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Druckfrisch: die Themen im Juni
3 Minuten
Chefredakteur Prof. Dr. Thomas Haak gibt Ihnen einen Einblick in die Themen der aktuellen Ausgabe des Diabetes-Journals, die an diesem Freitag erscheint.
Liebe Diabetes-Journal-Leser,
aus aktuellem Anlass diesmal ein etwas anderes Editorial als gewohnt:
Manchmal ist es ganz hilfreich, den Menschen von Kopf bis Fuß zu analysieren. Als Arzt mache ich das in meiner Sprechstunde immer dann, wenn ich die Vorsorgeuntersuchungen durchgehe, damit nichts vergessen wird: Augen, hirnversorgende Blutgefäße, Herz, Nieren und natürlich die Füße.
Dazwischen gibt es noch etwas, was oft durchs Raster fällt – es sitzt unterhalb des Bauchnabels und nennt sich Urogenitalsystem; hier schlägt ein schlecht eingestellter Diabetes nicht selten erbarmungslos zu: Infektionen mit Bakterien oder Pilzen, Funktionsausfälle der Geschlechtsorgane oder Störungen der Blasenentleerung betreffen im Laufe des Lebens rund jeden zweiten Menschen mit Diabetes.
Doch obwohl das Problemfeld so sehr die Lebensqualität mindert, werden Störungen am Urogenitalsystem in der Sprechstunde nur selten erwähnt: Betroffene schweigen aus Scham, Behandler oft aus Zeitmangel – oder weil sie nicht wissen, wie sie bei ihren Patienten nachfragen sollen.
Umso mehr habe ich mich gefreut, dass auf dem Diabetes Kongress 2016 erstmals ein Symposium stattfand, das sich mit den intimen Diabetes-Tabuthemen beschäftigte. Das Fazit des Symposiums war, dass Betroffene sich trauen sollen, über solche Themen zu sprechen. An die Behandler war die Aufforderung gerichtet, zum einen vernünftige Gesprächskonzepte zu entwickeln und zum anderen praktische Angebote für die zweifelsohne vorhandenen Hilfen bei Sexualproblemen bereitzuhalten.
Mehr Öffentlichkeit bei diesen Tabuthemen ist in unserer heutigen Zeit sicher möglich. Falls bei Ihnen oder Ihren Angehörigen die genannten Störungen vorliegen, so trauen Sie sich, diese anzusprechen. Im Diabetes-Journal greifen wir das Thema in nächster Zeit tiefergehend auf. Einen kleinen Vorgeschmack diesbezüglich finden Sie bereits jetzt in einem Video-Interview, das die Diabetes-Journal-Redakteurin Lena Schmidt mit mir auf dem Diabetes Kongress geführt hat.
Diesmal aber geht es im Titelthema um die Sinnhaftigkeit von Nahrungsergänzungsmitteln – und wir starten auf vielfachen Wunsch eine neue Serie zum einzigartigen Insulin. Viel Spaß bei der Fußball-EM und beim Grillen!
Ihr Prof. Dr. Thomas Haak,
Diabetes-Journal– Chefredakteur
Das sind die Schwerpunkt-Themen der Juni-Ausgabe:
(Klicken Sie auf einen Punkt in der Liste, um mehr darüber zu erfahren.)
Gesund im Mund – Körper gesund
Neue Serie: alles über Insulin
Neue Kolumne: diabetes and the city
5 goldene Regeln: Diabetes im Job
Raffiniert würzen wie in Asien
Sonderbeilage „Sommerzeit genießen“
Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
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laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 3 Stunden, 5 Minuten
Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!
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vio1978 postete ein Update vor 1 Tag, 13 Stunden
Habe wieder Freestyle Libre Sensor, weil ich damit besser zurecht kam als mit dem Dexcom G 6. ist es abzusehen, ob und wann Libre mit d. Omnipod-Pumpe kompatibel ist?🍀
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renrew postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 1 Tag
gibt es Tips oder Ratschläge dieser Pumpe betreffend?
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moira antwortete vor 5 Tagen, 5 Stunden
Das kommt sehr darauf an – in welchem Bereich?
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Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!