Serie – AID-Systeme für Kinder und Jugendliche: Wie Max und Marie ihren Diabetes mit der MiniMed 780G im Griff haben

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Serie – AID-Systeme für Kinder und Jugendliche: Wie Max und Marie ihren Diabetes mit der MiniMed 780G im Griff haben | Foto: rimmdream – stock.adobe.com
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Serie – AID-Systeme für Kinder und Jugendliche: Wie Max und Marie ihren Diabetes mit der MiniMed 780G im Griff haben

In den kommenden Wochen veröffentlichen wir eine Serie von Beiträgen über vier Systeme zur automatisierten Insulin-Dosierung (AID-Systeme), die für Kinder und Jugendliche zugelassen sind. Los geht es mit der Vorstellung der MiniMed 780G von Medtronic.

Seit den 1980er-Jahren gibt es MiniMed-Insulinpumpen. Sie wurden vom Unternehmen MiniMed und später vom Unternehmen Medtronic als Käufer von MiniMed kontinuierlich weiterentwickelt und mit Sensoren zum kontinuierlichen Glukose-Messen (CGM) des gleichen Herstellers kombiniert.

Das AID-System MiniMed 780G: zugelassen ab einem Alter von 7 Jahren

Das neueste Modell, MiniMed 780G, ist ab dem Alter von sieben Jahren und einer Mindestmenge von acht Einheiten eines kurz wirksamen Insulins zugelassen. Wie bei allen AID-Systemen werden drei Komponenten benötigt: die Insulinpumpe MiniMed 780G, das CGM-System Guardian 4 oder Simplera und die Steuer-Software, also der Algorithmus, der in der Pumpe sitzt, genannt SmartGuard.

Das AID-System MiniMed 780G von Medtronic.

Alle fünf Minuten wird auf der Basis eines neuen Sensorwerts die erforderliche Insulinmenge für die basale Versorgung abgegeben. Bei hohen Werten werden Autokorrektur-Boli hinzugefügt, bei niedrigen Werten die Insulinzufuhr unterbrochen. Auf diese Weise kann der Algorithmus sowohl zu hohe als auch zu niedrige Werte deutlich verringern.

Der lernende Algorithmus SmartGuard berücksichtigt die Insulinmengen der vorangegangenen Tage und passt die Dosierung für die Basalrate hierauf an. Für die Mahlzeiten müssen – wie bei allen AID-Systemen – die Kohlenhydrate für die Insulinabgabe in die Pumpe eingegeben und der Bolus dafür abgegeben werden.

Die Zuckerwerte von Max sind besonders stabil, wenn er rechtzeitig daran denkt, den Mahlzeiten-Bolus mit der Pumpe abzugeben. „Wenn ich mit Freunden unterwegs bin, vergesse ich das manchmal und dann hilft mir die Mahlzeiten-Erkennung der Pumpe. Wenn der Glukosewert schnell ansteigt, reagiert der Algorithmus sehr rasch und hilft, die Zuckerwerte bald wieder in den Griff zu bekommen.“

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