- Eltern und Kind
Serie – AID-Systeme für Kinder und Jugendliche: Wie Max und Marie ihren Diabetes mit der MiniMed 780G im Griff haben
4 Minuten
In den kommenden Wochen veröffentlichen wir eine Serie von Beiträgen über vier Systeme zur automatisierten Insulin-Dosierung (AID-Systeme), die für Kinder und Jugendliche zugelassen sind. Los geht es mit der Vorstellung der MiniMed 780G von Medtronic.
Seit den 1980er-Jahren gibt es MiniMed-Insulinpumpen. Sie wurden vom Unternehmen MiniMed und später vom Unternehmen Medtronic als Käufer von MiniMed kontinuierlich weiterentwickelt und mit Sensoren zum kontinuierlichen Glukose-Messen (CGM) des gleichen Herstellers kombiniert.
Das AID-System MiniMed 780G: zugelassen ab einem Alter von 7 Jahren
Das neueste Modell, MiniMed 780G, ist ab dem Alter von sieben Jahren und einer Mindestmenge von acht Einheiten eines kurz wirksamen Insulins zugelassen. Wie bei allen AID-Systemen werden drei Komponenten benötigt: die Insulinpumpe MiniMed 780G, das CGM-System Guardian 4 oder Simplera und die Steuer-Software, also der Algorithmus, der in der Pumpe sitzt, genannt SmartGuard.

Alle fünf Minuten wird auf der Basis eines neuen Sensorwerts die erforderliche Insulinmenge für die basale Versorgung abgegeben. Bei hohen Werten werden Autokorrektur-Boli hinzugefügt, bei niedrigen Werten die Insulinzufuhr unterbrochen. Auf diese Weise kann der Algorithmus sowohl zu hohe als auch zu niedrige Werte deutlich verringern.
Der lernende Algorithmus SmartGuard berücksichtigt die Insulinmengen der vorangegangenen Tage und passt die Dosierung für die Basalrate hierauf an. Für die Mahlzeiten müssen – wie bei allen AID-Systemen – die Kohlenhydrate für die Insulinabgabe in die Pumpe eingegeben und der Bolus dafür abgegeben werden.
Die Zuckerwerte von Max sind besonders stabil, wenn er rechtzeitig daran denkt, den Mahlzeiten-Bolus mit der Pumpe abzugeben. „Wenn ich mit Freunden unterwegs bin, vergesse ich das manchmal und dann hilft mir die Mahlzeiten-Erkennung der Pumpe. Wenn der Glukosewert schnell ansteigt, reagiert der Algorithmus sehr rasch und hilft, die Zuckerwerte bald wieder in den Griff zu bekommen.“
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stephanie-haack postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 3 Wochen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
