neben niedrigeren Glukosewerten und der Reduktion von Herz-Kreislauf-Problemen sind insbesondere gesteigertes Wohlbefinden und der Spaß an der Bewegung die Hauptziele. Dabei braucht es an intensiven Sporttagen mit herausfordernden Rahmenbedingungen wie Kälte und einer hohen Aktivitäts- und Intensitätsdauer nicht unbedingt eine Zeit im Zielbereich (Time in Range, TIR) über 70 Prozent.
Keine Angst vor Sport
Ziel ist es, für jede Form von Wintersport die passenden Strategien in petto zu haben, ohne durch starke Unterzuckerungen (Hypoglykämien) oder lange Phasen der Überzuckerung (Hyperglykämie) die Aktivität unterbrechen zu müssen. Das Gefühl, sich gut vorbereitet zu haben, sowie das Wissen, wie man in problematischen Situationen richtig reagieren kann, können die Sorge sowohl bei den Betroffenen als auch bei ihren Familien deutlich reduzieren. Also: Gut vorbereitet (und gut eingepackt) raus in den Schnee!
Achtung vor Unterzuckerung
Vor dem Sport wird ein Glukosebereich von 150 bis 180 mg/dl bzw. 8,3 bis 10,0 mmol/l angestrebt, kann aber im Einzelfall abweichen. Trotz unterstützender Technik ist ein permanentes „Mitdenken“ notwendig. Faktoren, die die Glukosewerte bei Sport beeinflussen, sind u. a. der Trendpfeil bei den Glukosewerten, die Menge des im Körper aktiven Insulins (Insulin on Board, IOB), die Sportart, die Tageszeit, Dauer und Intensität der Aktivität und die Zahl der Unterzuckerungen in den letzten 24 Stunden.
Lange Aktivitäten auf Skiern, Schlitten, Snowboard oder Schlitt- und Schneeschuhen gehören zum Ausdauersport. In diesen Fällen ist der Insulinbedarf meist geringer. Ausdauernde Tages-Aktivitäten beeinflussen die Glukosewerte bis zu 48 Stunden danach. Der lang anhaltende Glukosebedarf in den Muskeln (Muskel-Auffüll-Effekt) führt zu einem geringeren Insulinbedarf in der Nacht. Ein Anpassen der Insulintherapie ist notwendig, um das Risiko für Unterzuckerungen zu reduzieren.
- Verwenden des „Sportmodus“: mindestens ein bis zwei Stunden vor der Aktivität, dauerhaft während der Aktivität, null bis 12 Stunden nach der Aktivität; alternativ: Anpassen des Glukose-Zielwerts über die Phase,
- individuelle manuelle Reduktion der Basalrate, abhängig von den dargestellten Faktoren,
- bei Aufnahme von Kohlenhydraten zwei Stunden vor Beginn der Aktivität Reduktion dieses Mahlzeiten-Insulins um etwa 25 bis 33 Prozent oder das Kohlenhydrat/Insulin-Verhältnis individuell anpassen.
Und bei der Therapie mit Insulinpen:
Dieser Text steht nur eingeloggten Community-Mitgliedern zur Verfügung.
Melde dich jetzt kostenlos an, um diesen Beitrag lesen zu können.
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Bewegung

3 Minuten
- Eltern und Kind

5 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
zojou96 postete ein Update vor 5 Stunden, 31 Minuten
Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂
darktear postete ein Update vor 20 Stunden, 58 Minuten
Hallo,
hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁LG Sandra
uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute- calvin240 antwortete vor 1 Woche, 6 Tagen
Habe ich angenommen, schreibe mir gerne eine Nachricht
Liebe Grüße



